
Routinier Manuel Latusa eröffnete in der 8. Minute den Torreigen im Powerplay nach schöner Einzelaktion vor dem Tor, Thomas Raffl erhöhte in der 22. Minute ebenfalls im Powerplay nach Abpraller eines Trattnig-Schusses und in der 32. Minute war nach langer Zeit wieder zu hören: „Wir danken Ryan Duncan!“, als der Heimkehrer auf die 3:0-Führung stellte. Auch im Schlussdrittel machten die Salzburger so weiter. In der 42. Minute wurde Verteidiger Zdenek Kutlak, der erst gestern in Salzburg eingetroffen war, optimal von Manuel Latusa bedient und traf zum 4:0, und in der 52. Minute machte schließlich Ryan Duncan mit seinem zweiten Tagestreffer den 5:0-Sieg perfekt. Dem voraus ging ein schöner Rückpass, bei dem Daniel Welser viel Übersicht bewies.
Die beiden Torhüter Luka Gracnar und Bernd Brückler, die sich die Partie zu je 30 Minuten teilten, machten hinten einen fehlerlosen Job, bei dem sie allerdings nicht allzu viel gefordert waren. Nur 16 Minuten dauerte die Partie heute für Salzburgs Michael Boivin und Jean Michel Dauest von den Stavanger Oilers, die nach einer Rauferei mit 5min+Spieldauerstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt wurden.
FREUNDSCHAFTSSPIEL
EC Red Bull Salzburg – Stavanger Oilers 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)
Tore: Latusa (8./PP), Raffl (22./PP), Duncan (32., 52.), Kutlak (42.)
Insgesamt war das also ein mehr als gelungener Heim-Auftakt, und das unterstrich auch Salzburg Head Coach Daniel Ratushny nach seiner Premiere in der Salzburger Eisarena: “Der Sieg war natürlich gut für die Jungs. Vielleicht waren die Norweger etwas müde [nachdem sie gestern in Bled gegen die Vienna Capitals gespielt hatten, d.V.] aber wir haben trotzdem nicht viele Chancen zugelassen und können mit dem Spiel zufrieden sein. Das sollte den Jungs Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.“
Das war also der letzte Test der Red Bulls vor Beginn der Champions Hockey League-Gruppenphase, die nächste Woche mit zwei Spielen in Finnland und Schweden beginnt. Morgen, Sonntag, gibt es noch einen letzten freien Tag. Montag und Dienstag wird dann noch einmal intensiv trainiert – Daniel Ratushny: „Wir wollen die Energie, die wir heute gezeigt haben, in die CHL-Spiele mitnehmen.“ –, bevor die Red Bulls am Mittwoch nach Skandinavien reisen.


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