Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos seit 25 Jahren

Erding. (PM Gladiators) Zum Auftakt der Best of Seven Serie mussten die Erding Gladiators gegen den ERSC Amberg eine unglückliche 1:2 Niederlage hinnehmen. Vor... Gladiators verlieren Play-Off Auftakt mit 1:2 gegen den ERSC Amberg

Cheyne Matheson – © Nicole Baas

Erding. (PM Gladiators) Zum Auftakt der Best of Seven Serie mussten die Erding Gladiators gegen den ERSC Amberg eine unglückliche 1:2 Niederlage hinnehmen.

Vor der prächtigen Kulisse von 1.500 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena kam die Daffner-Truppe nervös aus der Kabine. Ungenau Pässe sowie Unkonzentriertheiten im Spielaufbau ließen keinen Spielfluss aufkommen. Amberg spielte dies in die Karten. Die Wild Lions standen über 60 Minuten kompakt in der Defensive, kämpften leidenschaftlich und hatten mit Timon Bätge einmal mehr einen bärenstarken Rückhalt. Bei Spielzeit 4:22 Minuten brachte die TSV Abwehr den Puck nicht aus der eigenen Zone, Brendan Walkom zog ab und überwand Dimitri Pätzold, dem die Sicht verdeckt gewesen ist. In der Folge gewann Erding zwar die Spielkontrolle, doch scheiterte man immer wieder an dem Abwehrbollwerk des ERSC. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Cheyne Matheson, der allerdings nur den Pfosten traf.

Im zweiten Drittel änderte sich am Spielgeschehen nicht viel. Erding drückte vehement, erspielte sich zahlreiche Chancen, aber der Puck wollte nicht über die Linie. Dabei brachten selbst aussichtsreiche Tormöglichkeiten wie von Daniel Krzizok mit einem Pfostenschuss oder Tomas Plihal alleinstehend vor Bätge die Gladiators nicht auf die Anzeigetafel. Genauso scheiterte Petr Pohl am Gestänge des ERSC-Tors. Amberg war zwar mit dem Glück im Bunde, verdiente sich den Spielstand aber aufgrund ihres unbändigen Einsatzwillens. Und wäre Pätzold nicht das ein oder andere Mal in Glanzform gewesen, hätte Amberg auf 0:2 erhöhen können.

Drittel Nummer drei war ein Abbild der ersten 40 Minuten. Erding war weiterhin am Drücker, half den Gästen allerdings durch Unkonzentriertheiten sich zu befreien. Umso länger die Partie dauerte, desto mehr schnürten die Herzogstädte die Oberpfälzer in deren Verteidigungsdrittel ein. Knapp dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene verwandelte Kapitän Philipp Michl die Arena in ein Tollhaus. Auf Zuspiel von Plihal und Pohl drückte er aus kurzer Distanz den Puck zum vielumjubelten 1:1 über die Linie. Der verdiente wie erlösende Ausgleich war endlich gefallen. Doch Amberg zeigte sich dadurch nicht geschockt. Im Gegenteil. Nur 45 Sekunden nach dem Ausgleich schoss abermals Walkom seine Farben wieder in Front. Ein gelungener Spielzug, den die TSV Defensive allerdings auch sträflich einfach zuließ, brachte die Entscheidung in diesem spannenden Play-Off Auftakt.

Mit dem Erfolg in Erding geht der ERSC Amberg in der Serie mit 0:1 in Front. Die Gladiators dagegen sind nun schon etwas unter Zugzwang und müssen in erster Linie an ihrer Chancenauswertung arbeiten.

ERSC überrascht den Topfavoriten zum Playoff-Auftakt
Löwen gewinnen in Erding mit 2:1 / Walkom Doppeltorschütze und Bätge überragt

Amberg. (PM ERSC) Zum Auftakt der Playoffs in der Eishockey-Bayernliga hat der ERSC Amberg für eine faustdicke Überraschung gesorgt.

Die Wild Lions siegten am Freitagabend beim haushohen Favoriten in Erding mit 2:1. Brandon Walkom war der Doppeltorschütze für die Amberger, der in der vorletzten Spielminute den Siegtreffer erzielte – 45 Sekunden, nachdem Erding zum 1:1 ausgeglichen hatte. „Man of the Match“ war zweifellos Ambergs Goalie Timon Bätge, der die Erdinger mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung trieb. Insgesamt zeigten die Löwen eine taktisch, mannschaftlich und kämpferisch herausragende Leistung.

Unter den knapp 1500 Zuschauer waren auch etwa 100 Fans aus Amberg, die schon nach fünf Minuten jubeln durften, weil Walkom mit der ersten ERSC-Chance gleich die Führung für die Salinger-Truppe gelang. Das zeigte Wirkung bei den Gastgebern, die immer wieder in Amberger Konter liefen. Erding hatte zwar die Mehrzahl an Schussgelegenheiten, der ERSC aber die qualitativ besseren Chancen. Gleich dreimal konnten die Löwen alleine auf das Erdinger Tor zusteuern, aber jedesmal war bei Ex-Nationaltorhüter Pätzold Endstation.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts bewahrte Pätzold sein Team mit einer Riesenparade vor dem zweiten Gegentreffer, danach stand aber zumeist Timon Bätge im Blickpunkt. Der hatte bei zwei Pfostentreffern für die Gladiators auch das nötige Glück. Der ERSC hielt mit gefährlichen Kontern aber weiterhin dagegen.

Im Schlussdrittel lagen die Spielanteile eindeutig beim Favoriten, die Löwen hatten bei ihren Gegenangriffen allerdings auch mehrfach die Chance auf den zweiten Treffer. In einer fast dramatischen Schlussphase schien Erding den längeren Atem zu haben und glich durch Michl zunächst zum 1:1 aus, ehe Walkom mit seinem zweiten Treffer die Überraschung für Amberg perfekt machte.

TSV Erding – ERSC Amberg 1:2 (0:1,0:0,1:1)
Tore:
0:1 (5.) Walkom (Kirchberger, Lavallee), 1:1 (57.) Michl (Pohl, Plihal), 1:2 (58.) Walkom (Silbermann, Fortin).
Strafen: Erding 6, Amberg 6 Minuten. Zuschauer: 1.457





4230
Bei Sprade-TV werden die Spiele der DEL2, aus den Oberligen Nord -und Süd, sowie ausgewählte Spiele der Bayernliga und Regionalliga live übertragen. Wie beurteilen Sie die Übertragungen von Sprade-TV nach Schulnoten?

Eishockey-Magazin

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert