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Rosenheim. (PM Starbulls) Ein 3:2-Heimsieg nach Shootout bescherte den Starbulls Rosenheim gegen die Ravensburg Towerstars am 14. Spieltag der DEL2 zwei wichtige Punkte. Vor... Happy End dank Hanna: Starbulls-Heimsieg nach Shootout

Sebastian Cimmerman (links), der fliegende Shane Hanna und Denis Pfaffengut – © Starbulls Media/PR (P. Lion)

Rosenheim. (PM Starbulls) Ein 3:2-Heimsieg nach Shootout bescherte den Starbulls Rosenheim gegen die Ravensburg Towerstars am 14. Spieltag der DEL2 zwei wichtige Punkte.

Vor der tollen Kulisse von 3.628 Zuschauern trotzten die Starbulls am Freitagabend im ROFA-Stadion einem frühen Rückstand und schossen sich mit sehenswerten Treffen von Norman Hauner und Reid Duke gegen den amtierenden Meister zwischenzeitlich in Führung. Nach spannenden 60 Spielminuten und nervenaufreibender Zugabe in der Verlängerung sorgte Shane Hanna mit dem Game-Winning-Goal für ein Rosenheimer Happy End.

Die Hausherren starteten gut in die Partie, erlebten aber nach einigen Minuten einen herben Rückschlag. Es passierte genau das, was Headcoach Jari Pasanen unbedingt zu vermeiden forderte. Lukas Laub kassierte eine unnötige Strafzeit in des Gegners Zone – und die beste Powerplay-Mannschaft der Liga nutzte die Überzahlmöglichkeit eiskalt aus. Schütze des Ravensburger Führungstreffer war Fabian Dietz, der gegen Starbulls-Torwart Christopher Kolarz im zweiten Versuch erfolgreich war (8.). Die Starbulls rangen in den Folgeminuten um Orientierung in der Defensive und traten offensiv kaum noch in Erscheinung, Zwar hatte Dominik Daxlberger kurz vor der ersten Pause den Ausgleich auf dem Schläger, insgesamt waren die Starbulls aber gut bedient, dass es nach 20 Minuten nur 0:1 stand. Der gut spielende Kolarz musste zweimal gegen Gästekapitän Sam Herr in höchster Not retten.

Mit Beginn des zweiten Drittels waren die Gastgeber sofort präsenter, in den Zweikämpfen konsequenter, in den Aktion schneller – und belohnten sich zurecht mit Toren. Bei einem feinen Angriff spielte Lukas Laub den perfekten Querpass und Norman Hauner traf per Direktabnahme ins offene Eck zum jetzt verdienten Ausgleich – 1:1 (26.). Topscorer Reid Duke, der nach zwei Minuten Kühlbox sichtlich motiviert aufs Eis zurückkehrte, luchste Ravensburgs Robbie Czarnik in der neutralen Zone die Scheibe ab, setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und mogelte den Puck zwischen Pfosten und Gästekeeper über die Torlinie zum 2:1 (29.). Ebenso sehenswert wie die beiden Rosenheimer Treffer war aber auch der bald folgende Ausgleichstreffer der Towerstars: Bei einem perfekt inszenierten Gegenangriff war es erneut Fabian Dietz, der final zum 2:2 eindrückte (32.).

Julian Eichinger (rechts) und Reid Duke – © Starbulls Media/PR (P. Lion)


Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ablauf der regulären Spielzeit, wobei die Starbulls im dritten Speilabschnitt ein Übergewicht an Schüssen und Chancen hatten. Als Erfolgserlebnis konnten die Grün-Weißen verbuchen, dass sie drei weitere Unterzahlspiele gegen die in Überzahl so starken Gäste unbeschadet überstanden. Allerdings blieben die Hausherren in ihren eigenen zehn Überzahlminuten zeimlich blass. Ravensburg hatte die besten Chancen im dritten Drittel gar in Unterzahl, doch Kolarz rettete gegen die konternden Charlie Sarault und Matt Alfaro.

In der spannenden Verlängerung konnten sich beide Torleute mehrfach auszeichnen. Ein satter Schuss von Norman Hauner sprang vom Innenpfosten des Ravensburger Tores wieder zurück ins Feld (64.). Im Shootout scheiterten zunächst Norman Hauner und Reid Duke auf Rosenheimer Seite sowie Robbie Czarnik und Nick Latta bei den Gästen. Shane Hanna versenkte den Puck nach sehenswertem Anlauf im rechten oberen Eck, ehe Christopher Kolarz gegen Matt Alfaro Sieger blieb und hinter den Gewinn des Zusatzpunktes für die Starbulls damit einen Haken machte.

Manuel Strodel gegen Denis Pfaffengut und Goalie Ilya Sharipov – © Starbulls Media/PR (P. Lion)


Am Sonntag treten die Starbulls Rosenheim (nun 21 Punkte) beim EV Landshut (19 Punkte) zum Derby in der ausverkauften Landshuter Lavatec-Arena an (Spielbeginn 17 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv). Wieder mit dabei auf Rosenheimer Seite ist dann C.J. Stretch nach abgegoltener Zwei-Spiele-Sperre. Verzichten muss Starbulls-Headcoach Jari Pasanen dagegen auf Marvin Feigl, der Mitte des letzten Drittels bei einem Aufprall an der Bande eine Handverletzung erlitt und viele Wochen auszufallen droht.






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