
Bonn. (PM MagentaSport) Köln und Mannheim werden ihren Ansprüchen in der 1. Playoff-Runde gerecht.
Ingolstadt schafft es gegen Köln nach dem Tausch des Heimrechts nicht, ein Momentum zur kreieren: 1:5-Pleite! Die Haie rehabilitieren sich nach der berechtigten Kritik zum Rundenende. Bereits am kommenden Mittwoch können die Kölner daheim alles klarmachen und ins Viertelfinale einziehen (live ab 19.15 Uhr). Justin Schütz nimmt seine Topform aus der Hauptrunde mit in die K.o.-Phase und startet mit 3 Treffern durch. Schütz strahlte, aber mahnte erneut: „Wir dürfen jetzt am Mittwoch nicht gleich wieder Scheiße spielen!“
Anständiges Spiel beim 1:2 in Mannheim, aber gegen die Adler brauchen die Nürnberger eine weitere Leistungssteigerung am Dienstag (live ab 19.15 Uhr). Die Adler Mannheim legen im 1. Drittel los wie die Feuerwehr. Das 1:0 erzielen sie in Überzahl und untermauern damit eine ihrer großen Stärken. Nürnberg kann von Glück reden, dass die Adler ihre Chancen nicht immer effizient nutzen. Daniel Fischbuch, Torschütze zum 2:0 für Mannheim, bilanziert: „Wir haben ordentlich Druck ausgeübt und wenig zugelassen. Wir müssen die Strafzeiten vermeiden. In Nürnberg am Dienstag wird es so hart umkämpft wie diesmal.“ Stefan Ustorf, Nürnberger Sportchef, ist ohnehin zuversichtlich: „Wir haben nun zum 4. Mal in Folge die 1. Runde der Playoffs erreicht. Das war unser Mindestziel, was wir souverän geschafft haben. Das heißt noch lange nicht, dass wir uns damit zufriedengeben. Wir wollen mehr! “ Gespielt wird in der 1.Playoff-Runde im Best of 3-Modus.
Nachfolgend die Stimmen vom Sonntag mit der 1. Partie in der 1. Playoff-Runde übersendet durch MagentaSport.
Weiter geht es mit der DEL am kommenden Dienstag, 12.03. um 19.15 Uhr, mit der 2. und vielleicht schon entscheidenden Partie der Serie Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim sowie am Mittwoch, 13.03. um 19.15 Uhr, mit den Kölner Haien gegen ERC Ingolstadt – live bei MagentaSport. Am Montag, 11.03., werden ab 19.30 Uhr die besten DEL-Akteure in der „DEL Award Show“ geehrt. Live und kostenlos bei MS Sport bei MagentaTV, www.magentasport.de, Youtube (MagentaSport und DEL).
ERC Ingolstadt – Kölner Haie 1:5 (Stand Serie: 0:1)
Eigentlich geht Ingolstadt nach starker Endphase der Saison euphorisch in die Partie: Doch die Kölner Haie bleiben in dieser Saison die Angstgegner des ERC. Ingolstadt verliert das 4. von 5 Spielen gegen die Kölner. Zwei Spiele müsste man nach dem ernüchternden 1:5 nun in Köln gewinnen. Für den Start in der Serie wurde das Heimrecht aufgrund einer Veranstaltung in Kölns Arena getauscht. Die Haie können sich in Runde 1 gleich auf ihre Leistungsträger verlassen: Nach dem 7. Doppelpack der Saison von Justin Schütz zum 2:0 macht Alexandre Grenier früh im 2. Drittel den Sack zu. Ingolstadt kommt mit dem Forechecking der Haie gar nicht zurecht und verliert wie beim 0:3 häufig früh den Puck. Justin Schütz legt sogar ein 3. Tor nach und untermauert nach seiner Kritik ans Team vor den Play-offs seine Rolle als Führungsspieler.
Justin Schütz, Torjäger der Kölner Haie, strahlt nach seinen 4 Scorerpunkten gegen Ingolstadt: „Das war das richtige Zeichen. Aber Vorsicht: wir spielen immer ein gutes Spiel, dann wieder schlecht. Unser Forecheck gegen Ingolstadt war überragend. Das war der Unterschied. Nun gilt es das am Mittwoch zu bestätigen und nicht wieder scheiße zu spielen wie den ganzen Rest der Saison. Ingolstadt kommt wohl heiß aus der Kabine raus am Mittwoch.“
Uwe Krupp, Trainer Kölner Haie, sieht die Unerfahrenheit von Keeper Tobias Ancicka nicht als Problem: „Die Playoffs sind so wie die Klausurzeit für jeden Studenten. Die Vorrunde ist deine Schulzeit, da lernst du deine Lektionen. Und dann gehen die Tests los, das sind die Playoffs. In eine Playoff-Serie musst du dich gleich reinarbeiten. Bei unserem Keeper Tobias Ancicka habe ich nie das Gefühl, dass er unbekümmert ist. Er nimmt die Sache sehr ernst. Um ihn mache ich mir keine Sorgen. Ich habe hundertprozentiges Vertrauen.“
Fabio Wagner, Kapitän ERC Ingolstadt, ist nach dem 1:5 gegen die Kölner Haie schwer ernüchtert: „Wir haben uns das sicherlich anders vorgestellt. Im ersten Drittel haben wir uns zu viele Strafen eingefangen. Im zweiten Drittel sind die Gegentore zu einfach gefallen. Wir müssen nun nach vorn schauen und das abhacken. Wir müssen einfacher spielen. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.“
Mark French, Trainer ERC Ingolstadt, setzt vor dem Spiel auf den erfahrenen Keeper des ERC. Nach dem 0:5 wechselt er ihn bereits im 2. Drittel aus: „Auf Michael Garteig haben wir uns die ganze Saison verlassen können. Es ist für uns essentiell, dass wir im Torhüterduell vorn liegen und da haben wir in Michael Garteig einen Weltklassekeeper.“
Das erste Play-off-Tor des Jahres 2024 erzielt Kölns Justin Schütz.
Gut, wenn man einem kanadischen Routinier in den Playoffs vertrauen kann: Kölns Alexandre Grenier trifft zum 3:0 gegen Ingolstadt – die Vorentscheidung im 2. Drittel.

Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers 2:1 (Stand Serie: 1:0)
Nürnberg bekommt gegen Mannheim in den Playoffs weiter kein Bein auf den Boden. Bislang verloren die Ice Tigers alle neun Spiele gegen die Adler. Und auch diesmal machen die Mannheimer mit ihrer Stärke in Überzahl beim 1:0 erstmal kurzen Prozess: 12 Tore haben sie nun in den vergangenen 13 Spielen im Powerplay erzielt. Nürnberg kommt kaum einmal gefährlich vor das Tor der Adler, zu groß ist der Druck der Gastgeber.
Daniel Fischbuch, Torschütze zum 2:0 für Mannheim, kennt das Geheimnis für das 2. Match in Nürnberg: „Wir haben ordentlich Druck ausgeübt und wenig zugelassen. Wir müssen die Strafzeiten vermeiden. In Nürnberg am Dienstag wird es so hart umkämpft wie diesmal. Wir müssen genauso weitermachen.“
David Wolf, Adler Mannheim, stellt vor der Partie gegen Nürnberg auf Playoff-Modus: „Wir konnten einiges an Selbstvertrauen mitnehmen. Wir müssen diszipliniert und dem System treu bleiben. Kleinigkeiten machen dann den Unterschied aus. Auch das Power Play wird ein Faktor sein in den Playoffs. In der Hinsicht haben wir uns einiges an Selbstvertrauen erarbeitet.“
Daniel Schmölz, Nürnberg Ice Tigers, zieht viel Kraft aus dem knappen 1:2 in Mannheim: „Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Die ersten paar Minuten haben wir verpennt und waren vielleicht etwas nervös. Wir lassen die Köpfe nicht hängen und hauen sie am Dienstag in unserer Arena weg. Wir können sie schlagen und die Serie gewinnen.“
Stefan Ustorf, Sportdirektor Nürnberg Ice Tigers, analysiert den Auftakt in die Playoffs und fordert den nächsten Schritt der Tiger: „Mannheim war sehr zweikampfstark und ist eine körperlich starke Mannschaft. Wir wussten, dass die Adler daheim stark aus der Kabine kommen. Wir müssen eine Möglichkeit finden, unsere Geschwindigkeit auszuspielen. Ich würde mir wünschen, dass wir noch mehr Zug zum Tor entwickeln. Wir haben nun zum 4. Mal in Folge die 1. Runde der Playoffs erreicht. Das war unser Mindestziel, was wir souverän geschafft haben. Das heißt noch lange nicht, dass wir uns damit zufriedengeben. Wir wollen mehr! “
Marcus Weber, Nürnberg Ice Tigers, blickt optimistisch auf die Serie gegen Mannheim: „Wir müssen uns aktuell nicht verstecken. Unser Gefühl ist sehr gut. Wir mussten die letzten zehn, fünfzehn Spiele bereits Play-off-Eishockey spielen, um Rang 10 zu erreichen. Gegen Mannheim waren in dieser Saison alle Spiele eng. Wir fühlen uns gut mit der Außenseiterrolle.“
David Wolf trifft für Mannheim zum 1:0 gegen Nürnberg – natürlich in Überzahl. In den vergangenen 13 Spielen trafen die Adler damit 12 mal im Powerplay.

Die Playoffs in der Penny DEL komplett live bei MagentaSport:
Montag, 13.03.2024
Ab 19.30 Uhr: Die DEL Award Show 2024
Dienstag, 12.03.2024 – 2. Spiel der 1. Playoff-Runde
Ab 19.15 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim
Mittwoch, 13.03.2024
Ab 19.15 Uhr: Kölner Haie – ERC Ingolstadt
Optional Spiel 3 am Donnerstag, 14.03.2024:
Ab 18.45 Uhr: Kölner Haie – ERC Ingolstadt
Ab 19.15 Uhr: Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers
Start Viertelfinale ab Samstag, 16.03., im Best of 7-Modus
Ab 15.45 Uhr: Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings
Ab 19.15 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – EHC Red Bull München
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