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Halbfinal-Traum zerplatzt schon früh im zweiten Drittel – DEB-Team muss nach 2:6 Pleite gegen die Slowakei die Koffer packen

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Spieler von Team Slowakei feiern das Tor zum 1:0 - © Moritz Eden / City-Press
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Mailand. (EM) Im Viertelfinale des olympischen Eishockeyturniers ist das deutsche Herren Nationalteam ausgeschieden.

Gegen die Slowakei war das Team von Bundestrainer Harold Kreis letztendlich chancenlos und verlor klar mit 6:2.

Im ersten Drittel agierten die Slowaken einen Tick griffiger im Spielaufbau. Die erste Strafe im Spiel gegen Wissmann (8.) überstand das DEB-Team schadlos. Wieder vollzählig kassierte Cingel die erste Hinausstellung gegen die Slowaken. Peterka vergab die beste Möglichkeit (12.) für Deutschland im Powerplay. Den ersten Treffer markierten die Slowaken in der 19. Minute durch einen verdeckten Schuss von Regenda. Grubauer, der einige Male zuvor gut pariert hatte, war bei diesem abgefälschten Treffer komplett die Sicht genommen. Tiffels (20.) hatte die letzte gute DEB-Chance im Auftaktdrittel, passte aber quer ins Leere.

Ein Doppelschlag der Slowaken durch Kelemen und Okuliar (25.) binnen 33 Sekunden sorgte für eine beruhigende 3:0 Führung der Slowaken. Dvorsky (31.) erhöhte auf 4:0. Reichels Anschlusstreffer sorgte, wenn überhaupt, nur kurzzeitig für einen Funken Hoffnung beim DEB-Team.

Die Hoffnung nahmen die Slowaken den Deutschen im Schlussdrittel schnell. Nach 58 Sekunden sorgte Regenda für das 5:1. Tiffels verkürzte nochmals (50.) zum 5:2, aber Tatar machte mit dem frühen Empty-Net den Deckel zu 6:2 drauf.

Insgesamt fiel die Niederlage vielleicht um ein Tor zu hoch aus, am Halbfinaleinzug der Slowaken gibt es aber nichts zu bezweifeln.

Deutschland hatte in der Schlussphase aufgrund des gestrigen Spiels gegen die Franzosen sichtlich schwere Beine. In der Vorrunde hatte man es durch die Niederlage gegen die Letten verpasst sich direkt für das Viertelfinale zu qualifizieren. Dadurch hatte man die zusätzliche Belastung des gestrigen Spiels, während die Slowaken seit Sonntag spielfrei waren.

Insgesamt hat das DEB-Team nicht enttäuscht, aber eben auch nicht mehr. Für eine Medaille hätte es einfach mehr gebraucht.

Tore: 1:0 (18:04) Regenda (Cernak/Fehervary), 2:0 (24:01) Kelemen (Regenda), 3:0 (24:34) Okuliar (Hudacek/Dvorsky), 4:0 (30:21) Dvorsky (Okuliar/Koch), 4:1 (34:59) Reichel (Draisaitl), 5:1 (40:58) Regenda (Koch/Pospisil), 5:2 (49:09) Tiffels (Reichel/ Mo. Müller), 6:2 (56:33) Tatar (Ruzicka/Slafkovsky)

Strafen: 8 – 4
Schüsse: 35 – 27
Zuschauer: 9.532

Stimmen zum Spiel folgen am Spätnachmittag.

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