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Krefeld. (EM) Eigentlich machte der Auftritt der Krefeld Pinguine am Dienstagabend gegen den Ligarivalen aus Wolfsburg Mut für die kommenden sportlichen Herausforderungen. Am Ende... Gehälter-Zerreißprobe in Krefeld? – 3:1 Sieg gegen Wolfsburg rückt in den Hintergrund

Die Spieler von den Krefeld Pinguinen motivieren sich vor dem Spiel – © City-Press GmbH

Krefeld. (EM) Eigentlich machte der Auftritt der Krefeld Pinguine am Dienstagabend gegen den Ligarivalen aus Wolfsburg Mut für die kommenden sportlichen Herausforderungen.

Am Ende siegten die Pinguine im Rahmen des MagentaSport Cup gegen Wolfsburg verdient mit 3:1. Petrakov (6.) und Schymainski sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von 67 Sekunden schnell für eine beruhigende 2:0 Führung. Bouchers Anschlusstreffer (34.) beantwortete Ex-Grizzly Foucault nur knapp zwei Minuten später mit dem 3:1.

Nur zwei Krefelder Spieler erscheinen pünktlich zum Warmup

Die (Vor)Freude auf den Heimspielstart wurde aber schon kurz vor Beginn der Partie getrübt. Beim Warmup war die Krefelder Hälfte des Eises verdächtig leer. Nur wenige Spieler (Belov und Petrakov) kamen pünktlich zur Aufwärmphase auf die Spielfläche. Nach Informationen der Westdeutschen Zeitung (WZ) gibt es intern Streitigkeiten zwischen der Mannschaft und dem Management. Laut WZ wurde am Montagabend ein Treffen mit der Mannschaft einberufen. Demnach sollen die Spieler auf weitere Teile ihres Gehalts verzichten. Eine Diskussion, die offenbar schon länger besteht. Wie Eishockey-Magazin bereits am 7.11. – ohne die Pinguine namentlich zu erwähnen – berichtete, soll in diesem Punkt noch Klärungsbedarf in der Seidenstadt bestehen, um auch an einer möglichen DEL-Saison teilnehmen zu können. Eigentlich ein Unding, da eine Teilnahme am Vorbereitungsturnier und ein Verzicht auf den Ligastart wirtschaftlich, aber auch sportlich überhaupt keinen Sinn ergeben würde.

Manager Sergey Saveljev (26) erklärte gegenüber der WZ: „Die wirtschaftliche Situation ist maximal schwierig und wir versuchen Lösungen zu finden.“

Transferpolitik gerät in die Kritik

Die Transferpolitik des jungen sportlichen Leiters gerät nicht nur intern heftig in die Kritik. Die für den Magenta Cup verpflichteten Spieler Jonas Johansson, Ryan und Casey Fitzgerald und Josh Brook haben selbst wenig Ambitionen auch in der Liga für Krefeld zu spielen, da sie auf einen Start in Nordamerika hoffen. Andererseits kommen andere Spieler durch diese belegten Plätze wenig oder gar nicht zum Zug.

Keine zwei Tage vor der anberaumten DEL Gesellschafterversammlung (19.11.) scheint es in Krefeld also noch reichlich Gesprächsbedarf zu geben. Der Eishockeystandort Krefeld scheint leider weiterhin nicht zur Ruhe zu kommen.

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