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„Großer Sport“ – Roosters stürmen in die Playoffs, sind bestes NRW-Team und die Polizei lobt die Fans

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Jubel bei den Iserlohn Roosters. V. l stehend.: Artur Grass, Brad Tapper und Christian Hommel - ♫ Sportfoto-Sale (JB)
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Jubel bei den Iserlohn Roosters. V. l stehend.: Artur Grass, Brad Tapper und Christian Hommel – ♫ Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Geschafft! Die Iserlohn Roosters haben sich am letzten Spieltag der Hauptrunde ihr Playoff-Ticket gesichert.

Gegen den ERC Ingolstadt gelang dem Team von Trainer Brad Tapper ein 3:0 Sieg.

Möglich wurde der Einzug in die lukrative Endrunde durch die Schützenhilfe des EHC Red Bull München. Die Bayern gewannen zeitgleich gegen den direkten Iserlohner Playoff-Rivalen aus Düsseldorf mit 6:1.

DEG bleibt auf ihren Präsenten sitzen

Im Fernduell zwischen Iserlohn und Düsseldorf ging es im wahrsten Sinne um mehr, als nur um Punkte und Tore. Die Rivalität zwischen den beiden NRW-Klubs ist hinlänglich seit Jahrzehnten bekannt. „Liebevolle“ Sticheleien gehören fast dazu. In den sozialen Medien hatten die Rheinländer unter der Woche dem ERC Ingolstadt ein großes Geschenkpaket (bestehend u.a. aus Spanferkelbrötchen, Wundheilgel, Bier usw.) versprochen, wenn sie die Roosters besiegen. Nun bleibt die DEG auf ihren Geschenkartikeln sitzen. Iserlohns Sportchef Christian Hommel gestand nach dem Spiel, dass ein Ausdruck des unmoralischen Angebots in der Iserlohner Kabine aushing.

Nach dem Ende der Hauptrunde sind die Iserlohner übrigens das beste Team in Nordrhein Westfalen. Krefeld, Köln und Düsseldorf müssen sich die Playoffs am TV ansehen.

Ingolstadt ohne sechs Stammkräfte angereist

Andreas Jenike – © Sportfoto-Sale (JB)

Zum Sportlichen: Iserlohn konnte wieder auf Verteidiger Jens Baxmann zurückgreifen. Die Sauerländer waren von Beginn an das kompaktere Team, haushalteten gut mit den Kräften uns schossen im für sie richten Moment die Tore. Lowry (7.) und zwei Treffer von Bailey (26. im Powerplay, 33.) gegen nie aufsteckende Panther genügten, um die Playoffs zu sichern. Ingolstadt haderte mit zwei Aluminiumtreffern, hatte allerdings auch mit Goalie Michael Garteig, sowie Mirko Höfflin, Sam Soramies, Colton Jobke, Daniel Pietta und Mat Bodie gleich sechs Stammkräfte daheim gelassen, ums sie für die Playoffs zu schonen.

Weiter geht es für die Roosters nach dem unmenschlichen Hauptrunden-Finale mit sieben Spielen binnen elf Tagen schon am kommenden Dienstag mit dem ersten von maximal drei Playoff-Spielen in Berlin. Kommenden Donnerstag steht dann das Heimspiel gegen die Eisbären an. Ingolstadt trifft ab Dienstag auf Red Bull München. Berlins Coach Serge Aubin warnte bei MagentaSport vor Überheblichkeit: „Jetzt wird es ernst. Bei dem Best-of-3 ist keine Zeit, um einmal schlecht zu sein.“

„Großer Sport“ – Polizei lobt die Fans

© Sportfoto-Sale (JB)

Mit Spielende hatten sich schätzungsweise 150 Fans auf dem Parkplatz der Eissporthalle coronakonform eingefunden. Die Spieler bedankten sich „angefasst“ bei ihren so lange vermissten Anhängern. Und auch vom Einsatzleiter der Polizeiging ein Lob an die disziplinierten Fans: „Es gab keine Verkehrsbeeinträchtigungen und keine Corona-Verstöße, sondern einfach nur Jubel, Hupkonzert und Freude. Es lief alles sehr gesittet. Großer Sport! Die Polizei sagt: Danke!“, so die Pressestelle der Polizei.

Emotionen pur vor der Halle – die Stimmen zum Einzug in die Playoffs

Nach dem Spiel standen Trainer Brad Tapper, Torwart Andreas Jenike und Sportchef Christian Hommel neben Klubchef Wolfgang Brück Rede und Antwort. Die Freude über das Erreichend er Endrunde war bei allen riesengroß. Wolfgang Brück wollte bei allem verständlichen Jubel aber auch nicht die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu Saisonbeginn ausklammern. Ebenso zollte er dem im Februar geschassten Trainer Jason O´Leary seinen Respekt. Außerdem wagte er einen positiven Ausblick auf die kommende Spielzeit und den zukünftigen Kader ohne konkrete Namen zu nennen.
Im nachfolgenden Video haben wir alle Aussagen und Emotionen in und vor der Halle noch einmal in fast 30 Minuten zusammengefasst.

Roosters schon am Montag wieder on Tour

Ab morgen gilt dann der Fokus wieder vollkommen dem nächsten Gegner Eisbären Berlin. Am Mittag wird der Iserlohner Tross bereits gen Hauptstadt aufbrechen. Es ist das achte Spiel binnen zwölf Tagen. Und es sollen nach dem Willen der Roosters natürlich noch einige folgen. Erstes Bully ist am Dienstag in Berlin um 19:30 Uhr.

Fotostrecke zum Spiel

[Best_Wordpress_Gallery id=“1223″ gal_title=“Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt (18.04.2021)“]

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