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Köln. (HHK) Darauf hatten die Kölner Fans lange warten müssen, genauer gesagt fast fünf Jahre lang. Am 26. März 2008 hatten die Haie zuletzt...
Zweikampf zwischen ndreas Holmqvist und Alexander Dotzler (rechts) - © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Zweikampf zwischen ndreas Holmqvist und Alexander Dotzler (rechts) – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Köln. (HHK) Darauf hatten die Kölner Fans lange warten müssen, genauer gesagt fast fünf Jahre lang. Am 26. März 2008 hatten die Haie zuletzt ein Playoff-Viertelfinalspiel gewonnen, damals gegen die Adler  Mannheim. Es war das Heimspiel  nach dem legendären 168-Minuten-Spiel gegen die Adler. Danach hatten die Haie 2009 die Playoffs komplett verpasst, waren 2010 in den Pre-Playoffs an Ingolstadt gescheitert und verloren 2011 gegen Wolfsburg 0:3 sowie 2012 gegen die Eisbären 0:4. Heute hatten sie überraschend wenig Probleme, die Straubing Tigers mit 6:1 zu besiegen.

Zwar gingen die Gäste früh in Führung, doch danach fehlte ihnen im wichtigsten Spiel der Saison der Rückhalt von dem Mann, der große Anteil daran hatte, dass die Tigers überhaupt das Viertelfinale erreicht hatte. Torhüter Jason Bacashihua erwischte einen rabenschwarzen Tag und sah bei den ersten Kölner Toren sehr schlecht aus. Erstmals in dieser Saison ließ sich „Cash“ vorzeitig auswechseln.

Nachteilig für die Gäste machte sich das Fehlen einiger Stammspieler vor allem in der Abwehr bemerkbar. Calvin Elfring, Grant Lewis und Carson Germyn fehlten heute. Dagegen konnten die Haie in Bestbesetzung antreten, auch wieder mit Stammtorhüter Danny aus den Birken.

Schon nach 73 Sekunden verhängten die Schiedsrichter die  erste Strafzeit; der Straubinger Topskorer Blaine Down musste wegen eines Bandenchecks in die Kühlbox. Wie gewohnt lief das Kölner Powerplay über den Schweden Andreas Holmqvist, doch die Straubinger Abwehr hielt dem Kölner Druck stand. Als sie wieder komplett auf dem Eis standen, trugen die Gäste ein paar gute Angriffe in Richtung Danny aus den Birken, der nach vierwöchiger Pause wieder das Haie-Tor hütete. Tyler Beechey probierte es mit einem Schuss aus spitzem Winkel – kein Problem für den Kölner Goalie. Sekunden später aber musste er sich geschlagen geben, als Matt Hussey eine Überzahlgelegenheit ausnutzte. Unbeeindruckt zeigten sich die Gastgeber von dem frühen Rückstand und innerhalb von 34 Sekunden machten sie aus dem Rückstand einen 2:1-Vorsprung. Schützenhilfe leistete Torwart Jason Bacashihua. Zunächst sah er schlecht aus beim Bauerntrick von John Tripp, dann rutschte ihm ein Schuss von Marcel Ohmann durch die Torwartschienen.

In der 11. Minute traf Rok Ticar nach einem schönen Solo den Pfosten des Straubinger Tores, dann parierte Bacashihua einen mit 145 km/h gemessenen Schuss von Ales Kranjc. Felix Schütz erzielte in der 18.Minzte ein weiteres Tor, doch dem Schuss war eine Abseitsstellung vorausgegangen. Kurz vor Drittelelende musste Danny aus den Birken zweimal gegen Michael Endraß abwehren,

Alles in allem ein abwechslungsreiches Auftaktdrittel mit 30 Torschüssen (18 Köln, 12 Straubing) und einer verdienten Kölner Führung.

Torschütze zum 4:0, Marco Sturm - © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Torschütze zum 4:0, Marco Sturm – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Im zweiten Drittel machten zunächst die Gäste Druck, doch schon bald übernahmen die Haie wieder das Kommando und erhöhten in der 27.Minute durch John Tripp auf 3:1. Es war ein Powerplaytor und  – wen wundert’s – Andreas Holmqvist gab den entscheidenden Pass. Zwischenergebnis bei den Torschüssen nach 28 Minuten: 13: 4 zugunsten der Haie. Dann aber setzten sich die Tigers wieder besser in Szene und als die Haie von der 31. bis zur 35. Minute drei Strafen kassierten und eineinhalb Minuten lang mit drei gegen fünf Spieler agieren mussten, hätte durchaus das Anschlusstor fallen können. Doch die Angriffsaktionen der Gäste waren insgesamt zu harmlos, sodass die Haie diese kritische Phase schadlos überstanden. Das Drittel endete mit einer weiteren guten Aktion der hervorragenden 4. Sturmreihe der Haie; Rok Ticars Schuss parierte Bacashihua.

Was machte eigentlich Marko Sturm in seinem siebten Spiel für die Haie? Viel war in den beiden ersten Dritteln nicht zu sehen von ihm. Doch dann war es endlich so weit: in der 45. Minute setzte sich der ehemalige NHL-Star energisch vor dem Tor durch und schoss sein erstes Bundesligator für die Haie. Riesenjubel bei den Kölner Fans. Wenige Sekunden später verfehlte Sturm nur knapp sein zweites Tor. Dafür traf in der 37. Minute Chris Minard und nach diesem 5:1 war der Arbeitstag für Bacashihua beendet: er machte Platz für Jan Guryca. Der junge Straubinger Keeper zeigte einige gute Paraden, war aber machtlos gegen Philip Gogullas Geschoss in der 58. Minute.

  

Trainerstimmen:

Daniel Ratushny: Die Analyse zum heutigen Spiel ist nicht kompliziert. Wir waren weit weg, gut genug zu sein gegeneine Mannschaft wie Köln. Gratulation an Uwe (Krupp) und Niklas (Sundblad).

Uwe Krupp: Es war ein ordentliches Spiel, in dem wir viele Schüsse auf das Straubinger Tor gebracht haben. Unsere 4. Reihe hat durch Marcel Ohmann ein wichtiges Tor erzielt. Wir haben auch das zweite und das dritte Drittel gewonnen. Danny aus den Birken war ein sicherer Rückhalt. Trotz des klaren Sieges sind wir auf eine lange Serie vorbereitet.

Marko Sturm hatte viele gute Aktionen, ich freue mich über sein erstes Tor. Er hat sich von Woche zu Woche gesteigert.

 

Kölner Haie –  Straubung Tigers 6:1 (2:1/1:0/3:0/)

Tore:  0:1 (5:36, PP) Matthew Hussey (Andrew Canzanello, Michael Endraß, 1:2 (6:48) John Tripp (Charles Stephens, Nathan Robinson); 2:1 (7:22) Marcel Ohmann (Rok Ticar, Ales Kranjc); 3:1 (26:40)  John Tripp (Andreas Holmqvist, Charles Stephens); 4:1 (44:48)  Marco Sturm (Torsten Ankert, Alexander Weiß); 5:1 (46:13)  Christopher Minard (Philip Gogulla, Moritz Müller), 6:1 (57:35) Philip Gogulla (Felix Schütz, Alexander Weiß)

Strafen: Köln 18 – Straubing 18

Torschüsse: Köln  56 – Straubing 37

Schiedsrichter: Brill, Jablukov (Kowert, Schelewski)

Zuschauer: 9,066

Aufstellungen:

Köln: Aus den Birken (Ziffzer) – Tjernqvist, Holmqvist; Kranjc, Müller; Lüdemann, Ankert; Krupp – Gogulla Falk, Minard; ; Tripp, Stephens, Robinson; Sturma, Schütz, WeißOhmann, Claaßen, Ticar

Straubing: Bacashihua (Guryca) –Ondruschka, Kramer; Camnzanello, Brückner; Dotzler, Osterloh – Stewart, Meunier, Röthke; Down, Beechey, Keil; Schönberger, Whitecotton, Endraß; Ortolf, Hussey, Brandt

Three Stars:

*** Tripp

**  Lüdemann

*   Ohmann

 

Fotostrecke zum Spiel

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