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Geleen/NL. (MR) Nur 24 Stunden nach dem 6:1 Sieg gegen Eindhoven konnte Herentals, das einzige belgische Team in der niederländischen Eredivisie, am Samstag Abend...
Maxime Pellegrims und Jordan Paulus feiern Herentals Sieg in Geleen - © by Eishockey-Magazin (DR)

Maxime Pellegrims und Jordan Paulus feiern Herentals Sieg in Geleen – © by Eishockey-Magazin (DR)

Geleen/NL. (MR) Nur 24 Stunden nach dem 6:1 Sieg gegen Eindhoven konnte Herentals, das einzige belgische Team in der niederländischen Eredivisie, am Samstag Abend auch die Laco Eaters Limburg mit 9:5 bezwingen.

Das Hinspiel dieser Runde hatte genau eine Woche vorher in Herentals stattgefunden, und dort hatten die Gastgeber nach 40 Minuten scheinbar abgeschlagen 2:5 hinten gelegen, sodass die Premiere bzw. das Comeback von Paul Vincent (belgischer Nationaltrainer) als Feldspieler beinahe „in die Hose“ gegangen wäre. Im Schlussabschnitt hatte aber das Team Replay HYC Herentals nochmals richtig aufdrehen, mit vier Treffern das Spiel drehen und für sich entscheiden können.

Dass dieses heute nicht so passieren sollte, daran ließen die Belgier keinen Zweifel und schossen bereits in den ersten beiden Spielminuten einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus (Hunt, Kolodziejczyk), nach neun Minuten stand es 3:0 für die Gäste der Industriestadt (Melancon). Den Anschlusstreffer von Jeffrey Mens in der 11. Spielminute glich Bryan Kolodziejczyk noch im Startabschnitt aus.

Der mittlere Abschnitt brachte zunächst ein wenig Bambule vor dem Tor der Gäste, doch dann kamen die Hausherren zu ihren Treffern (Marx, 28. und Hartley, 31.), wobei der Anschlusstreffer noch unglücklich von einem Herentals-Spieler in die eignen Maschen abgefälscht wurde. Gegen die oftmals spielerisch überlegenen Limburger konnte dann Maxime Pellegrims den etwas beruhigenderen Abstand von zwei Toren wieder herstellen (37.), ehe er für hartes Einsteigen in der Defensivzone für 12 Minuten auf die Strafbank musste.

Akim Ramoul brachte die Eaters zu Beginn des Schlussabschnittes durch konsequentes Nachsetzen wieder heran (43.), und Bryan Mens hatte gar den Ausgleich auf der Kelle. Statt dessen hatte auf der anderen Seite der Goalie das Nachsehen, als Nick Prockow ins lange Eck einschob zum 4:6 (47.). Es blieb weiter spannend, denn eine unübersichtliche Situation im Torraum von Herentals wusste Pippo Limnell Finocchiaro zu nutzen (49.), und wieder war es nur ein Treffer, der beide Teams trennte. Prockow für Herentals wurde auf seinem Alleingang zum Tor von den Beinen geholt und verwandelte den fälligen Penalty souverän (54.), ehe sich auch Timo Dewin und Dries Leirs in die Torschützenliste der Belgier eintragen durften (55., 56.) und vor 450 Zuschauern den Endstand von 5:9 herstellten.

Somit hat Herentals in den letzten vier Spielen 6 von 8 möglichen Punkten eingefahren – und das Debut des ehemaligen belgischen Nationalgoalie Bjorn Steijlen als Coach kann als durchaus erfolgreich bewertet werden.

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