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Köln. (MR) Die Kölner Haie erzwangen gegen die Eisbären Berlin nach einem 0:3 Rückstand noch den Ausgleich, mussten sich aber am Ende der Verlängerung... Haie kämpfen sich ins Spiel zurück, unterliegen nach Overtime 3:4
Eisbären gewinnen enges Spiel in Köln - © by Eh.-Mag. (DR)

Eisbären gewinnen enges Spiel in Köln – © by Eh.-Mag. (DR)

Köln. (MR) Die Kölner Haie erzwangen gegen die Eisbären Berlin nach einem 0:3 Rückstand noch den Ausgleich, mussten sich aber am Ende der Verlängerung geschlagen geben.

Beide Teams kamen mit Niederlagen im Gepäck. Die Haie agierten druckvoll, den ersten Treffer erzielten aber die Gäste früh im Startabschnitt. Etwas verbessertes Powerplay der Hausherren – man konnte sich zumindest jeweils eine ganze Zeit im Angriffsdrittel aufhalten und auch die Scheibe laufen lassen, jedoch zunächst noch ohne zählbaren Erfolg. Mit dem knappen Rückstand von 0:1 wurden erstmalig die Seiten gewechselt. Freddie Tiffels versuchte sich zu Beginn der zweiten Runde mit einem schnellen Vorstoß und kam durch Goalie Justin Pogge neben dem Tor zu Fall. In der darauf folgenden Überzahl – U20 Nationalspielter Lukas Reichel musste die Strafe absitzen – kam Jason Akeson zu mehreren Versuchen allerdings mit ungewohnter „Streuung“, auch Oblinger und Uvira kamen nicht durch. Ein weiter Pass in die Neutrale auf Noebels, der im Alleingang zunächst den Verteidiger abhängte und dann Gustaf Wesslau vernaschte, brachte den Eisbären den zweiten Treffer (33.). Während wieder auf der anderen Seite Frank Hördler und Freddie Tiffels neben dem Tor Kochrezepte austauschten, lief das Spiel weiter und in die andere Richtung. Reichel auf Kai Wissmann, und es stand 0:3, kaum eine Minute nach dem 0:2. Die ersten Pfiffe aus dem Publikum ertönten, und Stewart haderte mit dem ausgebliebenen Pfiff gegen Hördler.

Frustrierte Haie drehen im Schlussabschnitt auf

Zum dritten Abschnitt stand Hannibal Weitzmann im Kölner Tor, und Sebastian Uvira konnte an sich halten, sich nicht dem Frust hinzugeben. Austin Ortega und Reichel hätten für die Hauptstädter erhöhen können, im gut gefüllten Rund (über 17.000 Zuschauer) waren nur noch die Gästefans zu hören. Doch Schritt für Schritt ging es nach vorne, wie Coach Mike Stewart meinte. Es war Oblinger, der die Tür aufstieß für die Kölner Aufholjagd, man schrieb bereits die 54. Minute. Und wenig später klaute Akeson dem Berliner Andre Rankel die Scheibe an der Linie, und knackig düpierte er Pogge im Tor, 80 Sekunden nach dem Türöffner. Es wurde wieder laut, und die Fans peitschten jetzt die Haie nach vorn. Jetzt war es an den Domstädtern, ihren Gegner zu frustrieren, der daraufhin mehrfach die Strafbank besuchte. Eine Strafzeit kurz vor Ende der regulären Spielzeit, Weitzmann war bereits vom Eis – und Freddie Tiffels schickte das Spielgerät in die Maschen zum 3:3 Ausgleich, 8 Sekunden vor der Sirene. Ein Vulkanausbruch in der Halle! Weiter frustrierte Eisbären besuchten nochmals die Sünderbank, sodass es in der Verlängerung nicht zum drei gegen drei Spiel kam. Die Hausherren drückten weiter und hätten in dieser Phase sicher auch den Zusatzpunkt verdient. Nach einem noch vergeblichen 2 auf 1 durch James Sheppard und Hördler war das Tor verschoben, was erneute Diskussionen auslöste. Beim nächsten Versuch und Gestocher vor Weitzmann konnte schließlich Sheppard mit seinem heute zweiten Treffer den Zusatzpunkt in die Hauptstadt holen. Die Haie wurden trotzdem gefeiert, auch wenn dies die fünfte Heimniederlage in Folge war.

Stimmen zum Spiel

Michaela-Ross

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