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Herne. (MR) Der Herner EV hatte von seinen Fans „Den Tiefpunkt überwinden, zu alter Stärke finden. Noch 21 Spiele bleiben, um uns euren Willen... Herne gelingt der Befreiungsschlag nach 4 Niederlagen in Folge: 3:1 gegen Tilburg
Maik Klingsporn traf für den Herner EV – © Sportfoto-Sale (DR)

Maik Klingsporn traf für den Herner EV – © Sportfoto-Sale (DR)

Herne. (MR) Der Herner EV hatte von seinen Fans „Den Tiefpunkt überwinden, zu alter Stärke finden. Noch 21 Spiele bleiben, um uns euren Willen zu zeigen“ per Tapete aufgetragen bekommen. Den Willen gegen die Tilburg Trappers konnte man ihnen beim besten Willen nicht absprechen, und am Ende sprangen gleich drei Punkte dabei heraus.

Jetzt war es der „Flockdown“, der den Spielplan durcheinanderbrachte; nur 2 der 6 Spiele in der Oberliga Nord konnten wegen des starken Schneefalls und Eisregen stattfinden. Um 12 Uhr mittags waren die Trappers losgefahren und daher trotz teilweise wenig geräumter Autobahnen pünktlich am Gysenberg eingetroffen. Und sie legten druckvoll los, die ersten 10 Minuten gehörten den Gästen. Erst eine Überzahl brachte den Herner EV öfter ins Angriffsdrittel und Tilburgs Torsteher Meierdres die ersten Arbeitseinsätze. Sein Gegenüber Neffin verlebte einen weitaus turbulenteren Startabschnitt, doch beide Goalies konnten ihren jeweiligen Kasten sauberhalten. Ab dem zweiten Durchgang füllten die Hausherren die Forderungen ihrer Fans wahrlich mit Leben: zunächst konnten Ackers und Marsall ausnutzen, dass die Trappers ins Abseits liefen. Im direkten Gegenzug nämlich versenkte Marsall die Scheibe zum 1:0 (28. Min.). Während Neffin in eigener Unterzahl manchen Schuss von van Oorschot oder Hessels fangen und entschärfen konnte, schloss Mueller einen Konter erfolgreich zum 2:0 ab (37.). So konnte es weitergehen aus Herner Sicht.

Reißt die Siegesserie der Trappers hier und heute?

Der Schlussabschnitt gestaltete sich nicht weniger laufintensiv als die ersten 40 Minuten. Schnell hatten die Niederländer Hofland und Hermens einen Angriff vorgetragen, vor dem Tor gekreuzt und das Spielgerät zum Anschluss versenkt (46.). So war es auf einmal wieder ein enges One-Goal-Game. Nicht sehr lange allerdings, dann startete Hernes Verteidiger Klingsporn aus dem eigenen Drittel und stellte den alten Abstand wieder her (49.). Während die Trappers jetzt den Druck erhöhten und wütend den Puck nach vorne warfen, versuchten die Hausherren, das Spielgeschehen möglichst von der eigenen Zone fernzuhalten und möglichst schon in der neutralen Zone zu unterbrechen. Christoph Ziolkowski und Richie Mueller versuchten sich noch mehrere Male mit schnellen Kontern. Auf der anderen Seite setzte Bo Subr alles auf eine Karte und seinen Nationaltorhüter auf die Bank. Doch auch mit verstärkter Angriffspower sollte es keine Änderung im Ergebnis mehr geben, und es blieb beim verdienten 3:1. Damit hat der Herner EV die eigene kurze Vier-Niederlagen-Serie gestoppt und den Trappers die Siegesserie zerstört (es waren bis zum heutigen Spiel derer sieben in Folge).

Es spielten:
HEV – J. Neffin – Th. Ziolkowski, Th. Gauch, A. Krebietke, M. Malzer, M. Klingsporn, M. Ackers, M. Schmitz, R. Behrens – N. Bruns, M. Marsall, M. Herz, P. Asselin, N. Kolb, C. Kehler, A. Komov, D. Fominych, R. Mueller, Ch. Ziolkowski, N. Liesegang
Trappers – I. Meierdres – G. Vogelaar, A. Loginov, J. Verkiel, F. van Elten, J. van Oorschot, N. Muller, N, Hessels – W. Sars, K. Bruijsten, R. van der Schuit, D. Hessels, M. Timmer, D. Leppers, T. van Soest, D. Hofland, T. Jacobs, R. de Hondt, M. Hermens
Schiedsrichter: Sebastian Licau (Markus Jordan, Maris Kruminsch)
Strafen: HEV – 8 Min; TIL – 4 Min.
Schüsse: 35:33 (9:12 / 12:11 / 14:10)

Trainerstimmen zum Spiel

3876
Welches dieser DEL-Teams ist im bisherigen Saisonverlauf die positivste Überraschung?

Michaela-Ross

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