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Wolfsburg. (MK) Spiele zwischen den Grizzlys und den Roosters waren in der letzten- und in dieser Saison fast immer sehr emotional und auf Augenhöhe.... Grizzlys haben den längeren Atem und holen noch zwei Punkte gegen intensiv kämpfende Iserlohner – Doppelpacker von Eugen Alanov

Rauferei zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Iserlohn Roosters – © Moritz Eden/City-Press

Wolfsburg. (MK) Spiele zwischen den Grizzlys und den Roosters waren in der letzten- und in dieser Saison fast immer sehr emotional und auf Augenhöhe.

In dieser Saison kreuzten beide Teams bereits drei Mal die Schläger und zwei Mal hieß der Sieger Wolfsburg. Dem Wolfsburger 2:5 Auswärtssieg in Iserlohn, noch unter dem damaligen IEC-Headcoach Kurt Kleinendorst, folgte Ende Oktober ein 2:1 Heimsieg der Iserlohner. Ende November feierten die Grizzlys am heimischen Allerpark einen 3:2 Heimsieg. Am heutigen Sonntag war es bei der Rückkehr von Iserlohns Neuzugang Toto Rech an seine alte Wirkungsstätte ebenfalls extrem knapp. Den 4:3 Sieg der Wolfsburger sicherte Murray nach 37 Sekunden in der Verlängerung.

Im Vergleich zum Spiel am Freitag gegen Bremerhaven rückte Acolatse für den angeschlagenen Brown ins Line-up der Roosters. Eine der großen Fragen war vor dem Spiel, wieviel Benzin die Roosters vor dem vierten Spiel binnen einer Woche noch im Tank haben. Wolfsburg ging mit dem Vorteil ins Match, am Freitag spielfrei gewesen zu sein.

Alanov und Daugavins kontern die Wolfsburger Führung

Beide Teams agierten zu Beginn des Spiels zunächst auf Augenhöhe. Die ersten Strafen gegen Wolfsburgs Braun und Iserlohns Acolatse überstanden beide Teams ohne Gegentreffer. Die Grizzlys waren wieder vollzählig, als ein Schuss von Murray im Slot von Machaceks Schlittschuh zum 1:0 der Grizzlys ins Tor von Iserlohns Keeper Jenike sprang. Pech für die Gäste bei ihrer bis dahin besten Chance, als der mitgelaufene Kapitän Ankert ein Zuspiel von Rech (13.) nicht im Tor von Strahlmeier unterbringen konnte. Eine gute Minute später bekam Alanov bei seinem Vorstoß in Richtung Wolfsburger Drittel nur Geleitschutz von der Grizzlys-Abwehr. Aus dem Slot netzte er zum 1:1 ins linke Eck ein. Strahlmeier war chancenlos. Brauns abgefälschten Schuss (18.) entschärfte auf der anderen Seite Iserlohns Goalie Jenike mit einer Glanztat. Während der Hinausstellung gegen Jenikes Teamkollegen Broda (19.) nutzten die Gäste einen Konter zur erstmaligen Führung. Daugavins ließ Zajac gekonnt aussteigen und schloss 44 Sekunden vor der Pausensirene perfekt zum 1:2 ab.

Schon nach 15 Sekunden fliegen die Fäuste

Nach nur 15 Sekunden im Mitteldrittel ließen Morley (Wolfsburg) und Iserlohns Bailey erst einmal kurz und heftig die Fäuste sprechen. Mit jeweils fünf Strafminuten gab es dann erst einmal genug Zeit die Aktion auf der Strafbank zu reflektieren. Das Spiel blieb intensiv. Murray (28.) traf für die Grizzlys nur das Außennetz. Besser machte es einen Moment später Krupp, der aus dem Bullykreis schnell reagierte und zum 2:2 Ausgleich für die Grizzlys traf. Ärgerlich für die VW-Städter, dass Neuzugang Lorito am rechten Pfosten lauernd eine schöne Kombination (32.) nicht im Tor von Jenike unterbringen konnte. Wolfsburg hatte bis zur Pause etwas mehr vom Spiel, eröffnete den Gästen allerdings auch immer wieder Konterchancen. Mit dem 2:2 Unentschieden ging es in die Pause.


Trevor Mingola von den Grizzlys und „Doppelpacker“ Eugen Alanov von den Roosters – © Moritz Eden/City-Press


Alanov gelingt der Doppelpack

Den besseren Start ins Schlussdrittel erwischten die Gäste. Nach nur 97 Sekunden bejubelten sie erneut Alanov, dessen Schuss aus dem Gewühl Strahlmeier im Zeitlupentempo zum 2:3 für Iserlohn durchrutschte. Raedekes Strafe (47.) überstanden die Iserlohner trotz des großen Drucks der Wolfsburger schadlos. Die Niedersachsen blieben das aktivere Team und beschäftigten die Iserlohner Defensive weiter. Die warfen sich aber weiter – auch mit den letzten Tropfen Benzin im Tank – furchtlos in die Zweikämpfe und konnten sogar immer wieder Nadelstiche vor Strahlmeier setzen. Raedeke (53.), der sichtlich überrascht vor dem Tor die Scheibe bekam, scheiterte am Wolfsburger Nationalgoalie. Die schwindenden Kräfte der Gäste registrierend, nahm Wolfsburgs Coach Mike Stewart 3:41 Minuten vor dem Ende seine Auszeit und Keeper Strahlmeier für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Den Roosters eröffneten sich dadurch zwei Chancen auf das „Empty-Net“ durch Bailey und Acolatse, die aber aus der Bedrängung den Siegtreffer verpassten. Dann erlöste Bittner mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 3:3 den Wolfsburger Anhang. Die verbleibenden 1:56 Minuten brachten dann beide Teams ohne weiteren Gegentreffer erst einmal ins Ziel.

Murray macht in der Overtime kurzen Prozess

In der Overtime ging es dann ratzfatz. Murray ließ nach 37 Sekunden seinen Gegenspieler aussteigen und netzte zum 4:3 Sieg der Gastgeber ein. Es war am Ende für beide Mannschaften ein extrem hartes Stück Arbeit mit dem besseren Ende für Wolfsburg.

In der Tabelle bleiben die Roosters auf Rang zehn. Wolfsburg geht als Fünfter in die neue Woche. Am Freitag geht es für beide Teams weiter: Wolfsburg reist nach Bietigheim und Iserlohn empfängt den Tabellennachbarn (11.) aus Nürnberg.

Stimmen zum Spiel

Eugen Alanov bei MagentaSport: “Der Punkt ist schon mal gut, aber wenn wir zwei Minuten vor Schluss führen, dann ist es natürlich auch etwas bitter für uns. Dankeschön an unsere Fans für die Unterstützung, das war schon krass.“

Wolfsburgs Jordan Murray bei MagentaSport: „Das war ein wirklich gutes Spiel. Es wurde von beiden Mannschaften ein unglaubliches Spiel abgeliefert“





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