Home Deutschland DEL 2 Eispiraten Crimmitschau Hinter den Kulissen: Die Saisonnachbereitung bei den Eispiraten – Norman Markert über Ausrüstungsrückgaben, Inventur und die Ruhe im Sahnpark
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Hinter den Kulissen: Die Saisonnachbereitung bei den Eispiraten – Norman Markert über Ausrüstungsrückgaben, Inventur und die Ruhe im Sahnpark

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Norman Markert - © Eispiraten Crimmitschau
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Norman Markert – © Eispiraten Crimmitschau

Crimmitschau. (PM Eispiraten) Mit einem 4:0-Heimsieg über die Eisbären Regensburg beendeten die Eispiraten Crimmitschau am 23. März 2025 ihre DEL2-Saison im siebten Playdown-Spiel.

Nachdem sich zunächst Erleichterung breit machte und in der vergangenen Woche auch die letzten Events für das Team anstanden, gibt es derweil immer noch genügend Nachbereitungen zu tätigen. Was passiert eigentlich nach dem Ende einer Saison? Wir haben uns mit Eispiraten-Mannschaftsleiter Norman Markert unterhalten.

„Ich bin froh, dass wir die Saison mit einem guten Ausgang beenden und eine noch nervenaufreibendere zweite Runde in den Playdowns vermeiden konnten“, erklärt Markert, der als Mannschaftsleiter während einer Saison durchaus auch seine Belastungsgrenzen geht und vor allem viel zu wenig Schlaf abbekommt. „Besonders die letzten Monate waren sehr anstrengend. Eigentlich hat man, mit Ausnahme der Länderspielpause, nie richtig frei. Man muss von Anfang August bis zum Saisonende immer Vollgas geben und bereit sein“. So laufen während der Trainingstage mindestens vier Waschmaschinen auf Hochtouren, während der Spieltage mindestens sechs. Dazu kommen unter anderem auch das Schlittschuhschleifen sowie das Vor- und Nachbereiten der Trainingseinheiten und der Spiele.

Norman Markert begleitet seit nunmehr zwei Jahren das Amt des Mannschaftsleiters und trat, nach dem Weggang von Klaus Schietzold, in große Fußstapfen. „Es ist genau der Job, den ich mir vorgestellt habe. Trotz aller Anstrengung macht der Kabinenalltag sehr viel Spaß. Auch wenn wir zuletzt in den Playdowns ranmussten, machte sich nie eine negative Stimmung breit. Es war immer schön, in die Kabine zu kommen, mit den Spielern zu quatschen und Spaß miteinander zu haben“, sagt der 38-Jährige, der zuvor über viele Jahre in der Lagerlogistik tätig war.

Im Kunsteisstadion Crimmitschau kehrte nun aber Ruhe ein. Die ersten Spieler verließen bereits nach dem „Come Together“ am Sonntag die Stadt und fuhren nachhause. Andere werden von Mitarbeitern der Geschäftsstelle und ehrenamtlichen Helfern auf die jeweiligen Flughäfen gefahren. Zuvor finden noch die obligatorischen Wohnungs- und Autorückgaben statt. Mit Ausnahme von Dominic Walsh, der Norman Markert heute einen kurzen Besuch in der Kabine abstattete, sind die Eismeister aktuell die einzigen, auf die der Mannschaftsleiter im Sahnpark trifft. Während diese aktuell mit dem Abtauen des Eises oder der Reinigung der Eismaschinen beschäftigt sind, gibt es auch für Markert noch allerhand zu tun.


„Bereits am vergangenen Dienstag fand die Ausrüstungsrückgabe in der Kabine statt. Dazu gehören unter anderem die Handschuhe, Hosen und Helme“, meint der 38-Jährige, der sich im Anschluss einer großen Kabinenreinigung widmete und nun mit der Inventur beschäftigt ist. „Alles muss gezählt werden. Schläger, Tape, Off Ice-Kleidung unseres Ausrüsters CCM, Schwitzwäsche und Handtücher“. Bis nächste Woche will Norman Markert mit einem Großteil der Nachbereitungen fertig sein. Dann kann die wohlverdiente Sommerpause kommen, auch wenn diese zunächst mit einem Ausflug zum Eishockey beginnt.

„Am kommenden Samstag schaue ich mir, gemeinsam mit Kollegen aus dem Staff, in Regensburg das Länderspiel der deutschen Mannschaft an. Dann folgen viele Wanderevents, eine Urlaubsreise nach Polen, das Betreuertreffen der DEL2 und ein Meeting mit CCM in Innsbruck. Ratz Batz ist August und es geht wieder von vorne los“, schildert der Hohensteiner, der sicherlich trotzdem die Möglichkeiten finden wird und auch finden muss, um seine Akkus wieder aufzuladen.

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