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Torspektakel im Spitzenspiel – Kölner Haie gegen Straubing Tigers 7:4!

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Valtteri Kemiläinen - © Sportfoto-Sale (DR)
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Köln. (MR) Die Paarung sah heute den Zweiten zu Gast beim Tabellendritten vor – das versprach doch ein spannendes Spitzenspiel zu werden! Das Spiel hatte alles bis hin zu Videobeweisen und (ganz kleinen) Rangeleien. Und Tore en masse.

Es entwickelte sich ein sehr schnelles, vor allem intensives Spiel. Bereits in der dritten Spielminute gingen die Gäste durch Green in Führung, als der Kölner Aufbaupass von Austin für Storm nicht richtig den Abnehmer gefunden hatte. Und weiter hatten die Tigers etwas mehr vom Spiel. So fiel der Ausgleich für die Haie durch Russell in der 11. Minute fast aus dem Nichts, entgegen der Straubinger Druckphase. Mit einem Doppelschlag in der 14. / 15. Minute legten die Gäste wieder vor. Hier hatte Brandt in der ersten Strafzeit gegen die Domstädter kurzen Prozess gemacht und seine Fackel nach nur 6 Sekunden Powerplay in die Maschen geschickt. Es war sein 100. DEL-Tor. Doch das war noch nicht das Ende des Drittels: In der Schlussphase stand Tuomie frei im hohen Slot und ließ sich seinerseits diese Chance nicht nehmen.

„Das Spiel hat Playoffcharakter“ (Marcel Brandt im Pauseninterview)

Die Haie starteten in Überzahl, konnten hier aber so überhaupt nichts draus machen. Direkt im Anschluss allerdings rappelte es wieder, aber zum vierten Mal hinter Ancicka, als MacLeod den Rebound nicht geklärt bekam (McKenzie, 23.). Doch jetzt kamen die Haie wieder mehrere Male gut ins Angriffsdrittel, MacLeod im Alleingang tunnelte Haukeland, wieder auf 1 Tor gestellt (26.). Es blieb laufintensiv und spannend. Nach einem gut runtergekillten Überzahl der Tigers gingen die Haie wieder voran, Schnarr wurde losgeschickt und überwand Haukeland zum 4:4 Ausgleich nach 36 Minuten. Die Kölner Verteidiger riskierten blaue Flecken, wenn sie sich vor allem in die bekannt harten Schüsse von Brandt warfen, Ancicka fing Melnicks Schuss weg. Und eine schöne Staffette über Bokk und Schnarr verwertete MacInnis aus spitzem Winkel per Direktabnahme. So gingen die Rheinländer mit dem erstmaligen Vorsprung in die 2. Pause. Und kamen mit Schwung aus selbiger, Russell legte gleich im ersten Wechsel einen Treffer nach. Der heute sehr hungrige und unermüdliche MacLeod schließlich stellte auf 7:4 (49.). Die nächsten beiden Treffer – einer auf jeder Seite – fanden keine Anerkennung nach Videostudium. Dabei wäre es fast der erste DEL-Treffer für den jungen Linus Brandl auf Seiten der Gäste gewesen. So konnte nur Gregor MacLeod seinen 17. Scorerpunkt feiern, der ihn in der Topscorerliste auf Platz 2 hinter Riley Barber katapultierte.

Die Stimmen

Patrick Russell (KEC) gab im Interview zu Protokoll, dass es ein „Fungame“ war und die Haie als großes Team es ja gut geschaft haben, nach dem zwischenzeitlichen 2 Tore Rückstand nicht auseinanderzufallen sondern das Spiel zu drehen. Mit seinen Linemates passt es und macht Spaß. Die große und fast immer volle Halle hilft auch sehr.
Straubings Stefan Loibl, der heute seinen 100. Scorerpunkt für die Straubing Tigers erzielte, war entsprechend nicht so begeistert vom Spielverlauf. Zwar sei man sehr gut aus der Kabine gekommen, aber Mitte des zweiten Drittels hat man die eine oder andere schlechte Entscheidung getroffen und die Haie wieder ins Spiel kommen lassen. Das war der Knackpunkt. Man habe zu viele Turnaways gehabt, was eine Mannschaft wie Köln eben ausnutzen könne. Man muss sich das anschauen, analysieren und draus lernen.


Es spielten:
KEC:
45 Tobias Ancicka – 7 Oliwer Kaski, 57 Brady Austin – 63 Patrick Russell, 89 Gregor MacLeod, 10 Tanner Kero; 13 Valtteri Kemiläinen, 47 Veli-Matti Vittasmäki – 78 Dominik Bokk, 76 Nate Schnarr, 77 Ryan MacInnis; 22 Maximilian Glötzl, 91 Moritz Müller – 62 Parker Tuomie, 15 Louis-Marc Aubry, 9 Maximilian Kammerer; 5 Robin van Calster, 46 Kevin Niedenz, 21 Juhani Tyrväinen, 19 Frederik Storm
STR: 40 Henrik Haukeland – 8 Zac Lesslie, 7 Nicolas Beaudin – 86 Skyler McKenzie, 37 Josh Melnick, 88 Wade Allison; 17 Adrian Klein, 6 Alex Green – 90 Filip Varejcka, 19 Tim Brunnhuber, 91 Tim Fleischer; 92 Marcel Brandt, 9 Stephan Daschner – 75 Elis Hede, 53 Danjo Leonhardt, 73 Linus Brandt; 13 Mario Zimmermann – 20 Justin Scott, 38 Stefan Loibl, 71 Nicholas Halloran

Die Tore erzielten:

0:1 (02:55) Green (Loibl)
1:1 (10:25) Russell (MacLeod, Kaski)
1:2 (13:54) Melnick (Zimmermann, McKenzie)
1:3 (14:51) Brandt (Beaudin, Leonhardt) PP1
2:3 (18:55) Tuomie (Kammerer, Aubry)
2:4 (22:26) McKenzie (Loibl, Halloran)
3:4 (25:31) MacLeod (Russell)
4:4 (36:45) Schnarr (Bokk, MacInnis)
5:4 (39:50) MacInnis (Bokk, Schnarr)
6:4 (40:21) Russell (MacLeod, Kero)
7:4 (48:10) MacLeod (Kero, Russell)

Schiedsrichter: 9 Martin Frano, 21 Seedo Janssen (51 Dominic Kontny, 86 Tom Giesen)

Strafen: KEC – 8 Min.; STR – 6 Min.

Zuschauer: 17.447

Kölner Haie – Straubing Tigers (19.10.2025)


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