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Kassel. (SC) Der Ex-Husky Petr Sikora wurde in Kassel herzlich begrüßt und verabschiedet. Doch die Punkte blieben in Kassel Mit einem ungefährdeten 14:4 Sieg...
Verletzt raus: Stephan Löffelholz von den Black Dragons - © by Eishockey-Magazin (DR)

Verletzt raus: Stephan Löffelholz von den Black Dragons – © by Eishockey-Magazin (DR)

Kassel. (SC) Der Ex-Husky Petr Sikora wurde in Kassel herzlich begrüßt und verabschiedet. Doch die Punkte blieben in Kassel
Mit einem ungefährdeten 14:4 Sieg über die Black Dragons aus Erfurt sicherten sich die Huskies den dritten Sieg im dritten Spiel der Endrunde.
Obwohl die Gäste selbst zu vier Treffern kamen, waren sie letzten Endes chancenlos. Die Huskies hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle. Viermal standen die Huskies mit einem Mann mehr auf dem Eis, viermal trafen sie in eigener Überzahl ins Schwarze.
Den Torreigen eröffnete dabei bereits in der 2. Minute Christian Billich, der die Scheibe hinter dem Torwart Gimbel der Gäste über die Linie schob. Zwei Minuten später traf Pohanka mit seinem Distanzschuss nur die Latte, doch nur eine Minute später war Snetsinger zur Stelle, der in der 5. Spielminute das 2:0 erzielte.
Snetsinger war es auch, der den nächsten Treffer der Huskies klar machte. Und zwar in Überzahl. In der 9. Minute schraubte er den Spielstand auf 3:0 hoch.
Einem Schnitzer in der Kassler Defensive verdankten die Erfurter dann die Torgelegenheit, die letztendlich zum ersten Treffer der Gäste führte. Manske überwand Kristian im Tor der Huskies zum 1:3 aus Sicht der Gäste (9.).
Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts wollte kein weiteres Tor mehr fallen – dafür gab es dann im Mitteldrittel umso mehr zu sehen.
Nach der ersten Pause ging es erst einmal mit vier zu vier Mann auf dem Eis weiter, da beide Mannschaften in der 20. Minute noch eine Strafe kassierten. Kaum waren beide Mannschaften wieder vollzählig, schlugen die Huskies wieder zu, Schwab erzielte das 4:1 für die Huskies (22.). Wenige Sekunden später bediente Pohanka Christ, der aber an Gimbel scheiterte. Die Huskies waren aber weiter am Drücker. Dreimal konnte Gimbel seinen Kasten nach Chancen von Billich und Snetsinger sauber halten, doch schließlich musste er sich doch geschlagen geben. Snetsinger erzielte in der 25. Minute seinen dritten Treffer für die Huskies.
Als der Erfurter Weise in der 26. Minute in die Kühlbox Platz nehmen musste, klingelte es aber zunächst bei de Huskies. Olidis markierte mit seinem Treffer in Unterzahl das 2:5 aus Sicht der Gäste (27.). Doch die Huskies schlugen auch dieses Mal in Überzahl zu und nur wenige Sekunden später stellte Christ den alten drei Tore Abstand wieder her (28.).
In der 30. Spielminute kam Valenti zum 7:2, sein Schuss traf zunächst die Latte und ging dann über die Torlinie. Nach dem siebten Gegentreffer war dann (vorerst) Schluss für Gimbel und Löffelholz rückte für ihn zwischen die Pfosten der Gäste. (31.).

Branislav Pohanka - © by Eishockey-Magazin (AS/JS)

Branislav Pohanka – © by Eishockey-Magazin (AS/JS)

Als in der 33. Minute zunächst Pohanka für die Huskies zum 8:2 und wenige Sekunden später Sergerie für die Black Dragons zum 3:8 einnetzte feierten die Fans der beiden Lager längst gemeinsam mit Gesängen und schickten eine Welle nach der anderen durch die Halle.
So ging der neunte Treffer der Huskies fast unter. Snetsinger erzielte den vierten Treffer des Abends  (34.), bevor er es drei Minuten später mit dem nächsten Tor sogar zweistellig machte (37.).
Als 38 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels Christ den elften Treffer der Huskies markierte, lag Löffelholz bereits geschlagen am Boden. Wie sich wenige Sekunden später herausstellte hatte er sich beim Abwehrversuch verletzt und musste vom Eis getragen werden. Vorläufige Diagnose: Außenbanddehnung- 0der riß.
Der nun wieder das Tor hütende Gimbel musste dann im letzten Spielabschnitt noch dreimal hinter sich greifen. Kostyrev, Klinge und Engel trafen für die Huskies noch ins Schwarze (43., 47. und 56. Minute).
Da die Gäste durch Olidis in der 49. Minute noch zu einem Powerplaytreffer kamen, hieß der Endstand dann am Ende der Partie 14:4 und beide Mannschaften wurden mit Applaus in die Kabine geschickt.
Abseits des eigentlichen Spielgeschehens gab es an diesem Abend aber noch eine weitere Schrecksekunde. In der 23. Spielminute wurde Huskies Torhüter Boris Ackers, der auf der Spielerbank saß, von einem Puck unglücklich im Gesicht getroffen. Er erlitt dabei eine heftige Prellung im Gesicht.

 

Kassel Huskies – Black Dragons Erfurt 14:4  (3:1/8:2/3:1)

Tore: 1:0 (1:39) Billich (Snetsinger, Schwab)/PP1, 2:0 (4:15) Snetsinger (Wycisk, Billich), 3:0 (8:45) Snetsinger (Billich, Schwab)/PP1, 3:1 7:54) Manske (Kämmerer), 4:1 (21:32) Schwab (Snetsinger, Billich), 5:1 (24:41) Snetsinger (Engel, Glusanok), 5:2 (26:30) Olidis (Sergerie)/SH1, 6:2 (27:31) Christ ( Pohanka, Klinge)/PP1, 7:2 (29:43) Valenti (Pohanka, Klinge), 8:2 (32:01) Pohanka (Klinge, Valenti), 8:3 (32:51) Sergerie/4-4, 9:3 (33:21) Snetsinger (Engel, Billich), 10:3 (37:36) Snetsinger (Billich, Wycisk), 11:3 (39:22) Christ (Klinge), 12:3 (42:39) Kostyrev (Schwab, Gulda), 13:3 (46:35) Klinge (Kostyrev, Valenti)   4-4, 13:4 (48:45) Olidis (Sergerie, Grosch)/PP1, 14:4 (55:59) Engel (Schwab, Snetsinger)

Schiedsrichter: Klau, Steffen

Strafminuten: Kassel Huskies 12, Black Dragons Erfurt 16

Zuschauer: 3847

 

Stimmen nach dem Spiel

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