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Krefeld. (RS) Nach dem wichtigen Heimsieg am Sonntag gegen Kaufbeuren wartete mit den Eispiraten aus Crimmitschau die nächste schwere Aufgabe auf die Krefeld Pinguine.... Goalie Felix Bick: „Wir haben super gekämpft“ – Doppelschlag der Krefeld Pinguine bedeutet Sieg über die Eispiraten

Christian Ehrhoff traf zum Ausgleich – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (RS) Nach dem wichtigen Heimsieg am Sonntag gegen Kaufbeuren wartete mit den Eispiraten aus Crimmitschau die nächste schwere Aufgabe auf die Krefeld Pinguine.

Die Gäste aus Sachsen spielen bisher eine ausgezeichnete Saison und stehen mit 75 Punkten auf einem tollen 3. Platz. Wollen die Seidenstädter ihren leichten Aufwärtstrend fortsetzen, dann müssen sie an die starke Leistung vom 3-2 Sieg gegen Kaufbeuren anknüpfen.

Nach einem recht ausgeglichenen Auftaktdrittel stand es 0-0. Die Westsachsen agierten passsicher, kamen auch immer wieder zu Abschlüssen. Die Pinguine hielten die Verteidigungsbox eng und erlaubten Torschüsse nur aus ungünstigeren Positionen. Einer dieser Schüsse landete jedoch am Pfosten (14.).
Krefeld hatte seine größte Chance duch MacDonald, der von Kretschmann bedient, frei vor Schneider zum Abschluss kam, aber am Torhüter scheiterte. Kurz vor der Pausensirene landete ein verdeckter Schuss von Kretschmann am Stockende von Schneider.

Im Mittelabschnitt gingen die Gäste durch einen verdeckten Schuss von der blauen Linie, von Sören Sturm abgefeuert mit 1-0 in Führung (22.). Die Schwarz-Gelben zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und hatten durch Weiß und Kretschmann die Chance sofort eine Antwort auf den Gegentreffer zu geben. Einen Querpass von MacDonald verpasste Matsumoto am langen Pfosten denkbar knapp (30.). In der 35. Minute tauchte Christian Ehrhoff tief im gegnerischen Drittel auf, gewann einen Zweikampf um die Scheibe und fuhr mit dieser ums Tor. Sein Versuch eines Bauerntricks traf einen Schlittschuh und prallte von dort ins Tor. 1-1 nach 36 Minuten.
Nur 27 Sekunden später lag die Scheibe wieder im Netz hinter Schneider. Leitner zog mit ordentlich Geschwindigkeit Richtung Tor, legte quer auf den mitgelaufenen Matt Marcinew, der zur umjubelten Führung traf (36.).

Im Schlussdrittel verpasste Thomas Reichel den schnellen Ausgleich für Crimmitschau. Matt Marcinew durfte sich in der 45. Minute gleich dreimal versuchen, doch Christian Schneider begrub die Scheibe letztlich unter sich. Fast drei Spielminuten standen noch auf der Uhr, da nahm Trainer Tuores seine Auszeit und dabei auch seinen Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Greg Poss spielte in dieser Phase nur noch mit 2 Reihen, die aufopferungsvoll kämpften und gemeinsam mit Felix Bick den Heimsieg gegen die Eispiraten sicherten.

Für die Pinguine geht es am Sonntag in die Lausitz zu den Füchsen. Die Eispiraten erwarten im Sahnpark die Starbulls aus Rosenheim.

Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Eispiraten Crimmitschau 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)

Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Bick (Schulte) – Buschmann, Ehrhoff; Leitner, Gotz; Trinkberger, Riefers; Söll – Marcinew, Matsumoto, MacDonald; Niederberger, Fischer, Flaake; Kuhnekath, Kretschmann, Weiß; Niedenz, Wagner, Junemann.
Trainer: Greg Poss.

Eispiraten Crimmitschau: Schneider (Schulze) – Balinson, Scalzo; Kreutzer, Sturm; Olleff, Thomas; Schmidt – Kanninen, Lindberg, Walsh; Zikmund, Reichel, Saponari; Feser, Verbeek, Büsing; Rudart, Känya, Kälble.
Trainer: Jussi Tuores.

Statistik:
Tore:
0:1 (31:24) Sturm (Reichel/Zikmund), 1:1 (35:26) Ehrhoff, 2:1 (35:53) Marcinew (Leitner/MacDonald),

Strafminuten: Krefeld 2, Crimmitschau 2
Schiedsrichter: Engelmann/Hoppe.
Zuschauer: 5.193

Stimmen zum Spiel
Felix Bick
„Wir haben super gekämpft. Insbesondere im ersten Drittel war Crimmitschau verdammt aggressiv, aber bei uns hat jeder seinen Job gemacht und wir haben am Ende ein Tor mehr geschossen. Bei der Kulisse, wenn beide Torhüter stark sind, das macht dann noch mal mehr Spaß. Großen Respekt vor Christian Schneider auf der anderen Seite, er hat gut gearbeitet und wird noch viele Spiele gewinnen. Wir nehmen die drei Punkte mit und blicken auf die kommenden Aufgaben.“





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