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Haie auch im neuen Jahr top – „Nicht gut genug“: Eisbären-Krise immer schlimmer – Alle drei Kellerkinder siegen

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Maximilian Kammerer und Flo Bugl - © by Sportfoto-Sale (DR)
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Bonn. (PM MagentaSport) Neues Jahr, alte Dominanz der Kölner Haie.

Im Topspiel gegen Straubing feiert Köln den 14. Sieg in den vergangenen 15 Spielen. „Wir haben wieder einen guten Weg gefunden. Im 2. Drittel haben wir das Momentum kurz verloren. Wie schon in den letzten Wochen haben wir die Resilienz an den Tag gelegt und den Rückschlag weggesteckt. Hinten raus haben wir das wieder sicher nach Hause gefahren“, erklärt Felix Brückmann, der seinem Team mit 44 Saves ein starker Rückhalt war. „Es war etwas kurzfristig, dass ich den Einsatz bekommen habe. Janne Juvonen hätte eigentlich den Start bekommen, ist dann aber leider krank geworden“, verrät der Goalie. Straubing muss dagegen einen weiteren Rückschlag im Rennen der Topteams einstecken. „Wir haben wieder viele Fehler gemacht. Wir wissen, dass sie offensiv stark sind – aber haben es nicht hinbekommen das zu unterbinden“, hadert Filip Varejcka.

Neuer Tabellenzweiter mit nun 6 Punkten Rückstand ist der EHC Red Bull München. Die Münchner feiern den Comeback-Erfolg in Wolfsburg nach Penaltyschießen. „Der Coach hat die richtigen Worte in der Drittelpause gefunden. Wir haben disziplinierter gespielt ab dem 2. Drittel und fast nichts mehr zugelassen. Natürlich war es am Ende ein bisschen glücklich, aber das haben wir uns erarbeitet“, findet Veit Oswald. Trotz Niederlage zieht Grizzlys-Star Janik Möser eine positive Bilanz. „Wir freuen uns über den einen Punkt, aber es war mehr drin. Wir sind auf gutem Kurs. Wir können gegen die Topklubs mithalten, sogar dominieren. Das haben wir davor schon gewusst, jetzt fangen wir an, es zu zeigen.“

Ingolstadt stolpert weiter. Gegen Bremerhaven setzt es die 4. Niederlage aus den letzten 6 Spielen. „Wir spielen gerade kein schönes Eishockey. Die anderen Gegner, auch Bremerhaven, waren strukturierter und haben besser gespielt und verdient gewonnen“, gibt Philipp Krauß zu. Die Pinguins hingegen feiern ihren 3. Sieg hintereinander und festigen Platz 6.

Die Dresdner Eislöwen zeigen die perfekte Reaktion auf das 0:3 im Kellergipfel gegen Frankfurt und siegen mit 5:2 bei den Adler Mannheim. „Gegen dieses Topteam haben wir alle unsere Rolle ausgeführt und hart gekämpft. Das ist ein toller Start ins neue Jahr“, freut sich Rourke Chartier und fügt hinzu: „Es war hart, aber der Glaube ist noch da.“ Für Mannheim ist es ein weiterer Rückschlag an der Tabellenspitze. „Die Zahl, die wichtig ist, die steht nicht auf unserer Seite. Das ist das einzige, das zählt. Da kann man Statistiken hoch und runter lesen, aber 3 Punkte gehen nach Dresden und bleiben nicht hier. Das ist der Unterschied“, analysiert Matthias Plachta nach den vielen vergeben Chancen seiner Mannschaft.

Die Eisbären-Krise setzt sich auch im neuen Jahr fort. Gegen Frankfurt kassieren die Berliner die 6. Niederlage aus den letzten 7 Spielen. „Die Intensität war nicht gut genug. Da müssen wir in den nächsten Spielen was ändern“, analysiert Korbinian Geibel. Die Löwen hingegen legen nach dem wichtigen Sieg gegen Dresden nach. „Die Jungs haben richtig hart gearbeitet. Die Jungs haben sich in die Schussbahn geworfen. Ein Sieg des Willens. Wir haben einen Lauf aufgebaut und es ist wichtig, dass wir 2026 mit der richtigen Art und Weise begonnen haben, mit einem Arbeitssieg auswärts“, lobt Frankfurt-Coach Tom Pokel.

Augsburg beendet mit 13-Tore-Spektakel die Niederlagenserie von 5 Spielen in Folge: „Es hatte den Anschein, dass alles reingeht. Es war wichtig hier als Sieger rauszugehen, nachdem wir zwischenzeitlich eine 4-Tore-Führung hergegeben haben. Es ist ein großer Sieg für die Fans, die uns immer prächtig unterstützen“, gibt sich Anthony Louis erleichtert. Ernüchterung hingegen bei Tylor Spink von den Schwenninger Wild Wings. „Es ist hart dieses Spiel zu verlieren, wenn man von einem 0:4 zurückkommt. Wir haben es jedem bewiesen, dass wir noch nicht raus sind, wenn wir zurückliegen.“ Für Schwenningen ist es die 10. Niederlage in den letzten 11 Partien.

Iserlohn setzt den Positivtrend mit dem 3. Sieg aus den letzten 4 Spielen fort: „Ich glaube, dass wir unser Spiel gefunden haben. Es hat relativ lange gedauert. Wir wussten von Anfang an, dass wir eine richtig gute Truppe haben und gutes Hockey spielen können. Über die letzten 15 Spiele kam das so“, meint Julian Napravnik. Nürnberg hingegen hadert nach der 4. Pleite in Folge. „Wir müssen konstanter sein. Wir hatten das ganze Jahr viele Auf und Abs. Wenn wir das unter Kontrolle bekommen, werden wir erfolgreicher sein“, so Owen Headrick.

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen des 35. Spieltags der PENNY DEL, u.a. mit dem Duell Kölner Haie gegen Straubing Tigers präsentiert von MagentaSport.

Am Sonntag geht es weiter in der PENNY DEL u.a. mit EHC Red Bull München gegen Adler Mannheim – ab 16.15 Uhr live.

DEL | 35. Spieltag

Kölner Haie – Straubing Tigers 4:2

Im Topspiel gegen Straubing feiert Köln den 8. Sieg in Folge, den 14. Erfolg aus den vergangenen 15 Spielen – und baut den Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten München auf sechs Punkte aus. Für Straubing ist es die 2. Niederlage aus den letzten 3 Partien.

Filip Varejcka, Straubing Tigers: „Wir haben wieder viele Fehler gemacht. Wir wissen, dass sie offensiv stark sind, aber haben es nicht hinbekommen das zu unterbinden. Das 3:2 hat uns zurück ins Spiel gebracht, wir waren richtig gut drin. Dann sind wir wieder in einen Konter reingelaufen. Das hat uns die Luft genommen.“


Kölner Haie – Straubing Tigers (02.01.2026)

ERC Ingolstadt – Pinguins Bremerhaven 2:3

Nächster Rückschlag für Ingolstadt: Der ERC kassiert die 4. Niederlage aus den letzten 6 Spielen. Bremerhaven hingegen ist wieder im Aufwind mit dem 3. Erfolg in Folge.

Philipp Krauß, ERC Ingolstadt: „Wir spielen gerade kein schönes Eishockey. Auch die Siege, die wir eingefahren haben in den letzten Wochen, waren nicht so souverän. Die anderen Gegner, auch Bremerhaven, waren strukturierter und haben besser gespielt und verdient gewonnen.“

Colt Adam Conrad, 2 Tore für Pinguins Bremerhaven: „Wir hatten unsere Aufs und Abs. Wir fokussieren uns auf die Details. Wir hatten auch mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen. Jedes Spiel ist eine neue Chance etwas besser, etwas neu zu machen und uns so für die Playoffs aufzubauen.“

Grizzlys Wolfsburg – EHC Red Bull München 2:3 n.P.

Gemel Smith von den Grizzlys Wolfsburg und Antoine Bibeau von Red Bull MÜnchen – © Moritz Eden / City-Press

Trotz dünner Personaldecke feiert München den 3. Sieg in Folge und den 11. Erfolg aus den letzten 12 Spielen. Für Wolfsburg ist es die 3. Pleite in Folge.

Janik Möser, Grizzlys Wolfsburg: „Wir haben eine souveräne Partie gespielt zuhause. Wir haben ganz lange das Spiel dominiert mit 2 Toren. Dass so eine Mannschaft wie München irgendwann nochmal einen Push macht, ist. Der Puck ist irgendwie reingekullert. Wir freuen uns über den einen Punkt, aber es war mehr drin. Wir sind auf gutem Kurs. Wir können gegen die Top-Klubs mithalten, sogar dominieren. Das haben wir davor schon gewusst, jetzt fangen wir an es zu zeigen.“

Veit Oswald, EHC Red Bull München: „Es ist nicht leicht gerade für uns. Wir haben viele Verletzte., wenig Spieler. Deswegen tut es umso besser, wenn wir das Spiel ziehen und gewinnen. Der Coach hat die richtigen Worte in der Drittelpause gefunden. Wir haben disziplinierter gespielt ab dem 2. Drittel und fast nichts mehr zugelassen. Natürlich war es am Ende ein bisschen glücklich, aber das haben wir uns erarbeitet.“

Eisbären Berlin – Löwen Frankfurt 2:3

Cameron Brace von den Löwen Frankfurt und Korbinian Geibel von den Eisbären Berlin – © Marco Leipold / City-Press

Der Lauf der Löwen Frankfurt geht weiter. Sie holen den 3. Sieg aus den vergangenen 4 Spielen und halten somit den Abstand auf Dresden bei 13 Punkten. Der amtierende Meister hingegen steckt weiter tief in der Krise: Es war bereits die 6. Niederlage aus den letzten 7 Spielen.

Korbinian Geibel, Eisbären Berlin: „Wir haben anfangs zu schlecht gespielt, zu viele Battles verloren. Am Ende haben wir nochmal Druck gemacht, aber da ist uns die Zeit ausgegangen. Wir können mit den ersten beiden Dritteln nicht zufrieden sein. Die Intensität war nicht gut genug. Da müssen wir in den nächsten Spielen was ändern.“

Tom Pokel, Löwen Frankfurt: „Die Jungs haben richtig hart gearbeitet. Die Jungs haben sich in die Schussbahn geworfen. Ein Sieg des Willens. Wir hatten ein schwaches 1. Drittel, aber im 2. Drittel sind wir richtig aufgekommen. Die Jungs haben nicht aufgegeben. Das Teamgefühl ist stark momentan. Wir haben einen Lauf aufgebaut und es ist wichtig, dass wir 2026 mit der richtigen Art und Weise begonnen haben, mit einem Arbeitssieg auswärts.“

Adler Mannheim – Dresdner Eislöwen 2:5

Nach 2 knappen Siegen zuletzt in der Overtime und Penaltyschießen kassiert Mannheim gegen Schlusslicht Dresden eine bittere Heimniederlage. Dresden hingegen zeigt die perfekte Reaktion auf die 0:3-Pleite im Kellerduell gegen Frankfurt.

Matthias Plachta, Adler Mannheim: „Die Zahl, die wichtig ist, die steht nicht auf unserer Seite. Das ist das einzige, das zählt. Da kann man Statistiken hoch und runter lesen, aber 3 Punkte gehen nach Dresden und bleiben nicht hier. Das ist der Unterschied. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen und dann haben wir uns vielleicht selbst ein bisschen Druck gemacht. Die Leichtigkeit gute Plays zu machen, war nicht da. Wir haben die Scheiben bisschen hin und her gebolzt, das kam ihnen zugute.“

Rourke Chartier, Dresdner Eislöwen: „Wir sind stolz auf die Jungs. Wir hatten gegen Frankfurt ein wichtiges Spiel, in dem wir viel zu wenig gezeigt haben. Gegen dieses Topteam haben wir alle unsere Rolle ausgeführt und hart gekämpft. Das ist ein toller Start ins neue Jahr. Es ist sehr beeindruckend, dass so viele Fans diese lange Reise auf sich nehmen. Das ist besonders mit ihnen diesen Sieg zu feiern. Sie waren schon das ganze Jahr über fantastisch, egal wie hart die Zeit für uns war. Wir als Gruppe, keiner von uns hat aufgegeben. Wir geben bis zum Ende Gas und sehen, was dabei rauskommt. Es war hart, aber der Glaube ist noch da.“

Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings 7:6

Nach 5 Niederlagen in Folge feiern die Panther den Heimsieg gegen Schwenningen. Die Wild Wings kassieren nach dem 5:3-Überraschungssieg gegen Ingolstadt die 10. Niederlage aus den vergangenen 11 Spielen.


Anthony Louis, 5 Scorer für Augsburger Panther: „Es hatte den Anschein, dass alles reingeht. Es war wichtig hier als Sieger rauszugehen, nachdem wir zwischenzeitlich eine 4-Tore-Führung hergegeben haben. Es ist ein großer Sieg für die Fans, die uns immer prächtig unterstützen.“

Tylor Spink, Schwenninger Wild Wings: „Es ist hart dieses Spiel zu verlieren, wenn man von einem 0:4 zurückkommt. Wir haben es jedem bewiesen, dass wir noch nicht raus sind, wenn wir zurückliegen.“

Iserlohn Roosters – Nürnberg Ice Tigers 4:3

Iserlohn feiert den 3. Sieg aus den letzten 4 Partien und liegt nur noch 8 Punkte hinter Platz 10. Für Nürnberg hingegen ist es die 4. Niederlage in Folge.


Iserlohn Roosters – Nürnberg Ice Tigers (02.01.2026)

U20-WM in den USA live & kostenlos: K.o.-Phase hat heute begonnen

MagentaSport und MagentaTV bescheren den Eishockeyfans noch mehr Festtage: Die U20-Weltmeisterschaft findet bis zum 6. Januar in den „Twin Cities“ Minneapolis und St. Paul im Eishockey-verrückten US-Bundesstaat Minnesota statt. MagentaSport und MagentaTV übertragen die gesamte K.o.-Phase live und kostenlos für alle. Christoph Fetzer und Christoph Stadtler kommentieren die Partien, Patrick Ehelechner ist als Experte dabei.

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL | 36. Spieltag

Sonntag, 04.01.26
ab 13.45 Uhr: Eisbären Berlin – Augsburger Panther, Löwen Frankfurt – Schwenninger Wild Wings, Pinguins Bremerhaven –Iserlohn Roosters
ab 16.15 Uhr: Dresdner Eislöwen – Kölner Haie, EHC Red Bull München – Adler Mannheim, Straubing Tigers – ERC Ingolstadt
ab 18.45 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg

U20-WM | K.o.-Phase

Sonntag, 04.01.26
ab 22.30 Uhr: Halbfinale 1

Montag, 05.01.26
ab 02.30 Uhr: Halbfinale 2 (Nacht von 04. auf 05.01.)
ab 22.30 Uhr: Spiel um Platz 3

Dienstag, 06.01.26
ab 02.30 Uhr: Finale (Nacht von 05. auf 06.01.)


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Kann Frankfurts neuer Headcoach Tom Pokel die Löwen zurück in die Erfolgsspur bringen?


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