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Kassel. (PM Huskies) Eishockey ist kein Sport für Weicheier. Und weil das so ist, braucht ein Team wie die Kassel Huskies auch immer Experten,... Gesundheit ist das Wichtigste: Die Physiotherapeuten der Kassel Huskies im Einsatz für die Spieler

Physiotherapeut Markus Endert während der Behandlung von Husky Ryon Moser – © Huskies Media/PR

Kassel. (PM Huskies) Eishockey ist kein Sport für Weicheier. Und weil das so ist, braucht ein Team wie die Kassel Huskies auch immer Experten, die sich mit Gesundheit rund um den Körper auskennen.

In der Eissporthalle sind das die Physiotherapeuten von Physio Fit. Markus Endert und Katrin Tepel haben die Praxis gemeinsam im Jahr 2010 eröffnet und sind jetzt in der vierten Saison für die Gesundheit der Spieler verantwortlich. Die beiden und ein dritter Therapeut, Moritz Sonntag, haben mit der Eishockeymannschaft eine Menge zu tun.

„Es ist schon so, dass Eishockey ein harter Sport ist und die Jungs auch wirklich hart im Nehmen sind“, so Markus Endert, der viel Zeit in der Kabine der Schlittenhunde verbringt. „Es gibt diese Momente, in denen ich sagen muss: ‚Es geht nicht‘, sonst würden die Jungs einfach immer weiterspielen.“

Wehleidig ist kein Spieler

Die Aufgaben des Physio-Teams sind vielfältig: So kümmern sie sich bereits präventiv um die Athleten, versuchen muskuläre oder andere gesundheitliche Schwierigkeiten schon im Vorfeld zu erkennen und zu behandeln. „Wenn wir zum Beispiel Schiefstände bemerken oder Blockaden entdecken, können wir mit den Spielern arbeiten, damit daraus keine Beschwerden werden.“ Während vor einem Spiel noch Spieler getaped, massiert und mobilisiert werden, geht es während des Spiels zunächst um die Erstversorgung der Jungs, die eine Blessur davongetragen haben. Und auch direkt nach Abpfiff gilt es, Verletzungen umgehend zu behandeln. „Das Ziel ist natürlich immer, verletzte oder angeschlagene Spieler in so kurzer Zeit wie möglich wieder fit zu bekommen“, erklärt Markus Endert. Klarer Vorteil in der Arbeit mit Eishockey-Profis im Vergleich zu „normalen“ Patienten: „Man kann auch schmerzhafte Therapieformen wählen, die zum Erfolg führen“. Wehleidig sei in der Kabine der Huskies niemand.

Immer ein offenes Ohr

Neben der Arbeit für die Gesundheit der Spieler baut sich ein Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patient auf. Endert: „Hier werden auch mal private Dinge besprochen, man hat für die Sorgen und Nöte der Jungs natürlich ein offenes Ohr.“

Markus Endert liebt das Umfeld, in dem er arbeitet. „Das ist schon etwas besonderes und hochspannend“, so der Experte. „Die Zusammenarbeit mit dem Team, aber auch mit der medizinischen Abteilung um Dr. Schafdecker klappt super und ist sehr professionell. Das Vertrauen ist da und der Austausch funktioniert. Das ist toll“.

Toll ist auch die sportliche Situation: Kassel spielt ganz oben in der DEL2 mit, ist gerade in der heimischen Eissporthalle eine Macht. Haben auch die Physios Anteil am sportlichen Erfolg? „Das muss jemand anderes beantworten“, lacht Markus Endert bescheiden.

Fakt ist aber: Ohne seine hervorragende Arbeit und die seines Teams wäre der ein oder andere Husky nach Verletzungen nicht so schnell wieder auf dem Eis, wie es die Jungs aktuell sind.

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