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Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals besiegen am Dienstag im Eissportzentrum Kagran vor 4.500  Zuschauern den EHC Liwest Black Wings Linz 5:4 und sind...

Logo Vienna CapitalsWien. (PM) Die UPC Vienna Capitals besiegen am Dienstag im Eissportzentrum Kagran vor 4.500  Zuschauern den EHC Liwest Black Wings Linz 5:4 und sind damit fix unter den Top-2 nach dem Grunddurchgang. Trotz zahlreicher Ausfälle im Lineup spielten die Capitals begeisterndes Eishockey und kamen nur gegen Ende des Spieles in Bedrängnis. Tony Roman zeigte mit einem Treffer und einem Assist ein gelungenes Comeback, Youngster Patrick Peter erzielte sein erstes Bundesligator. Weiter geht es für die Capitals am kommenden Freitag mit dem Heimkracher gegen den KAC (19.15 Uhr, Live auf LAOLA1.tv).

Durch die Erkrankung von André Lakos und Dan Bjornlie, sowie dem Ausfall von Benoit Gratton und Markus Schlacher blieb in den Reihen der Capitals kein Stein auf dem anderen. Nachwuchs-Verteidiger Patrick Peter begann gleich in der Starting-Six und in der vierten Linie spielten Stefan Nador und Christoph Draschkowitz gemeinsam mit dem wiedergenesenen Tony Romano. Als sechster Verteidiger wurde Silver Cap René Pospisil aufgeboten. Doch diese gravierenden Veränderungen gegenüber dem letzten Spiel in Znojmo fielen vorerst nicht auf. Die Capitals begannen schwungvoll und setzten das Tor der Gäste unter Dauerbeschuss.

Den ersten Treffer des Abends erzielten aber die Linzer. Baumgartner zog ab und sein Weitschuss flitzte halbhoch zum 1:0 für die Black Wings ins Netz. Die Capitals spielten aber druckvoll weiter und Jamie Fraser traf im Powerplay genau ins Kreuzeck zum 1:1. Linz machte nicht viel, schoss aber dennoch die Tore: Lebler zog aus spitzem Winkel ab und der Puck fand irgendwie zwischen dem Fanghandschuh und dem Körper Weinhandls den Weg ins Tor. Eine mehr als glückliche Führung für Linz zu diesem Zeitpunkt.

Im Mittelabschnitt legten die Capitals ein Schäufelchen nach und Linz geriet immer mehr unter Druck. Eine dieser Drangphasen nützten die Wiener: Ein Kracher von Patrick Peter genau unter die Latte brachte das hochverdiente 2:2 – das erste Bundesligator für den bald 19-Jährigen Wiener. Und es ging in dieser Tonart weiter. Tony Romano zündete – als ob er nie sieben Wochen verletzt gewesen wäre – den Turbo und schloss ein Solo zum 3:2 ab. Zwei Minuten später versorgte Romano seinen Sturmpartner Josh Soares mit einem Traumpass und Soares schoss aus spitzem Winkel das 4:2 für die Capitals. Jetzt tobte die Halle.

Michael Schiechl erhöhte sogar auf 5:2 und das Spiel schien entschieden, doch in den letzten drei Minuten wurde es noch einmal spannend. Linz nahm den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis und verkürzte durch Irmen auf 3:5 und wenig später durch Lebler gar auf 4:5. Doch zu mehr reichte es nicht mehr für die Gäste. Die Capitals feiern auf Grund der besseren Chancen und größeren Spielanteile einen hochverdienten Sieg.

 

Headcoach Tommy Samuelsson: „Ich war eigentlich nur mit dem ersten Drittel nicht zufrieden, da war unsere Abwehr viel zu offen, zu weit weg vom Gegner. Linz konnte spielen wie auf einer Autobahn. Das haben wir in der ersten Pause in einer kurzen Besprechung behoben. Danach haben wir wirklich gutes Eishockey gespielt, nur nach dem 5:2 nicht konsequent genug. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen. Ich freue mich über die Leistung von Patrick Peter und natürlich über sein erstes Tor. Er hat gezeigt, dass er einen sehr guten Schuss hat. Auch Tony Romano war großartig. Er hat nach sieben Wochen Pause ein tolles Comeback gegeben und seine Trainingsleistungen bestätigt.“

 

UPC Vienna Capitals – EHC Liwest Black Wings Linz 5:4 (1:2,3:0,1:2)
Tore: Fraser (12./PP), Peter (29.), Romano (35.), Soares (37.), Schiechl (47.); bzw. Baumgartner (7.), Lebler (16., 58.), Irmen (57.)

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