Bonn. (PM MagentaSport) Das Dutzend ist voll! Die Kölner Haie feiern mit einem hart erkämpften 3:1 in Augsburg den 12. Sieg in Serie.
Zum 3. Mal in Folge muss dafür nach einem frühen Rückstand die Wende her. Kölns Jan Luca Sennhenn auf die Frage: wer kann die Haie überhaupt stoppen? „Momentan niemand!“
Elf Punkte liefert sich der Zweite Mannheim und der Sechste Bremerhaven einen harten Austausch. Nach dem 4:3-Heimsieg fordert Siegtorschütze Alexander Ehl wieder mehr Konstanz und defensive Stabilität. „Dennoch war es eine charakterliche Leistung von der Mannschaft. Wir müssen vor allem offensiv den Schwung mitnehmen“, so Ehl. Die Adler beenden die Siegesserie der Pinguins von 6 Spielen und festigen selbst den 2. Platz.
Der EHC Red Bull München gibt sich beim 6:0 gegen die Iserlohn Roosters keine Blöße und tankt nach dem Derby-Sieg in Straubing weiter Selbstvertrauen. Der „extrem glückliche“ Jeremy McKenna bejubelt beim „dominanten“ Heimsieg seinen 1. DEL-Hattrick, freut sich aber „einfach, egal wie, dazu beizutragen.“
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 39. Spieltag in der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht’s mit Eishockey bei MagentaSport am Dienstag, ab 19.30 Uhr, mit dem CHL-Halbfinal-Hinspiel zwischen EV Zug und Lulea HF. In der DEL empfangen die Schwenninger Wild Wings die Eisbären Berlin am Donnerstag, ab 19 Uhr, zum Auftakt des 40. Spieltags – live bei MagentaSport.
EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters 6:0<7H3>
Die Münchner führen bereits nach 7 Minuten mit 2 Toren und lassen im Anschluss nichts mehr anbrennen. Jeremy McKenna überragt mit einem Dreierpack. Der EHC nimmt den Schwung aus dem Derby-Sieg gegen Straubing mit und springt in der Tabelle vorerst auf Rang 3. Die Roosters verlieren nach 2 Siegen wieder und bleiben mit 41 Punkten Zwölfter.
Adler Mannheim – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3
Die Adler schenken eine 2-Tore-Führung im Mitteldurchgang her und geraten im Schlussdrittel sogar in Rückstand, ehe sie die Partie durch den Siegtreffer von Alexander Ehl abermals drehen. Nach dem Derby-Sieg in Frankfurt beschließt Mannheim ein erfolgreiches Wochenende mit nunmehr 78 Punkten auf Platz 2.
Alexander Ehl, Mannheimer Siegtorschütze zum 4:3: „Wir haben einen guten Start hingelegt. Da müssen wir in Zukunft wieder konstant unsere Leistung bringen. Dennoch war es eine charakterliche Leistung von der Mannschaft. Wir haben ein gutes Comeback hingelegt. Wir müssen vor allem offensiv den Schwung mitnehmen, da haben wir gute Akzente gezeigt. Defensiv müssen wir wieder stabiler werden.“
Jan Urbas, Bremerhavener Doppeltorschütze: „Das war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Am Ende haben die Kleinigkeiten das Spiel entschieden. Das ist bitter, aber wir müssen so weitermachen.“
Augsburger Panther – Kölner Haie 1:3
Zum 3. Mal in Folge liegen die Haie mit 0:1 hinten. Den Rückstand machen sie schon im Anfangsdrittel wieder wett und drehen die Partie im Powerplay des 2. Durchgangs. Nach 12 Siegen am Stück grüßt Köln mit 11 Punkten Vorsprung auf den Zweiten Mannheim von der Tabellenspitze. Die Panther bleiben durch die 4. Niederlage in Folge mit 45 Punkten auf Rang 11. So wird´s nix mit den Playoffs.
Thomas Schemitsch, Verteidiger Augsburg: „Wir erwarten keine Moralsiege mehr. Wir waren da und haben im 2. und 3. Drittel viel Druck ausgeübt. Wir konnten das nur nicht in Tore umwandeln. Das tut weh. Wir müssen einfach einen Weg finden, Extrapunkte zu holen und Tore zu erzielen. “
Jan Luca Sennhenn, 1 Assist für Köln, über den 12. Sieg in Serie: „Momentan haben wir einen ganz guten Lauf. Mit dem Gegentor sind wir wieder ein bisschen spät ins Spiel reingestartet. Mit der Zeit ist es immer besser geworden. Am Ende haben wir unsere Chancen gut genutzt und verdient gewonnen.“
… auf die Frage, wer Köln stoppen kann: „Schwierige Frage. Momentan niemand.“
Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt 1:4
Der ERC feiert einen Start-Ziel-Sieg und lässt die Ice Tigers nur zu Beginn des 2. Drittels beim Stand von 2:1 kurz herankommen. Durch den 2. Sieg aus den letzten 6 Spielen klettert Ingolstadt mit 74 Punkten vorerst auf Platz 4. Nürnberg verliert zum 3. Mal in Folge und fällt mit 50 Zählern zunächst auf Rang 10 zurück.
Grizzlys Wolfsburg – Löwen Frankfurt 5:2

Ein fulminantes Schlussdrittel mit 3 Treffern der Grizzlys entscheidet die Partie. Durch den 2. Sieg in Folge festigt Wolfsburg den 8. Platz mit 55 Punkten. Die Löwen kassieren die 4. Pleite in Folge und haben als Vorletzter noch 12 Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Dresden.
Roberty Lynch, 1 Tor und 1 Assist für Wolfsburg: „Es ist ein großer Sieg für uns. Wir versuchen, in der Tabelle hochzuklettern. Wir haben ein paar Spiele in Serie verloren, aber wir holen jetzt wieder Punkte. Es ist gut, dass es wieder bergauf geht. Wir arbeiten weiter an unserem Spiel und daran, konstanter zu sein, um immer wieder 3 Punkte einzufahren.“
Daniel Wirt, Verteidiger Löwen Frankfurt: „Schade, wir hatten eine gute Ausgangslage nach dem 1. Drittel. Dann haben wir einen Doppelschlag bekommen und sind wieder zusammengebrochen. Auf unserer Seite waren auch Chancen da, die wir leider nicht gemacht haben. Es ist frustrierend für die Jungs. Wir haben die wenigsten Tore in der Liga und dann haben wir auch noch kein Scheibenglück vor dem Tor. Die Pucks landen dann im Gegenzug bei uns im Tor. Wir wissen, dass wir gut spielen und gute Gegner besiegen können. Jetzt heißt es für die nächsten Spiele: an die Leistung anknüpfen und hoffen, dass wir Punkte holen.“
Eishockey live bei MagentaSport
Champions Hockey League Halbfinale (CHL)
Dienstag, 13.01.2026
Ab 19.30 Uhr: EV Zug – Lulea HF
PENNY DEL
Donnerstag, 15.01.2026
Ab 19.00 Uhr: Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin
Freitag, 16.01.2026
Ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr als Einzelspiele: Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers, Augsburger Panther – Löwen Frankfurt, EHC Red Bull München – Dresdner Eislöwen, ERC Ingolstadt – Straubing Tigers, Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg, Fischtown Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie
Sonntag, 18.01.2026
Ab 13.45 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin, Löwen Frankfurt – ERC Ingolstadt, Nürnberg Ice Tigers – EHC Red Bull München
Ab 16.15 Uhr: Dresdner Eislöwen – Adler Mannheim, Kölner Haie – Iserlohn Roosters, Straubing Tigers – Augsburger Panther
Ab 18.45 Uhr: Fischtown Pinguins Bremerhaven – Schwenninger Wild Wings


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