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Köln. (MR) Die Freude über das erste DEL-Tor des Kölner Youngsters Julian Chrobot hielt nicht lange – die Eisbären nutzten drei ihrer vier Powerplays... Haie geraten mit 1:6 unter die Eisbären-Pranke
Haie Goalie Justin Pogge stand unter Dauerbeschuss – © Sportfoto-Sale (DR)

Haie Goalie Justin Pogge stand unter Dauerbeschuss – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Die Freude über das erste DEL-Tor des Kölner Youngsters Julian Chrobot hielt nicht lange – die Eisbären nutzten drei ihrer vier Powerplays zu Treffern und gewannen verdient 6:1.

Das Spiel in der Lanxess Arena begann zügig, und in einer der ersten Chancen legte Uvira die Scheibe goldrichtig in die Kelle von Chrobot, wie er es versprochen hatte. Riesiger Jubel beim Kölner Youngster. Und die Haie spielten weiter gut mit gegen den Tabellenführer Eisbären Berlin. Der Einbruch kam mit der ersten Strafe im Spiel, es traf mit Landon Ferraro einen Hai. Die Gäste benötigten gerade einmal 15 Sekunden, und die Scheibe zappelte am langen Pfosten im Netz (Reichel, 11.). Der frühe Genickbruch für Köln erfolgte durch einen Doppelschlag in der 16. / 17. Spielminute, als Fiore und Pföderl binnen 68 Sekunden das Spiel komplett gedreht hatten. Sekunden vor dem ersten Seitenwechsel legte White sogar noch einen weiteren Treffer nach.

Eisbären dominieren weiterhin

Doch statt mit neuem Schwung und wütenden Angriffen aus der Kabine zu kommen, ließen sich die Haie auch im zweiten und dritten Durchgang weitestgehend im eigenen Drittel einschnüren. Sie bekamen einfach keinen Zugriff mehr auf das Spiel, die Eisbären waren meist einen Schritt und zwei Gedanken schneller. Da half auch die eine oder andere Strafe gegen die Gäste nichts. Besser machten es auch hier die Hauptstädter – auch die Powerplays zwei und drei münzten sie in Tore um. Nur bei der vierten Strafe gegen die Haie klappte es nicht, aber das war dann auch nicht mehr wichtig, denn die Eisbären lagen zu dem Zeitpunkt schier uneinholbar mit 6:1 vorne. Auch wenn vor allem Uvira sich eindrücklich vor allem in der Bandenecke einsetzte, Freddie Tiffels eine Topmöglichkeit hatte, es war einfach zu wenig, was für die Haie nach vorne ging. Und so ist das Endergebnis von 1:6 selbst in dieser Höhe angemessen.

Die Eisbären konnten den Vorsprung in der Tabelle auf 10 Punkte zum Zweitplatzierten (DEG) ausbauen, während die Haie wieder auf den vorletzten Platz rutschten; vom Quotienten 1,43 Köln hinter Iserlohn mit 1,5 – Berlin grüßt mit 2,235 von der Spitze.


Stimmen zum Spiel:

Julian Chrobot (Haie): „Im Startabschnitt haben wir zunächst gut nach vorne gearbeitet. Defensiv hatten wir einige Lücken und daher ging zu viel in Richtung unseres Tores. Natürlich hab ich mich sehr über mein erstes DEL-Tor gefreut!“

Dominik Tiffels (Haie): „Wir haben nur 5-6 Minuten Eishockey gespielt und nach dem Gegentor aufgehört zu spielen. Die Eisbären waren uns in allen Belangen überlegen.“
Matt White (Eisbären): „Wir sind „shaky“ gestartet, haben es dann aber nach den ersten Minuten wieder einfacher gehalten, und natürlich hilft ein Powerplaytor auch enorm.“

Berlins Matthew White nach dem deutlichen Sieg bei MagentaSport: „Wir haben ein bisschen zittrig angefangen. Köln kam sehr gut raus. Wir haben uns da aber gut angepasst und sind jetzt zufrieden, wie das gelaufen ist… Ich denke nach den ersten fünf, sechs Minuten hat uns das Powerplay geholfen, um wirklich zurück zu kommen.“

Es spielten:
KEC: Justin Pogge – Colin Ugbekile, Maury Edwards; Moritz Müller, Pascal Zerressen; Dominik Tiffels, Kevin Gagné; Jan-Luca Sennhenn – Landon Ferraro, Lucas Dumont, Zach Sill; Marcel Müller, Freddie Tiffels, James Sheppard; Jason Akeson, Marcel Barinka, Jon Matsumoto; Sebastian Uvira, Julian Chrobot, Michael Zalewski
EBB: Mathias Niederberger – Kai Wissmann, Frank Hördler; John Ramage, Jonas Müller; Ryan McKiernan, Eric Mik – Leo Pföderl, Marcel Noebels, Lukas Reichel; Kris Foucault, Parker Tuomie, Mark Zengerle; Giovanni Fiore, Matt White, Zachary Boychuk; Pierre-Cedrik Labrie, Fabian Dietz, Sebastian Streu

Tore:
1:0 (03:05) Chrobot (Uvira, Zalewski)
1:1 (10:38) Reichel (Boychuk, Pföderl) PP1
1:2 (15:43) Fiore (White)
1:3 (16:51) Pföderl (Olver)
1:4 (19:11) White (Mik, Boychuk)
1:5 (24:19) Boychuk (Reichel, Noebels) PP1
1:6 (42:12) Foucault (McKiernan, White) PP1

Schiedsrichter: Aleksi Rantala, Marc Iwert (Jan Philipp Priebsch, Andreas Kowert)
Strafen: KEC – 8, EBB – 6 Min.

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Welcher der drei DEL Bewerber schafft am Ende der Saison auch die sportliche DEL-Qualifikation mit dem Gewinn der DEL2-Meisterschaft?

Michaela-Ross

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