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Rosenheim. (PM Starbulls) Bereits um 14 Uhr beginnt am vierten Adventssonntag das Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen die aufstrebenden Memmingen Indians. Zwei Tage später... Heimspiel-Doppelpack leitet Mammut-Programm der Starbulls ein

Trainer Jari Pasanen – © Starbulls Media/PR

Rosenheim. (PM Starbulls) Bereits um 14 Uhr beginnt am vierten Adventssonntag das Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen die aufstrebenden Memmingen Indians.

Zwei Tage später treffen die Starbulls in einem weiteren Heimspiel auf ihren formstarken Verfolger Deggendorfer SC (Dienstag, 19:30 Uhr). Mit Unterstützung ihrer großartigen Fans wollen die Rosenheimer Eishockey-Cracks gegen die beiden hochdekorierten Gegner alle sechs möglichen Punkte einfahren und damit zu Beginn des Mammut-Programms von zehn Spielen binnen 22 Tagen den zweiten Tabellenplatz in der Eishockey-Oberliga Süd verteidigen. Personell muss Starbulls-Headcoach Jari Pasanen allerdings mit Unwägbarkeiten jonglieren.

Die Heimspiele am Sonntag und Dienstag bilden den Auftakt eines dreiwöchigen Punktspiel-Marathons, bei dem die Starbulls in der Eishockey-Oberliga Süd im alternierenden Zwei-/ Dreitagesrhythmus binnen 22 Tagen zehn Partien absolvieren müssen. Derart komprimiert sind außer Rosenheim nur noch der Höchstadter EC und der EV Füssen unterwegs, alle anderen Teams kommen in diesen drei Wochen um Weihnachten und Silvester in den Genuss mindestens eines freien Spieltags zum Durchschnaufen.

Highlights für die Starbulls-Fans vor und nach Weihnachten

Nach dem Heimspiel-Doppelpack gegen Memmingen und Deggendorf folgen am Weihnachtswochenende zwei weitere Highlights für die Starbulls Rosenheim und ihre Fans: Am Vorabend von Heiligabend steht das Derby bei den Tölzer Löwen auf dem Spielplan, bei dem an die 1.000 Rosenheimer Fans ihr Team unterstützen werden. Und am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags kommt es schließlich in Rosenheim zum absoluten Topspiel zwischen den Starbulls und den die Tabelle anführenden Blue Devils aus Weiden (17 Uhr, ROFA-Stadion). Für dieses Weihnachtshighlight gegen Weiden am 26. Dezember, bei dem es wieder den beliebten „Teddy Bear Toss“ geben wird, sind die Sitzplätze bereits ausverkauft und es ist seit langer Zeit wieder eine Zuschauerzahl von über 5.000 bei einem Rosenheimer Heimspiel möglich!

Am Sonntag kommt Memmingen mit neuer Euphorie – Spielbeginn 14 Uhr!

Zunächst geben am vierten Adventssonntag aber die Memmingen Indians – bereits zum zweiten Mal in dieser Saison, am 9. Oktober gewannen die Starbulls 4:2 – ihre Visitenkarte im ROFA-Stadion ab. Spielbeginn ist schon am frühen Nachmittag um 14 Uhr! Bei den Indians aus der Maustadt am Tor zum Allgäu, die im April dieses Jahres noch im Playoff-Finale standen, lief es in der aktuellen Saison anfangs überhaupt nicht rund. Zahlreiche Leistungsträger fanden nicht zu ihrer Form oder fielen verletzt längere Zeit aus. Der neu verpflichtete schwedische Headcoach Björn Lidström konnte die hohen Erwartungen ebenso wenig erfüllen wie der lettische Nationalstürmer Gints Meja – von beiden trennte man sich schon vor Wochen wieder.

Mit Andrew Johnston wurde ein kanadischer Stürmer neu verpflichtet. Unter dem vom Co- zum Cheftrainer beförderten Ex-Mannschaftkapitän Daniel Huhn ist inzwischen ein Aufwärtstrend erkennbar. Der 10:2-Auswärtssieg am letzten Wochenende gegen den EHC Klostersee und die Aussicht auf baldige Comebacks der Topstürmer Jaroslav Hafenrichter und Sergej Topol haben neue Euphorie entfacht. Die Indians wollen nun von Tabellenrang neun aus das Feld von hinten aufrollen und die direkte Playoff-Qualifikation erreichen. Dass das Team personell zu den bestbesetzten der Liga zählt, steht außer Frage. Vor vier Wochen mussten sich die Starbulls in Memmingen mit 2:3 geschlagen geben. Petr Pohl (2) und Matej Pekr erzielten dank ihrer individuellen Klasse die Tore, die allesamt Linus Svedlund – in der Vorsaison zum besten Verteidiger der Liga gekürt – vorbereitete. Dieses Spieler-Trio führt auch die interne Scorerwertung der Indians an.

Spitzenspiel gegen formstarken Deggendorfer SC am Dienstag

Beim Deggendorfer SC kann Trainerfuchs Jiri Ehrenberger, der jüngst seinen Vertrag um eine weitere Saison bis 2024 verlängerte, nach zahlreichen Spieler-Ausfällen über längere Zeit im Oktober und November inzwischen wieder fast aus dem Vollen schöpfen (nur Niklas Pill, Lukas Miculka und Benedikt Schopper fehlen noch). Mit Thomas Greilinger, Thomas Pielmeier und Rene Röthke haben die Deggendorfer geballte Erstligaerfahrung im Kader – und diese abgezockten „Oldies“ haben jüngst wieder zu richtig guter Form gefunden. Gleiches gilt für den Ex-Rosenheimer Curtis Leinweber, der heruntergebrochen auf die Anzahl der absolvierten Spiele zu den Topscorern zählt. Deggendorfs Keeper Timo Pielmeier (Fangquote 93,3 Prozent) ist einer der stärksten Torhüter der Liga. Das Penaltykilling seiner Mannschaft (85,9 Prozent) ist ebenfalls top. Kürzlich verstärkte sich der DSC außerdem noch mit dem tschechischen Mittelstürmer Antonin Dusek, nachdem sein Landsmann Petr Stloukal einen deutschen Pass erhielt und somit nun das Importspielerkontingent nicht mehr belastet.

Seit fünf Wochen sind die Niederbayern in der Erfolgsspur, gewannen acht der letzten zehn Spiele und haben sich damit zum schärfsten Verfolger der Starbulls Rosenheim gemausert. In ihrem Freitagsheimspiel gegen Weiden könnten sie mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit mit den Starbulls nach Punkten bereits gleichziehen. Es kommt also am Dienstag (19:30 Uhr, ROFA-Stadion) auf Rosenheimer Eis aller Voraussicht nach zu einem packenden Spitzenspiel um Tabellenrang zwei, in dem sich der DSC für das Hinspiel am zweiten Spieltag revanchieren will. Damals gewannen die Starbulls in Deggendorf durch einen Powerplaytreffer von Travis Oleksuk und ein Empty-Net-Goal von Stefan Reiter mit 2:0.

McNeely und Krumpe vor Rückkehr in die Mannschaft

Wie es personell bei den kommenden Spielen aussieht, ist für Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen kaum prognostizierbar. „Positiv ist, dass wir keine neuen Verletzten haben. Aber wir haben viele Spieler, die noch krank oder nach Virusinfektionen noch nicht fit sind und bei einigen wird sich in den kommenden Tagen erst sehr kurzfristig entscheiden, ob sie spielen können oder pausieren müssen. Leider sind auch bei der U20 viele Spieler krank, deren Spiele gegen Bietigheim an diesem Wochenende sind abgesagt worden. Großes Lob aber an unsere medizinische Abteilung, die super Arbeit leistet“, so der Rosenheimer Chefcoach. Er muss mit vielen Unwägbarkeiten im Hinblick auf die Aufstellung jonglieren, freut sich aber auf baldige Comebacks der zuletzt länger fehlenden Tyler McNeely und Florian Krumpe: „Bei beiden steht die Chance, dass sie schon gegen Memmingen wieder eingreifen, bei 50/50. Wichtig ist, dass wir nichts überstürzen und dass auch die Spieler selbst ein gutes Gefühl haben. Reha und Aufbautraining verliefen aber sehr gut. Auch Tim Lucca Krüger hat schon wieder mittrainiert, bei ihm müssen wir aber sicher noch abwarten.“

Tickets für die Heimspiele der Starbulls Rosenheim am Sonntag gegen Memmingen um 14 Uhr, am Dienstag gegen Deggendorf um 19:30 Uhr und am zweiten Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr gegen Weiden sind buchbar auf www.starbulls.de/tickets – die Tageskasse am Stadion öffnet jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn. Die Liveübertragungen aller Spiele sind auf www.sprade.tv buch- und abrufbar.

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