Bonn. (PM MagentaSport) Die 100 Punkte in der Hauptrunde schon geknackt, 16. Sieg in Folge – die Kölner Haie sind nun alleiniger Rekordhalter in der PENNY DEL.
„Wir sind es Spiel für Spiel angegangen, jetzt ist der Rekord da. Es ist eine Momentaufnahme, wir spielen in 2 Tagen schon wieder“, sagt Haie-Kapitän Moritz Müller auf die neue Bestmarke. Der Weg dahin war kein Spaziergang, wie der Nationalspieler betont. „Wir bekommen von jeder Mannschaft derzeit das beste Spiel. Jeder weiß, gegen uns musst du dein bestes Spiel abliefern. Wir werden Abend für Abend getestet. Wir haben in jedem Spiel einen Weg gefunden das Spiel zu gewinnen. Man kann nicht sagen, es ist die eine Sache, es ist das Kollektiv.“ Dominik Bokk absolvierte sein 200. DEL-Spiel. „Mama hat es mir gestern gesagt. Sie hat es letztes Spiel gehört“, verrät der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:0. Dennoch ist er mit der Leistung nicht wirklich zufrieden. „Wir spielen nicht unser bestes Hockey. Wir sind nicht so aggressiv und schnell, wie wir die letzten Spiele waren.“
Mannheim entscheidet den Topspiel-Krimi gegen München im Penaltyschießen für sich. „Das war eigentlich ein geiles Eishockeyspiel: Rauf und runter, zwei Topmannschaften, was will man mehr? Im Penaltyschießen, ein bisschen schade, dass wir die 3:1-Führung hergegeben haben „, bilanziert Münchens Tobias Rieder auf den Punkt. Die besseren Nerven haben am Ende die Adler. „Wir haben einfach sehr gute Penaltyschützen dieses Jahr. Alle drei haben heute getroffen. Da hat Dallas (Eakins, Mannheimer Trainer, d. Red.) eine sehr gute Auswahl“, freut sich Justin Schütz, der den entscheidenden Penalty verwandelte. Mannheim kam nach einem 1:3-Rückstand zurück. „Die Mannschaft hat Kampfgeist bewiesen. Wir haben nicht aufgehört“, lobt Co-Trainer Marcel Goc.
Stetig unstetig – die Eisbären Berlin kassieren in Frankfurt eine 1:4-Klatsche, büßen damit ihren Platz unter den TOP-6 ein. Superstar Ty Ronning findet daher deutliche Worte: „Du kannst nicht erst in den letzten 20 Minuten anfangen dein Spiel zu machen. Das muss von Beginn an kommen. Sie haben den Sieg absolut verdient. Jeder Punkt zählt, wir müssen zurück in die Spur kommen.“ Die Löwen beenden ihren Negativlauf von 7 Niederlagen in Folge. „Das war ein toller Mannschaftserfolg. Ich bin froh, dass wir für unseren Aufwand belohnt wurden“, freut sich Carter Rowney.
Bei Straubing braucht es eine Krisensitzung, um in Iserlohn die Wende herbeizuführen. „Da ist es schön, einen Weg zu finden, zu gewinnen. Und wie wir das gemacht haben, macht es noch spezieller: Die Jungs in der Kabine nochmal zusammen zu holen und nach einem Rückstand dann noch einen Sieg zu holen, das ist riesig“, berichtet Doppeltorschütze Nick Halloran nach dem 4:2-Erfolg der Tigers.
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 43. Spieltags der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.
Am Dienstag geht es weiter mit der großen Konferenz – ab 19.00 Uhr u.a. mit Kölner Haie gegen Löwen Frankfurt.
Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers 5:2
Die Kölner Haie feiern den 16. Sieg in Folge und sind damit alleiniger Rekordhalter der DEL. Zudem knacken sie die 100-Punkte-Marke (101). Nürnberg muss sich nach zuletzt 3 Siegen in Folge geschlagen geben.
Brett Murray, Nürnberg Ice Tigers: „Wir haben hart gekämpft, aber sie sind einfach ein sehr gutes Team aktuell. Powerplays waren ausschlaggebend, dass wir mit leeren Händen dastehen. Da müssen wir disziplinierter sein, weil wir wissen, wie gut sie im Powerplay sind. Da muss man den Hut ziehen. Wir haben das ganze Spiel über Chancen erspielt, sie aber nicht nutzen können. Das hätte auch anders ausgehen können. Sie sind aktuell das beste Team und wenn wir da so auftreten können, dann können wir jeden schlagen.“
Dominik Bokk, Kölner Haie, in der 2. Drittelpause über sein 200. DEL-Spiel: „Mama hat es mir gestern gesagt. Sie hat es letztes Spiel gehört.“ Über die Leistung: „Wir spielen nicht unser bestes Hockey. Wir sind nicht so aggressiv und schnell, wie wir die letzten Spiele waren. Wir hatten die ganze Saison ein gutes Powerplay. Natürlich hilft uns das, dass wir 2 Tore im Powerplay gemacht haben.“
Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers (25.01.2026)
Düsseldorfer EG – Blue Devils Weiden (20.01.2026)
Adler Mannheim – EHC Red Bull München 4:3 (SO)
Mannheim gewinnt das Topspiel gegen München im Penaltyschießen und feiert damit den 5. Sieg aus den letzten 6 Partien. Die Münchner schenken in den Schlussminuten eine 3:1-Führung her und verpassen damit die Adler zu überflügeln. Es ist die 2. Niederlage innerhalb der letzten 3 Partien.
Justin Schütz, verwandelte den entscheidenden Penalty zum Sieg für Mannheim: „Wir haben einfach sehr gute Penaltyschützen dieses Jahr. Alle drei haben getroffen. Penaltyschießen ist sonst bei uns immer gut, gute Schützen. Da hat Dallas (Eakins, Mannheimer Trainer, d. Red.) eine sehr gute Auswahl.“
…über das Comeback nach 1:3-Rückstand: „Wir waren die ersten zwei Drittel schon die bessere Mannschaft. Dann haben wir uns von den Schiris ein bisschen zu sehr verleiten lassen. Wir sind zu sehr darauf eingegangen. Dann hat München das super gemacht. im 3. Drittel haben wir das ausgenutzt. Aber wir wussten, dass wir heute die bessere Mannschaft sind. Das war gut von Dallas, dass er es so früh probiert hat und das hat geklappt.“
…wie wichtig der Sieg war, um Platz 2 zu festigen: „Am Ende willst du jedes Spiel gewinnen. Wir wussten natürlich, dass es ein sehr wichtiges Spiel ist. Jetzt vor der (Olympia-)Pause sind alle Spiele wichtig. Du willst die beste Ausgangslage. Da sind wir umso glücklicher, dass wir gegen München, die direkt hinter uns sind, gewonnen haben.“
…über seine Olympia-Teilnahme: „Wir kommen immer näher. Ich habe mir vorgenommen, mich erst so richtig zu freuen, wenn ich in Mailand bin. Davor haben wir noch ein Spiel in der Liga und ein Vorbereitungsspiel. Solange ich nicht in Mailand bei der Eröffnungsfeier bin, ist es noch entspannt (lacht).“

Marcel Goc, Co-Trainer Mannheim: „Die Mannschaft hat Kampfgeist bewiesen. Wir haben nicht aufgehört. Das war vielleicht nicht unser bestes Spiel. Auch im 2. Drittel haben wir zu viele Chancen zugelassen, zu viele unnötige Scheibenverluste gehabt. Aber wenn wir wieder zu unserem Spiel zurückfinden und vor allem daran festhalten und dass es dann klappt. Das ist wichtig für uns diese Situation zu erleben. Wenn es dann am Ende funktioniert, umso besser.“
…über die Olympia-Pause: „Die Pause ist ein bisschen ungewöhnlich. Klar, wir haben den Deutschland-Cup. Aber so eine lange Pause, das ist nichts, was man in einer normalen Saison hat. Wir müssen schauen, dass wir uns gut vorbereiten. Unseren Jungs, die gehen, wünschen wir viel Spaß, viel Erfolg. Sie sollen die Zeit da genießen und natürlich gesund und erfolgreich wiederkommen. Die anderen Jungs werden ein paar Tage freihaben, ein bisschen runterkommen, Körper runterfahren. Und dann werden wir wieder mit ein paar Trainingseinheiten anfangen. Und ein Testspiel gibt es auch noch, wie ich das gesehen habe.“
…inwieweit es auch für das Trainerteam eine neue Herausforderung ist: „Wir haben mit unserer Athletikabteilung besprochen, wie man das am besten plant, mit den Jungs, die wir haben, mit der Truppe, wie wir die Belastung steuern möchten. Ich denke, da sind wir ganz gut aufgestellt. Das wird schon aufgehen.“
…ob nach der Olympia-Pause eine neue Saison beginnt: „Das fühlt sich ein bisschen so an. Du hast 4 Wochen keine Spiele. Und dann geht’s los und es geht wieder um die Wurst. Da geht es um die Plätze, da geht es um die Positionierung. Aber du musst gleich wieder voll da sein.“
Tobias Rieder, Münchener Torschütze zum 1:1: „Das war eigentlich ein geiles Eishockeyspiel: Rauf und runter, zwei Topmannschaften, was will man mehr? Im Penaltyschießen, ein bisschen schade, dass wir die 3:1-Führung hergegeben haben. Aber für die Fans gibt’s nichts Besseres.“
…über die 3:1-Führung und Mannheims Aufholjagd: „Es hat gut ausgesehen. Aber man darf so eine Mannschaft nie abschreiben. Sie sind brandgefährlich in der offensiven Zone und da kann es ganz schnell gehen.“
…über das Duell um Platz 2 gegen Mannheim: Das ist immer ein heißer Kampf. Das war es letztes Jahr in den Playoffs schon und jetzt ist eigentlich auch jedes Spiel ein heißer Kampf. Das macht Spaß.“
Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin 4:1
Nach 7 Niederlagen in Folgegelingt Frankfurt endlich wieder ein Sieg. Und nicht gegen irgendwen – deramtierende Meister bleibt weiter auf der Suche nach einer Siegesserie. Durchdie 2. Niederlage aus den letzten 3 Partien rutschen die Eisbären aus den TOP-6.
Carter Rowney, 2 Tore für Löwen Frankfurt: „Das war ein toller Mannschaftserfolg. Ich bin froh,dass wir für unseren Aufwand belohnt wurden. Unser Goalie hatte einige guteParaden. Es hat mit ihm begonnen und darauf haben wir aufgebaut.“
Ty Ronning, Eisbären Berlin: „Dukannst nicht erst in den letzten 20 Minuten anfangen dein Spiel zu machen. Dasmuss von Beginn an kommen. Sie haben den Sieg absolut verdient. UnserTrainerteam gibt uns alles mit auf den Weg, was notwendig ist, aber der Jobist, Tore zu schießen. Das haben wir nicht oft genug geschafft. Wir müssen daswieder hinbekommen. Jeder Punkt zählt, wir müssen zurück in die Spur kommen.“
Augsburger Panther – Pinguins Bremerhaven 1:2

Nach 4 Pleiten in Folge feiern die Pinguins Bremerhaven einen 2:1-Arbeitssieg in Augsburg. Für die Augsburger ist es ein wenig erfolgreiches Wochenende mit 2 Niederlagen und jeweils nur 1 Tor pro Partie (1:3 gegen Nürnberg, 1:2 gegen Bremerhaven).
Ryan Button, Spieler Augsburg: „Sie sind sehr gut trainiert, spielen sehr gutes Hockey. Wir hatten ein paar Chancen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir ein bisschen mehr gepresst hätten. Ich habe das Gefühl, dass wir Teams ein bisschen zu einfach entkommen lassen. Das letzte Tor, das ist mein Mann. Das kann mit einer Minute auf der Uhr nicht passieren. Ich übernehme die Verantwortung dafür. Sie haben, was, 10 Angreifer? Das war die gesamten 60 Minuten über keine ausreichende Leistung von unserem Kader, wenn eine solche Mannschaft auswärts spielt.“
Nino Kinder, Bremerhavener Siegtorschütze: „Wir haben in den letzten 20 Minuten nochmal richtig gut gedrückt. Augsburg hatte sogar noch 2 bis 3 Chancen. Die haben wir zum Glück gut verteidigt, Huda hat gut gehalten.“
…über das Ende der Niederlagenserie, besonders mit einem kleinen Lineup: „Das war sehr wichtig, auch mental. Wir haben ein bisschen Verletzungspech. Wir sind eine kleine Gruppe, es kostet viel Energie. Wir hatten jetzt einen Roadtrip in München, jetzt in Augsburg. Das kostet auch viel Energie. Die (Olympia-)Pause tut uns ganz gut. Aber wir haben Dienstag noch eine Aufgabe (gegen Wolfsburg, live ab 19 Uhr) und da wollen wir vor der Pause auch nochmal 3 Punkte holen.“
ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 4:1
Ingolstadt bleibt in der Verfolgergruppe dran und feiert den 4. Sieg aus den vergangenen 5 Partien. Schwenningen hatte nun 5 Duelle mit Teams aus den TOP-7. Es war die 3. Niederlage.
Samir Kharboutli, 1 Tor beim Comeback für ERC Ingolstadt: „Ich bin glücklich, dass ich wieder mit den Jungs spielen kann. Das Tor war nur der Bonus dazu.“
Mirko Höfflin, Schwenninger Wild Wings: „Im 1. Drittel sind wir zu unkonstant, kriegen da 2 Gegentore, die Ingolstadt zu einfach schießt. Da verlieren wir unsere Position und die sind gut genug das auszunutzen. Das 2. Drittel war sehr stark. Der Anfang vom 3. Drittel ist das, was uns das Genick bricht.“
Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 2:4
Nach dem 5:4-Erfolg gegen Frankfurt siegt Straubing nun auch in Iserlohn und steht nun bei 80 Punkten. Bei Iserlohn fehlt die Konstanz in den Ergebnissen. In den letzten 6 Spielen wechselte man sich immer mit einem Sieg und einer Niederlage ab.
Iserlohn Roosters – Straubing Tigers (25.01.2025, Schützenfestspieltag)
Düsseldorfer EG – Blue Devils Weiden (20.01.2026)
Eishockey live bei MagentaSport
PENNYDEL live bei MagentaSport – 44. Spieltag
Dienstag, 27.01.2026
Ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr im Einzelspiel: Schwenninger Wild Wings – EHC Red Bull München, Kölner Haie – Löwen Frankfurt, Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg, ERC Ingolstadt – Dresdner Eislöwen, Iserlohn Roosters – Adler Mannheim, Straubing Tigers – Nürnberg Ice Tigers, Augsburger Panther – Eisbären Berlin
Mittwoch, 28.01.2026
ab 19.30 Uhr: „Die Eishockey Show“ mit Sascha Bandermann, Basti Schwele und Rick Goldmann
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