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Wolfsburg. (MK) Die Grizzlys Wolfsburg feierten am Freitagabend ihren fünften Heimsieg in Folge. Gegen die Iserlohn Roosters mussten die Niedersachsen allerdings in die Overtime.... Grizzlys reißen fast schon verlorenes Spiel in den letzten Sekunden wieder an sich

Dustin Strahlmeier von den Grizzlys Wolfsburg – © Moritz Eden/City-Press

Wolfsburg. (MK) Die Grizzlys Wolfsburg feierten am Freitagabend ihren fünften Heimsieg in Folge.

Gegen die Iserlohn Roosters mussten die Niedersachsen allerdings in die Overtime. 74 Sekunden vor Ende der Verlängerung traf Machacek per Schlagschuss zum knappen aber verdienten 3:2 Sieg.
Wolfsburg startete verhalten ins Spiel, behielt zwar im Anfangsdrittel weitestgehend die Kontrolle, aber die klarsten Chancen hatten Adam (14.) und Schilkey (20.), die beide an Strahlmeier im Tor der Grizzlys scheiterten.

Der erste Treffer ließ bis zur 31. Minute auf sich warten. Hungerecker hatte den starken Jenike im Iserlohner Tor erstmals bezwingen können. Die Antwort der keineswegs irritierten Gäste folgte in der 34. Minute, als Schilkey einen Abpraller vor Strahlmeier in der Luft aufnahm und zum 1:1 einnetzte.

Wolfsburg machte im letzten Drittel das Spiel, aber den nächsten Treffer erzielten die Roosters. Adam hatte einfach mal aus der zentralen Position abgezogen und nach 57:41 Minuten zum 1:2 getroffen. Iserlohn schien den Vorsprung über die Zeit retten zu können, aber Rech lenkte am linken Pfosten lauernd die Scheibe für die Grizzlys zum 2:2 Ausgleich ins Tor.

In der anschließenden Overtime erlaubten sich die Gäste eine Bankstrafe wegen eines Feldspielers zu viel auf dem Eis. Diese Strafe überstanden Ankert & Co mit viel Kampf schadlos. Wolfsburg drückte weiter und fand in Machacek den glücklichen Siegtorschützen.

Die Iserlohn Roosters treten auch mit dem Punktgewinn in der Tabelle weiter auf der Stelle, zeigten aber gegenüber den letzten Spielen besonders in der Defensive einen klaren Aufwärtstrend. Wolfsburg bleibt an den Top-4 dran.

Am Sonntag reisen die VW-Städter nach Mannheim. Iserlohn empfängt die coronageplagten Kölner Haie (aktuell sechs Ausfälle) zum Abendspiel.

Freud und Lied auch nach dem Spiel. Wolfsburgs Goalie Dustin Strahlmeier war glücklich über den Sieg. „Zum Schluss haben wir die Leute mit dem Powerplay ein bisschen müde machen können. Ansonsten hat der Spencer mit dem Brecheisen das Ganze mal durchgedrückt”, so Wolfsburgs Goalie bei MagentaSport. Iserlohns Torsteher Andreas Jenike war an selbiger Stelle über den späten Ausgleich und den Wolfsburger Siegtreffer restlos bedient: “Extrem beschissen einfach. Einfach nur große Scheiße. Der Punkt ist extrem wichtig. Wir sind im Moment in einem Loch, da muss man ehrlich sein. Wir müssen uns da raus arbeiten. Das haben wir heute gut gemacht. Wir hätten es heute verdient zu gewinnen, aber am Ende haben wir das Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite gehabt.”

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Sollte man aufgrund der Pandemie auch in der Saison 21/22 den Abstieg aus der DEL aussetzen und nur den Aufstieg aus der DEL2 ermöglichen?

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