Home Deutschland DEL Hamburg: Spieler suchen eine neue sportliche Heimat – Kevin Clark stand vor Rückkehr zu den Freezers
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Hamburg: Spieler suchen eine neue sportliche Heimat – Kevin Clark stand vor Rückkehr zu den Freezers

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Kevin Clark - © by EH-Mag. (DR)
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Kevin Clark – © by EH-Mag. (DR)

Hamburg. (EM) Nach dem Ende der Freezers am späten Dienstagabend sind die Tränen bei vielen Fans und Freunden der Hansestädter noch lange nicht getrocknet. Zu tief sitzt der Frust über das herzlose Aus durch Klubeigner Anschütz Entertainment Group (AEG). Dennoch muss das Leben weitergehen.

Insgesamt 18 Angestellte des Klubs stehen durch das Ende spätestens nach der Abwicklung erst einmal ohne Job da. Die Spieler schauen sich mit ihren Beratern nun zwangsläufig nach neuen Engagements um. Die Gerüchteküche beginnt zu sprudeln.

Der Kader der Freezers war für die Saison 16/17 bereits gut gefüllt. 22 Akteure standen schon unter Vertrag. Darunter die Neuzugänge Drew MacIntyre (Tor / Rockford Icehogs), Verteidiger Matt Pelech aus Schwenningen, sowie die Stürmer Martin Buchwieser (Mannheim), Christoph Kiefersauer (Bad Tölz), Christoph Körner (Salzburg) und Rückkehrer Kevin Clark (SC Langnau). Clark sollte nach Eishockey-Magazin Informationen als der Königstransfer vorgestellt werden. Dazu kam es nun aber nicht mehr.

Schon vor Bekanntwerden der Rückzugspläne gab es Gerüchte um einen Wechsel von Stürmer Marcel Müller, an dem die Krefeld Pinguine seit Wochen baggern. Aus dem geplanten Freezers-Kader werden aktuell Martin Buchwieser mit den Eisbären Berlin, Sean Sullivan mit dem ERC Ingolstadt, Thomas Oppenheimer mit Meister München, Jerome Flaake (u.a. Ingolstadt, Nürnberg, Köln), Mathieu Roy (Köln) und Kapitän Christoph Schubert (Nürnberg) mit anderen Teams in Verbindung gebracht.

Top-Klubs wie Mannheim, Köln oder München haben ihre Kader bereits sehr gut gefüllt. Die Topspieler, wie Flaake oder Oppenheimer könnten mit etwas Glück schon bald einen neuen Klub gefunden haben. Viele der nun Ex-Hamburger werden wohl etwas kleinere Brötchen backen müssen.

Iserlohns Manager Karsten Mende, dem die Freezers in den letzten Jahren mit Sullivan, Sertich oder Liwing fast schon reihenweise die Spieler mit hoch dotierten Angeboten weggekauft haben, winkte gegenüber dem IKZ am Mittwoch ab. „Noch sind die Spieler dort zu teuer“, so sein Kommentar.

Die Klubs mit kleineren Etats können sich vermutlich in einigen Wochen nur an der „Hamburger Resterampe“ bedienen, falls das Angebot dann noch interessant ist.

Angebote werden derzeit aus dem In- und Ausland geprüft, so Spielerberater Stefan Metz gegenüber Bild. Er berät unter anderem Jerome Flaake, Thomas Oppenheimer, Ben Zientek und Marcel Müller.

Die kommenden Wochen werden zeigen wo für wen die Reise hingeht.

Und das wäre der Kader der Freezers gewesen:
Tor: Maximilian Franzreb, Dimitrij Kotschnew, Drew MacIntyre
Abwehr: Brett Festerling, Matt Pelech, Mathieu Roy, Kevin Schmidt, Christoph Schubert, Sean Sullivan, Dominik Tiffels
Sturm: Martin Buchwieser, Garrett Festerling, Jerome Flaake, Christoph Kiefersauer, Christoph Körner, Nico Krämmer, Morten Madsen, Adam Mitchell, Marcel Müller, Thomas Oppenheimer, Ben Zientek, Kevin Clark

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