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Bad Tölz. (PM Löwen) Das war überzeugend. Im Duell zweier Tabellennachbarn zeigen die Tölzer Löwen, dass sie trotz Belastung und kleiner Bank jederzeit in... „Großes Herz und große Eier“! Tölzer 5:1-Sieg in Ravensburg!

Lubor Dibelka – © Sportfoto-Sale (SD)

Bad Tölz. (PM Löwen) Das war überzeugend. Im Duell zweier Tabellennachbarn zeigen die Tölzer Löwen, dass sie trotz Belastung und kleiner Bank jederzeit in der Lage sind Topleistungen abzuliefern.

Bei den Ravensburg Towerstars waren sie über weite Strecken überlegen, ließen keinen Zweifel an ihrer Klasse zu. Am Ende steht ein 5:1-Sieg. „Großes Herz und große Eier“. Anders konnte sich Kevin Gaudet die neuerliche Energieleistung seines Teams mit einem Schmunzeln nicht erklären. „Wir haben 60 Minuten konzentriert und fokussiert gespielt. Wir waren in allen drei Zonen solide. Es war ein sehr großer Auswärtssieg für uns“, so der Löwencoach. Die Buam legten in enorm überzeugender Manier los.

Das erste Drittel fand vorrangig unmittelbar vor Towerstars-Goalie Jonas Langmann statt. Zwar blieb das ganz große Chancen-Feuerwerk aus, doch die Löwen klar dominant. Lubor Dibelka traf den Außenpfosten, Marco Pfleger vergab wenig später freistehend im Slot. Youngster Oliver Ott in diesem Abschnitt effizienter – sein Schuss aus halbrechter Position schlug halbhoch im langen Eck ein. Diese deutliche Überlegenheit doch ungewöhnlich für ein erstes Auswärtsdrittel. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Löwen zwei Tage weniger Regenerationszeit und eine Busfahrt nach Bad Nauheim im Vergleich zu den Gastgebern hatten. Das enttäuschende Auftaktdrittel ließen die Ravensburger allerdings nicht lange auf sich sitzen.

Innerhalb der ersten drei Minuten des Mitteldrittels gab es einen Pfostenschuss durch Czarnik und eine Großchance durch Hon. Dies allerdings nur ein kurzes Störfeuer im stimmigen Löwenspiel. Lubor Dibelka vergab seinen Breakaway noch, nur eine Minute später aber Reid Gardiner im Konter mit dem 2:0 für die Löwen. Mit dem Stand ging es dann auch in das Schlussdrittel – leistungsgerecht. Es war eine wütende Towerstars-Mannschaft zu erwarten. Mit ordentlich Druck nach vorne und dem Drang, es besser zu machen. Wie schon im zweiten Drittel gehörten die ersten paar Minuten auch den Gastgebern. Henrion traf nach wenigen Sekunden den Pfosten. Doch Ravensburg machte sich das Leben selbst schwerer, als nötig. Dosch wanderte auf die Strafbank, Gardiner nutzte das per Direktschuss zum 0:3. Bei der soliden Abwehrleistung am Donnerstagabend fast schon so etwas, wie die Entscheidung im Spiel. Die Towerstars steckten zwar nicht auf, trafen durch Joshua Samanski noch zum 1:3, doch direkt im nächsten Shift die nächste kalte Dusche. Etwas verkehrte Rollen, als French für Pfleger auflegte. Diesmal der Top-Torschütze für den Top-Vorlagengeber, der wenig Mühe hatte ins leere Tor zu verwandeln. Die Krönung eines rundum gelungenen Abends wenig später durch Lubor Dibelkas Unterzahltor. Der zweite Auswärtssieg in drei Tagen.

Nur etwas mehr als 30 Stunden waren die Löwen zwischen den Reisen in der Heimat. Umso höher die Leistung einzuschätzen. „Ich muss sagen: Hut ab“, so Gaudet. Die Regenerationszeit bleibt ähnlich, wenigstens geht´s am Samstag zuhause (bereits ab 14 Uhr) gegen den EV Landshut.

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