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Düsseldorf. (MR) Mit großem Einsatz und zeitweise nur vier Verteidigern stemmte sich die Düsseldorfer EG gegen den EHC Red Bull München – und musste... Harold Kreis: „Gut ist gegen München nicht gut genug“
Johannes Johannesen klärt vor heranstürmenden Trevor Parkes - © by Eh.-Mag. (DR)

Johannes Johannesen klärt vor heranstürmenden Trevor Parkes – © by Eh.-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Mit großem Einsatz und zeitweise nur vier Verteidigern stemmte sich die Düsseldorfer EG gegen den EHC Red Bull München – und musste 44 Sekunden vor dem Ende den Treffer zur 2:3 Niederlage schlucken – wie bitter!

Im letzten Spiel vor Weihnachten war Tabellenführer Red Bull München in Düsseldorf zu Gast. München aktuell mit einem Torhüterproblem, wenn man es so nennen will: die beiden etatmäßigen Nr. 1 und Nr. 2 Keeper, Aus den Birken und Reich, müssen noch verletzungsbedingt passen, sodass erneut Daniel Fießinger zwischen den Pfosten stand. Auf Seiten der DEG fehlten noch immer Stürmer Chad Nehring sowie Verteidiger Marco Nowak. Zusätzlich fiel heute auch noch Abwehrrecke Alexander Urbom aus: nicht die besten Voraussetzungen für die DEG, gegen den Serienmeister zu bestehen. Doch auf dem Eis konnte man davon zunächst überhaupt nichts spüren, die Hausherren gingen gar in den ersten 10 Minuten mit zwei Treffern in Führung (Bukarts, 3. und Kammerer, 9. in Überzahl). Erst im mittleren Abschnitt drehten die Gäste auf. Es waren erst drei Minuten im zweiten Durchgang gespielt, als Düsseldorfs Nicholas B. Jensen strafe(en)frei in die Bande gecheckt wurde, zur Bank und schließlich in die Kabine humpelte – wieder ein Verteidiger weniger.

DEG rückt enger zusammen

Doch die Hausherren warfen alles rein, rückten eng zusammen, zeigten wieder ihre Tugenden und stemmten sich gegen die aufziehende Übermacht der roten Bullen. Die Reihe um Kapitän Alex Barta hatte im 3 auf 1 gar den dritten Treffer auf der Kelle, trotz des gegnerischen Drucks. Doch es schepperte dann hinter Mathias Niederberger, als Nationalspieler Yasin Ehliz den Puck irgendwie zwischen Pfosten und Rücken hindurch mogelte (32.). Kurz vor der Pause ging auch Marc Zanetti vorzeitig in die Kabine – aber Entwarnung, er trat nach der Pause wieder auf den Plan. Dann aber stand bereits ein 2:2 Unentschieden auf dem Würfel, denn Blake Parlett hatte in der letzten Sekunde eine Bogenlampe über Niederberger geschickt. Pfiffe gab es auch diesmal im Dome, nur galten sie heute dem Schiedsrichtergespann… Düsseldorf weiterhin bemüht, mobilisierte alles, was noch vorhanden war, mauerte und versuchte, Angriffe zu zerstören, mit vielleicht doch mal dem einen oder anderen Nadelstich. Doch Fießinger ließ keinen Treffer mehr zu. Auf Seiten der Gäste humpelte auch Hager zur Drittelmitte in die Kabine. Marathon-Mann Zanetti (28:23 Min. Eiszeit!) wurde in Überzahl geblockt, auch Ebner (24:00 Min.) kam nicht durch, und ansonsten wurden viele Pucks oft nur rausgeschlagen, falls man ihrer habhaft wurde. In den Schlussminuten zog der heute auffällig gute Johannes „JJ“ Johannesen eine Strafe – Maxi Kammerer meinte nach dem Spiel „ob man da die Strafe unbedingt hat geben müssen? Aber okay, wurde so entschieden, da muss man dann durch…“. Tja, und 44 Sekunden vor der Sirene stellte sich dann alle Arbeit als umsonst heraus, denn Ehliz mit seinem zweiten Treffer sorgte für den 3:2 Sieg der Bullen. Die Fans der DEG jedoch feierten ihre Mannschaft noch gebührend.

Jetzt bleiben 3 Tage Pause, um zu entspannen und mit der Familie Weihnachten zu feiern, ehe es traditionell am zweiten Weihnachtstag zum nächsten Meisterschaftsspiel geht. Philip Gogulla fuhr übrigens nicht mit der Mannschaft zurück; seinen Platz im Bus oder Flieger hätte sicher Tobi Eder einnehmen können …

Harold Kreis: „Gut ist gegen München nicht gut genug“

Fotostrecke zum Spiel

Alex Barta (DEG) - Robert Schelewski (LM)
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale / D. Ross 2019
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Michaela-Ross

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