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Hannover Scorpions gewinnen Torfestival in Köln

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Köln (HHK) 12 Tore, 77 Torschüsse und eine zünftige Prügelei: das Vorbereitungsspiel zwischen den Kölner Haien und den Hannover Scorpions bot einiges für die rund 500 Zuschauer in der Kölnarena 2. Die Gäste gewannen dieses unterhaltsame Spiel mit 7:5 (1:0, 3:1, 3:4).

Beide Teams mussten auf einige Stammspieler verzichten. Bei den Haien fehlten u.a. Torhüter Danny aus den Birken, dazu Felix Schütz und John Tripp; die Gäste traten ohne Maris Jass, Scott King, Chris Herperger, Denis Shvidki und Sachar Blank an.

Die ersten Chancen erarbeiteten sich zwar die zunächst überlegen spielenden Haie, doch das erste Tor erzielten die Scorpions. Torhüter Youri Ziffzer ließ einen Schuss von Ivan Ciernik abprallen, Andreas Morczinietz – wie Ciernik einst für die Haie aktiv – traf im Nachschuss. Das bis ersten Pause kein weiteres Tor fiel, lag in erster Linie an einem weiteren ehemaligen Kölner im Scorpions-Dress: Torhüter Dimitri Pätzold hielt mit mehreren Paraden seinen Kasten sauber und avancierte zum besten Spieler seiner Mannschaft.

Andreas Morczinietz erhöhte in der 28. Minute auf 0:2, indem er in Baseball-Manier den Puck aus der Luft in den Kölner Kasten beförderte. Die Haie benötigten eine doppelte Überzahl, um auf 1:2 heranzukommen, Torschütze war Chris Minard. Doch mit einem Doppelpack von Morton Green zogen die Gäste noch vor der zweiten Pause auf 1:4 davon.

Andreas Morczinietz traf gleich zu Beginn des Spiels doppelt für die Gäste – © by Eishockey-Magazin

Mit viel Tempo starteten die Haie in den letzten Spielabschnitt und dafür wurden sie schnell durch das Anschlusstor von Daniel Tjärnquist belohnt. Doch dann war es ausgerechnet  Ivan Ciernik, der an alter Wirkungsstätte mit zwei Treffern aus kürzester Distanz bewies, dass  er seinen Torriecher nicht verloren hat. Das Tore schießen ging munter weiter. Philip Gogulla brachte die Haie auf 3:6 heran, Marvin Krüger stellte den alten 4-Tote-Abstand wieder her, ehe Andreas Falk das 4:7 erzielte.

Für Abwechslung sorgte dann Brett Breitkreuz, der den Hannoveraner Eric Regan zum Fight aufforderte, den Boxkampf aber klar verlor. 18 Sekunden vor der Schlusssirene traf Björn Krupp zum 5:7, sein coachender Vater Uwe nahm noch eine Auszeit und Torhüter Ziffzer zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor. Zählbares kam aber in den letzten Sekunden nicht mehr zustande.

Für die Kölner Fans und Spieler endete der Abend nicht mit dem Schlusspfiff. Auf dem Parkplatz neben der Arena begann gleich danach die offizielle Saisoneröffnungsfeier mit Livemusik, Spielerinterviews und dem Schreiben von vielen Autogrammen.

 

Kölner Haie – Hannover Scorpions 5:7 (0:1, 1:3, 4:3)

Haie: Ziffzer – Holmquist, Tjärnquist; Krupp, Müller; Ankert, Lüdemann; Mebus, Lavallee – Riefers, Stephens, Ticar; Robinson, Falk, Minard; Gogulla, Weiß, B. Breitkreuz; Ohmann, Claaßen, C. Breitkreuz

Scorpions: Pätzold – Goc, Wilhelm; Regan, Reiss; Daschner, Thomson; Griffin, Apelis – Morczinietz, Hlinka, Ciernik; Krüger, Fauser, Richter; Green, Sulkovsky; A. Janzen, S. Janzen, Vilkoits

Tore: 0:1 (6:39) Morczinietz (Ciernik, Goc); 0:2 (27:36) Morczinietz (Ciernik, Hlinka); 1:2 (29:42) Minard (Robinson, Tjärnquist); 1:3 (34:08) Green (Krüger, Sulkovksy); 1:4 (37:24) Green (Krüger, Sulkovksy); 2:4 (43:21) Tjärnquist (C. Breitkreuz); 2:5 (43:47) Ciernik (Hlinka); 2:6 (45:18) Ciernik (Green, Sulkovyky); 3:6 (48:17) Gogulla (Ohmann, Tjärnquist); 3:7 (54:32) Krüger (Fauser, Regan); 4:7 (55:55) Falk (Tjärnquist); 5:7 (59:42) Krupp (Minard, C. Breitkreuz)

Strafminuten: Haie 14+10 (B. Breitkreuz); Scorpions 16+10 (Regan)

Torschüsse: Haie 44, Scorpions 33

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