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Herforder Kampfgeist unterliegt Scorpions-Qualität

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David Makuzki (l.) und Thomas Supis (r.) - © Jana Hemmelmann
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Herford. (PM HEV) Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord vor einer stimmungsvollen Kulisse das Heimspiel gegen die Hannover Scorpions mit 4:7 (0:1/1:3/3:3) verloren.

Trotz einer guten kämpferischen Leistung der Ice Dragons, setzte sich der Favorit aus der Wedemark am Ende durch.

Die Qualität der Gäste blitzte bereits früh auf, als Justin Kirsch eine gute Kombination in der 5. Minute zur Führung abschloss. Die Scorpions hielten den Druck aufrecht und forderten die HEV-Defensive. Stück für Stück arbeitete sich Herford aus der Umklammerung heraus und setzte mit zunehmender Spielzeit im ersten Drittel ebenfalls Akzente, die jedoch nicht zum Erfolg führten. So ging es mit dem Zwischenstand von 0:1 erstmals in die Kabinen.

Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gab es dann die gute Gelegenheit für die Gastgeber zum Ausgleich in Überzahl. Doch Hannover schlug eiskalt in Unterzahl zu. Ein unglücklich aus der Bande abprallender Puck machte eine harmlose Situation brandgefährlich und Pascal Aquin nutzte die Verwirrung in der HEV-Hintermannschaft zum 2:0. Die Scorpions bewegten nun die Scheibe immer schneller und erhöhten in der 26. Minute durch Allan McPherson auf 3:0. Die Ice Dragons gaben sich jedoch noch nicht geschlagen, suchten nun häufiger die Abschlüsse und verkürzten durch Ryley Lindgren in der 30. Minute auf 1:3. Die Freude über den Anschlusstreffer sollte jedoch nicht lange andauern. Dieses Mal schlug Karl Gärtner zu, nutzte erneut eine unglückliche Aktion der Ostwestfalen und stellte den alten Abstand mit seinem Treffer zum 1:4 wieder her (34.). HEV-Chefcoach Henry Thom nahm daraufhin einen Wechsel auf der Torhüterposition vor und brachte für Jakub Urbisch nun Kieren Vogel.

Ein wildes Drittel erlebten die Zuschauer dann im Schlussabschnitt. In Überzahl erhöhte Pascal Aquin zunächst auf 5:1 (46.) und sorgte scheinbar für die Vorentscheidung. Doch Ryley Lindgren verkürzte in der 48. Minute auf 2:5 und brachte das Heimteam noch einmal heran. Nur 17 Sekunden später netzte Jan Pavlu jedoch aus halblinker Position zum 6:2 für die Scorpions ein. Eine Entscheidung war jedoch immer noch nicht gefallen. Herford zeigte Moral, wollte sich noch einmal irgendwie herankämpfen und verkürzte innerhalb von 30 Sekunden auf 4:6. Zunächst traf Ryley Lindgren ein drittes Mal an diesem Abend (52.), dann sorgte Leon Köhler mit dem 4:6 noch einmal für Spannung in der Schlussphase. Herford warf nun alles nach vorne, forderte die Scorpions und sorgte für wilde letzte Minuten. Die Ice Dragons bekamen noch einmal eine Überzahlgelegenheit und nahmen zudem Torhüter Kieren Vogel zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit war es dann jedoch Allan McPherson, der mit einem EmptyNet-Treffer für den Endstand zum 7:4 sorgte.

„Bei den Scorpions ist im Moment eine ganz andere Energie als noch zu Beginn der Saison. Wir haben es eigentlich ganz ordentlich gemacht, aber wenn wir eine Chance auf den Sieg haben wollen, muss halt jede Torgelegenheit sitzen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, denn sie hat auch im letzten Drittel nicht aufgehört zu spielen und hat sich noch einmal herangekämpft. Man kann mit dem Ergebnis bei einer Niederlage natürlich nicht zufrieden sein, mit der Spielweise jedoch auf jeden Fall“, blickte Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz noch einmal auf das Spiel.

Herford bleibt nach der Niederlage auf Platz 10 der Tabelle und trifft bereits in der Dienstagsbegegnung auswärts ab 20.00 Uhr auf die Rostock Piranhas. Das nächste Heimspiel folgt am Freitag ab 20.30 Uhr gegen die Füchse Duisburg, wenn zeitgleich der Handwerkertag beim Herforder Eishockey Verein durchgeführt wird. Anmeldungen hierfür werden noch bis einschließlich 25.11.2025 unter so.mayer@herforder-ev.de entgegengenommen. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr an der Abendkasse. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit.

Tore:
0:1 04:21 Justin Kirsch (Allan McPherson / Pascal Aquin)
0:2 20:45 Pascal Aquin (Sahir Gill) SH1
0:3 25:59 Allan McPherson (Pascal Aquin / Justin Kirsch)
1:3 29:14 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Gleb Berezovskij)
1:4 33:20 Karl Gärtner (Yannick Drews / Arturs Kruminsch)
1:5 45:39 Pascal Aquin (Justin Kirsch / Carson McMillan) PP1
2:5 47:15 Ryley Lindgren (Gleb Berezovskij / Jackson Pierson)
2:6 47:32 Jan Pavlu (Justin Kirsch / Allan McPherson)
3:6 51:29 Ryley Lindgren (Jackson Pierson / Marius Garten)
4:6 52:07 Leon Köhler (Jannis Kälble / Yannis Walch)
4:7 58:17 Allan McPherson (Alexander Heinrich) SH1 EN
Strafen:
Herford 8 Minuten
Hannover 8 Minuten
Zuschauer:
967

 

Ice Dragons mit Auswärtsspiel an der Ostsee

Herford zu Gast bei den Rostock Piranhas

Für den Herforder Eishockey Verein steht unmittelbar nach dem „Hannover-Wochenende“ das nächste Auswärtsspiel an. In der Dienstagsbegegnung geht es für die Ice Dragons auf weite Fahrt an die Ostsee, wenn es ab 20.00 Uhr zum Duell bei den Gastgebern der Rostock Piranhas kommt. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig die Partie ist. Mit jeweils 17 Punkten stehen beide Teams am Tabellenende, wobei der HEV aufgrund des besseren Torverhältnisses aktuell die Nase knapp vorne hat.

Während bei den Ostseestädtern auswärts bislang noch nicht viel zusammenlief, überzeugten sie mit ihrer Heimstärke. Mit 16 Zählern holte man in der heimischen Arena fast alle bislang erzielten Punkte. „In Rostock erwartet uns eine sehr schwierige Aufgabe und wir müssen für alles gewappnet sein. Wichtig ist, dass wir unser Spiel, wie auch zuletzt spielen, uns gut bewegen und unsere Chancen nutzen“, weiß auch HEV-Chefcoach Henry Thom, dass keine leichte Aufgabe auf die Ostwestfalen wartet.

Unwohl fühlen sich die Ice Dragons nicht auf fremden Eis. Auswärts- und Heimpunkte halten sich die Waage und vergangenen Freitag zeigte man auch beim damaligen Tabellenführer Hannover Indians mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung, dass man sich auswärts nicht versteckt.

Im ersten Aufeinandertreffen gewann der HEV zum Saisonauftakt mit 3:0 in der heimischen Drachenhöhle, nun will man auswärts gerne nachlegen, um sich in der Oberliga Nord in Position zu bringen. Für alle, die nicht live in der Eishalle Rostock dabei sind, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Das nächste Heimspiel wartet bereits am kommenden Freitag auf die ostwestfälischen Eishockeyfans. Ab 20.30 Uhr sind zum beliebten Handwerkertag die Füchse Duisburg zu Gast in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Anmeldungen zum Handwerkertag werden noch am Dienstag bis Mitternacht unter so.mayer@herforder-ev.de angenommen, Tickets für die Begegnung sind online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Aufgrund der sehr hohen Ticketanfrage wird dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit empfohlen.


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