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Halle. (MB) Am Freitagabend stand in der Volksbank Arena das letzte Duell der Saison zwischen den Saale Bulls und den Schönheider Wölfen auf dem...

Logo des MEC Saale Bulls HalleHalle. (MB) Am Freitagabend stand in der Volksbank Arena das letzte Duell der Saison zwischen den Saale Bulls und den Schönheider Wölfen auf dem Programm. Die Wölfe waren in den bisherigen Begegnungen immer ein schwer zu bespielender Gegner. Auch in dem Duell ließen die Mannen um den Ex-Hallenser Norbert Pascha sich nicht so leicht abschütteln.

Die Gastgeber gingen konzentriert an die Sache und waren die dominierende Mannschaft. Die taktisch gut eingestellten Gäste versuchten mit schnellen Gegenstößen zu punkten. Es entwickelte sich ein offenes Spiel auf überschaubarem Niveau. Die vorherigen Saisonduelle hatten mehr Intensität gehabt, was man anhand der Strafzeiten entnehmen kann. Die besseren Möglichkeiten hatte der MEC, wobei Torhüter Modes einen guten Tag erwischte und die Gastgeber auch viel auf den Mann schossen. Eine Unachtsamkeit des Tabellenvierten brachte den Spitzenreiter auf Siegerkurs. Nach fast genau 16 Minuten hatten die Wölfe einen Mann zu viel auf dem Eis. Das sah Schiri Edler mit seinem Gespann und gab eine Strafe. In der Überzahlsituation bezwang mit einem tollen Blueliner Troy Bigam Sebastian Modes und traf zum 1:0. Dabei sollte es auch bleiben, das eine Tor war Halle auch verdient vorn.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Bulls dann das Kommando. Das Spiel verlagerte sich auf das Tor der Gäste. Demzufolge traf auch kurz nach Wiederbeginn Ervin Masek zum 2:0. Bei den Erzgebirglern lief nun wenig zusammen. Die Bullen hatten nun relativ leichtes Spiel. Nach 7 Minuten spielte Robin Sochan einen Traumpass auf den startenden Troy Bigam, dieser netzte eiskalt in die lange Ecke ein. Gäste-Coach Norbert Pascha zog dann seine mögliche Auszeit, sprach seinen Schützlingen ins Gewissen und tausche Sebastian Modes mit Stephan Quietzsch aus. Schönheide kam nun wieder etwas besser in Tritt. Während eines Powerplays zimmerte ein Wölfe-Spieler den Puck aus spitzem Winkel gegen den Pfosten. Danach war wieder Halle spielbestimmend. Eine der letzten Amtshandlungen von Martin Miklik war das 4:0, als er den Goalie Quietzsch aussteigen ließ und über ihn den Puck ins Tor hob. Neben den von Beginn an fehlenden Eric Wunderlich gingen dann auch Schmitz und Miklik mit ihren Leistenproblemen vom Eis. Das Spiel verlor an Schnelligkeit, Schönheide bekam somit wieder mehr Zugriff zum Spiel. Kurz vor der Sirene hielt Tim Katzer Miroslav Jenka im Duell eins gegen eins fest, zumindest war der Schiri der Meinung. Den schlecht geschossenen Penalty parierte Johnson aber sicher.

Im Schlussdrittel plätscherte die Partie so vor sich hin. Halle wollte nicht mehr und Schönheide hatte so etwas mehr Platz um auch mal Goalie Johnson zu testen. Das irgendwann mal ein Tor fällt ist immer eine Frage der Zeit. Nach 47 Minuten wurde Kevin Geier von Jenka und Kukla so senhenswert im Slot freigespielt, dass dieser nur noch die Kelle in Richtung Tor hinhalten musste. Danach kam es zum negativen Aufreger. Daniel Lupzig hatte nach einem nicht geahndeten Bandencheck gegen ihn den Schiedsrichter derart wüst beschimpft, dass dieser 10 + 20 Strafminuten dafür verhängte. Lupzig verließ wutentbrannt das Eis, für ihn war damit das Eishockey-Wochenende ebenfalls vorzeitig vorbei. Auch in der Folgezeit hatten die Gäste noch gute Chancen. Bei der besten Möglichkeit half den Sachsen-Anhaltinern der Pfosten mit, als es ein lautes Klirr zu hören gab. Den Schlusspunkt des Spiels setzten aber wieder die Bullen. Robin Slanina stellte den 5:1 Endstand her, danach ließen beide Teams die Zeit runterlaufen.

Schon einen Tag später brauchten die Bulls in Niesky nur noch ein Punkt holen, um die Meisterschaft fünf Spiele vor Vorrundenschluss sich 100 % zu sichern. Bei klirrender Kälte und etlichen fehlenden Spielern setzte es aber eine 5:3 Niederlage gegen starke Lausitzer, welche sich damit schon auf Platz 4 in der Tabelle schoben. Die Saale Bulls kassierten damit ihre dritte Niederlage der Saison, wovon es auswärts die Zweite hintereinander war. Der Klassenprimus wurde trotzdem Meister, weil die IceFighters Leipzig überraschend bei den Jonsdorfer Falken mit 5:4 verloren! Das Eishockey Magazin gratuliert den Hallensern zum dritten Meistertitel in Folge! Damit wartet in Halle alle nur noch auf den Zwischenrunden-Beginn…

Statistik:

Saale Bulls Halle – EHV Schönheide 5:1 (1:0 / 3:0 / 1:1)

Tore: 1:0 (17:20) Bigam (Kolozvary, Sevo, PP1), 2:0 (22:05) Masek (Lupzig, Sevo), 3:0 (27:10) Bigam (Sochan, Slanina), 4:0 (35:32) Miklik (Zille, Thiede), 4:1 (47:12) Geier (Jenka, Kukla), 5:1 (57:25) Slanina (Kolozvary, Thiede)

Strafminuten: Saale Bulls Halle: 2 + 10 (Lupzig) + 20 (Lupzig), EHV Schönheide: 4

Schiedsrichter: Jörg Edler (HS), Martin Böhm, Alexander Mänicke

Zuschauer: 903

Aufstellungen:

Saale Bulls Halle: Sochan Robin, Johnson James, Thiede Benjamin, Miklik Martin, Katzer Tim, Lupzig Daniel, Lemmer Arthur, Kolozvary Ivan, Haloschan Dustin, Sevo Daniel, Zille Alexander, Bigam Troy, Masek Ervin, Köllner Christian, Slanina Robin, Veltwisch Max, Schön Michal, Schmitz Kai, Ehrhardt Enrico

EHV Schönheide: Schenkel Bjorn, Heumann Christian, Preiß Patrick, Glück Kilian, Jenka Miroslav, Fischer Thorsten, Modes Sebastian, Quietzsch, Löffler Marcus, Losch Mike, Geier Kevin, Michel Julius, Seidl David, Hähnlein Roy, Kukla Petr

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