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Wolfsburg. (EM) Dieses Spiel hatte nach den ersten beiden bereits in Iserlohn absolvierten Duellen (2:5 / 2:1) durchaus das Zeug zum Drama. Und zumindest... Grizzlys behalten in dramatischer Schlussphase kühlen Kopf und siegen mit 3:2 gegen Iserlohn

J.C. Beaudin von den Grizzlys Wolfsburg und Maciej Rutkowski von den Iserlohn Roosters – © Moritz Eden/City-Press

Wolfsburg. (EM) Dieses Spiel hatte nach den ersten beiden bereits in Iserlohn absolvierten Duellen (2:5 / 2:1) durchaus das Zeug zum Drama. Und zumindest in der Schlussphase war Dramatik pur angesagt. Schlussendlich siegten aber die Grizzlys Wolfsburg gegen die Iserlohn Roosters knapp, aber verdient mit 3:2.

Die Machtverhältnisse auf dem Eis lagen im ersten Drittel klar bei den Grizzlys. Die erste Chance im Spiel gehörte zwar den Gästen aus Iserlohn durch Bailey, der aber aus der Drehung knapp danebenschoss. Eine Strafe gegen Wolfsburgs Archibald (3.) blieb ungenutzt. Die Gastgeber verpassten in der 8. Minute den Führungstreffer, als Fauser nur den Pfosten traf. Für die immer spielbestimmender werdenden Grizzlys traf erstmals Pfohl in der 14. Minute per Onetimer nach klugem Pass von Mass. Murray scheiterte mit einer weiteren Großchance in der 16. Minute an Jenike im Iserlohner Kasten. Dessen Gegenüber musste bis zur allerletzten Sekunde des Anfangsdrittels hellwach sein, weil Poirier aus der Drehung für die letzte gefährliche Gelegenheit sorgte.

Eine Strafe gegen Rooster Acolatse (23.) überstanden die Gäste unbeschadet. Fausers hochspringende Scheibe (26.) sorgte vor dem Kasten von Iserlohns Goalie Jenike für reichlich „Turbulenzen“, allerdings ohne Treffer. Ziegler (27.) tankte sich auf der Gegenseite bis vor Strahlmeier durch, scheiterte aber ebenfalls. Wolfsburgs nächste Strafe gegen Krupp brachte den Gästen nicht viel ein. Kurz darauf aber war es Ziegler (30.), der nach Alanovs Schuss einen Rebound zum 1:1 Ausgleich nutzen konnte. Schreckmoment für die Iserlohner (35.), als Morley für die Grizzlys nur die Latte traf. Auf der Gegenseite unterstrichen die Gäste mit den Chancen durch Rutkowski (38.) und Bergmann, der in Unterzahl per Konter an Strahlmeier schieiterte. Das 1:1 spiegelte nach vierzig Minuten den bisherigen Verlauf.

„Das zweite Drittel war viel besser von uns. Wir haben alles, was wir im ersten Drittel nicht so gut gemacht haben, besser gemacht. Nun müssen wir uns zuerst darauf konzentrieren im eigenen Drittel nichts anbrennen zu lassen“, so Iserlohns Stürmer Sven Ziegler nach vierzig Minuten bei MagentaSport.

Das gelang den Sauerländern im Schlussdrittel allerdings nur 2:19 Minuten, denn da schlossen die VW-Städter einen mustergültigen Angriff über Morley durch Archibald zum 2:1 ab. O´Connors Strafe (45.) überstanden die Gäste mit ein wenig Glück, weil Morleys Schuss am Tor vorbei trudelte. Wieder vollzählig gab Daugavins in der Iserlohner Offensive (47.) ein Lebenszeichen ab, aber Strahlmeier parierte den platzierten Schuss sicher. Nach dem letzten Powerbreak wurde die Partie nochmals etwas offener und offensiver, aber ohne wirklich klare Torchancen auf beiden Seiten. Poiriers Strafe (53.) brachte einmal mehr die Grizzlys in Überzahl. Machacek fälschte Mingoias Schuss (54:35 Min.) für Jenike kaum haltbar zum 3:1 ins Tor der Roosters. Iserlohns Headcoach Greg Poss opferte Torwart Jenike 3:14 Minuten vor dem Ende zeitig für einen weiteren Feldspieler. Die Auszeit folgte 2:22 Minuten vor dem Ende. Poirier und Bailey scheiterten zunächst mit guten Schusschancen. Aber erneut Bailey war es, der per Direktschuss 85 Sekunden vor dem Ende zum 3:2 verkürzen konnte. Wolfsburg brachte mit Mann, Maus, Strahlmeier und mehreren Icings ins Ziel.

Iserlohns Colin Ugbekile nach dem Spiel bei MagentaSport: „Ich fand, dass wir heute viele Ups und Downs hatten. Wir hatten Szenen, wo es richtig stark war und dann Szenen, die nicht so gut waren. Normalerweise müssen wir mehr Tor schießen als der Gegner. Das ist uns heute nicht gelungen. Jetzt müssen wir den Mund abwaschen, uns anschauen, was wir besser machen können und dann am Sonntag Köln schlagen.“

Am Sonntag geht es bereits für beide Teams weiter. Wolfsburg tritt in Mannheim an und die Iserlohn Roosters stehen ab 16:30 Uhr beim Westderby in Köln in den Startlöchern.

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