Iserlohn. (MK) Nein, viel Zeit Weihnachten zu genießen bleibt den Spielern in der Deutschen Eishockey Liga nicht.
Nach der 4:1 Niederlage am Dienstag in Wolfsburg steht auch für die Iserlohn Roosters am zweiten Weihnachtsfeiertag schon wieder das nächste Spiel auf dem Programm.
Mit den Schwenninger Wild Wings empfangen die Sauerländer einen unangenehmen Gegner. Das Hinspiel am zweiten Spieltag gewannen die Wild Wings mit 3:2 nach Penaltyschießen. Und auch das letzte Aufeinandertreffen in Schwenningen Mitte November ging nach einem insgesamt schwachen Auftritt der Roosters mit 3:0 an das Team von Headcoach Steve Walker.
Momentan befindet sich das Team vom Neckarsprung in einem Abwärtstrend. Der Horror-Dezember für die Schwenninger Wild Wings wird immer schlimmer. Gegen Bremerhaven kassiert der SERC am Dienstag bereits die 7. Niederlage in Folge in diesem Monat. „Wir kämpfen, wir arbeiten hart, aber die Tore kommen nicht. Ich weiß nicht, warum. Aber wir können nicht warten bis jemand anderes kommt, um Tore zu schießen. Wir müssen sie schießen, wir müssen besser sein“, mahnt Routinier Thomas Larkin.
Positiv ließen die Schwenninger mit der Vertragsverlängerung von Top-Goalie Joacim Eriksson am Heiligabend aufhorchen. Wenn man so will ein Weihnachtsgeschenk für die Anhänger.
Die Iserlohn Roosters haben seit dem Turnaround beim Spiel in Dresden am 26.November endlich wieder für mehr positive Ergebnisse gesorgt. Fünf Siege und fünf Niederlagen stehen seitdem zu Buche. In der Tabelle vom 25.11 bis 25.12. stehen die Roosters damit auf Platz acht. Gegen Straubing, Dresden und Frankfurt gelangen zuletzt drei Heimsiege in Serie.
Sicherlich nicht besonders glücklich ist die Ansetzung der Partie auf den zweiten Weihnachtsfeiertag aus Sicht der Wild Wings. 500 Kilometer Anreise und sechs Stunden im Bus müssen die Gäste absolvieren.
Die Roosters werden aller Voraussicht nach weiterhin personell aus dem Vollen schöpfen können. Nach zwei Niederlagen hofft man im Sauerland auf den ersten Saisonerfolg gegen die Walker-Schützlinge.
Erstes Bully ist am zweiten Weihnachtsfeiertag um 19 Uhr in der Halle am Seilersee.
Bis zum Jahreswechsel stehen für beide Teams noch zwei weitere Spiele an: Iserlohn reist nach Straubing (28.12.) und empfängt einen Tag vor Silvester in ausverkaufter Halle die Kölner Haie. Schwenningen kann vom Seilersee aus direkt nach Köln weiterreisen und hat am 30.12. Heimrecht gegen Ingolstadt.
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