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Lechbruck. (PM ERC) Die Flößer gastierten am Sonntag beim Bezirksligisten SG Bad Bayersoien/Peiting 1b zum ersten Testspiel in der Spielzeit 2022/23. Nicht im Kader... Gute Ansätze beim ersten Testspiel

© ERC Lechbruck Media/PR

Lechbruck. (PM ERC) Die Flößer gastierten am Sonntag beim Bezirksligisten SG Bad Bayersoien/Peiting 1b zum ersten Testspiel in der Spielzeit 2022/23.

Nicht im Kader waren die beiden Kanadier Cameron Roberts und Paolo de Sousa, sowie die beiden Verteidiger Matthias Köpf und Tobias Dressel. Die Mannschaft von Trainer Christian Kratzmeir zeigte zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison weitgehend gute Ansätze, alle verfügbaren Spieler kamen zum Einsatz. In der letzten Spielminute kassierte der ERC den Ausgleich zum 3:3 und musste sich dann im anschließenden Penaltyschießen geschlagen geben.

Im Tor begann Lukas Bauer und Sammy Wörle führte die Flößer als Kapitän aufs Eis. Der Beginn der Partie wirkte bei beiden Teams sehr zerfahren, den besseren Start aber erwischten die Soier, die in der 4. Minute eine Überzahl zum 1:0 durch Martin Maier nutzen konnten. Danach nahm jedoch der ERC immer mehr das Zepter in die Hand und erspielte sich mehrere gute Tormöglichkeiten. In der 12. Minute war es dann soweit: Josef Bayrhof spielte einen Steilpass auf Lukas Baader und dieser ließ dem Routinier im Tor der SG, Martin Ullsperger, keine Chance. Allein vor dem Tor oben rechts ins Eck – 1:1, der verdiente Ausgleich für Lechbruck. Die Flößer gewannen dann zunehmend Sicherheit und drängten mit mehreren Möglichkeiten auf den Führungstreffer. Daniel Keller scheiterte in der 15. Minute noch freistehend vor Ullsperger. Dann erhielt die SG eine Strafzeit und jetzt schlug der ERC eiskalt zu. Josef Bayrhof nutzt ein schönes Zuspiel von Daniel Keller und erhöhte in der 16. Spielminute im Powerplay auf 1:2 für die Lecher. Mit diesem Zwischenstand ging es erstmals in die Pause.

Das zweite Drittel war in erster Linie von sehr vielen Strafzeiten geprägt. Insbesondere die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b konzentrierte sich jetzt vorwiegend darauf, die bessere Spielanlage des ERC mit einer härteren Gangart zu durchkreuzen. Dies war nicht die schlechteste Entscheidung der Mannen um SG-Spielertrainer Timmo Weindl, denn so war der Spielfluss etwas gehemmt. In der 31. Minute wechselte der ERC den Torhüter und für Lukas Bauer kam nun Daniel Eisenmann zum Einsatz. Auch die Lecher versteckten sich nicht beim Austeilen und als Manuel Schnöll in die Kühlbox musste, nutzte Simon Maier in der 33. Minute im Powerplay die Chance und konnte zum 2:2 ausgleichen. Bayersoien hatte nun etwas Auftrieb und stürmte wild nach vorne, was der ERC aber clever beantwortete: Sebastian Weixler konnte einen Offensivpass der Soier abfangen und spielte direkt auf Benjamin Gottwalz. Beide stürmten nun in das gegnerische Drittel und spielten den einzig verbliebenen SG-Verteidiger per Doppelpass schwindlig. Der finale Pass kam dann von Weixler auf Gottwalz, der Ullsperger mit einem trockenen Handgelenkschuss über die Fanghand keine Chance ließ: 2:3 für den ERC Lechbruck (37.). Die Soier schwächten sich dann in den folgenden Minuten selbst: In der 40. Minute wurde Spielertrainer Timmo Weindl von den Schiedsrichtern zum Duschen geschickt und im direkten Anschluss legte Fabian Magg eine 5-Minuten-Strafe oben drauf.

Damit ging der ERC Lechbruck in zweifacher Überzahl, die mehr als vier Minuten vorsah, ins letzte Drittel. Das war die Chance, um den Sack zuzumachen. Unkonzentriertheiten im Aufbau verhinderten zunächst, dass die Lecher überhaupt ihre Powerplay-Formation fanden. So konnte sich die SG recht einfach befreien. Als dann die Flößer ihre Stellung gefunden hatten und das Tor der Soier ordentlich mit Schüssen eindeckten, hielt SG-Torhüter Ullsperger seine Mannen durch mehrere Glanzparaden im Spiel. Mit Glück und Geschick überstanden die Soier diese Phase schadlos. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Der ERC hatte eigentlich soweit alles im Griff, ohne die ganz großen Akzente zu setzen. In den Schlussminuten stellten die Hausherren dann auf zwei Reihen um und versuchten den Ausgleich zu erzwingen. Lechbruck stand größtenteils stabil und konnte sich den Angriffen gut erwehren. In der Schlussminute wurde dann in der ERC-Verteidigung einmal die falsche Entscheidung getroffen: Anstatt mit einem trockenen Befreiungsschlag den Angriff der Hausherren lahm zu legen, wurde die Scheibe im eigenen Drittel verloren und die Soier konnten durch einen Blueliner von Jakob Saal 37 Sekunden vor Spielende doch noch den Ausgleich erzielen. Das anschließende Penaltyschießen ging dann klar an die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b, die zweimal traf und Lechbruck nicht mehr erfolgreich war.

Unter dem Strich waren in diesem frühen Stadium der Saison bereits gute Ansätze im Spiel der Lecher zu setzen, so sah es auch Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir haben hier gegen eine gute Mannschaft gespielt, die sicherlich in der Bezirksliga oben mitspielen wird. Christian Kratzmeir hat konsequent alle verfügbaren Spieler spielen lassen, genau richtig, dafür sind Testspiele da. Teilweise hat das schon ganz gut ausgesehen, die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg. Jetzt kommen in dieser Woche noch Paolo de Sousa und Cameron Roberts dazu und dann schauen wir schon gespannt auf die beiden Wochenendspiele am Freitag in Burgau und am Sonntag in Pfronten. Es hat heute Spaß gemacht unsere Jungs endlich wieder auf dem Eis zu sehen. An dieser Stelle auch vielen Dank an die zahlreichen ERC-Anhänger, die uns nach Peiting begleitet haben.“

Nächste Spiele:
Freitag, 16.09.2022, 20:00 Uhr: ESV Burgau – ERC Lechbruck
Sonntag, 18.09.2022, 18:00 Uhr: EV Pfronten – ERC Lechbruck

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