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Bayreuth. (PM Tigers) Am kommenden Wochenende stehen für die Bayreuth Tigers wie gewohnt zwei Spiele auf dem Programm: Nachdem man unter der Woche durchatmen... Gegen Weißwasser und Regensburg in die Erfolgsspur

Marc Vorderbrüggen – © Karo Vögel

Bayreuth. (PM Tigers) Am kommenden Wochenende stehen für die Bayreuth Tigers wie gewohnt zwei Spiele auf dem Programm: Nachdem man unter der Woche durchatmen konnte, während die Konkurrenz den 11. Spieltag absolvierte, geht die Reise am Freitagabend zu den Lausitzer Füchsen nach Weißwasser, wo die Partie um 19:30 Uhr startet.

Am Sonntag steht dann das erste „Rückspiel“ der Saison an, wenn die Eisbären Regensburg erstmals seit dem entscheidenden Spiel 4 im Playoff-Halbfinale 2016 zu einem Pflichtspiel im Tigerkäfig gastieren. Bully ist hier zur gewohnten Zeit um 17 Uhr.

Auf einen Sieg zum Saisonauftakt gegen Heilbronn folgte für die Lausitzer Füchse eine Serie von 7 Niederlagen, seitdem gelangen aber drei Siege in Folge. Zuletzt siegte man am Dienstag mit 3:1 bei den Kassel Huskies. Insgesamt stellen die Füchse vor den Tigers die zweitschwächste Offensive der Liga, konnten bei „nur“ 22 geschossenen Toren 13 Punkte sammeln und liegen damit aktuell auf Platz 11 der Tabelle – acht Punkte vor den Tigers. Topscorer in der Lausitz ist der kanadische Sommerneuzugang Lane Scheidl (2 Tore + 7 Vorlagen) vor Clarke Breitkreuz (5 + 4) und seinem Landsmann Hunter Garlent (3 + 4). Erst in der vergangenen Woche kam Lewis Zerter-Gossage von Kooperationspartner Berlin nach Weißwasser ausgeliehen. Ihm gelangen in nur 3 Spielen schon 4 Scorerpunkte. Bedingt durch die langfristige Verletzung von Goalie Nikita Quapp wurde der finnische Torhüter Ville Kolppanen verpflichtet, der zuletzt in Kassel 47 von 48 Schüssen halten konnte.

Zum Saisonauftakt „ärgerte“ Regensburg die Tigers beim Heimsieg zum ersten Spiel nach dem Aufstieg in die DEL2. Diese Heimstärke zeigt sich seitdem kontinuierlich: 5 der 6 Heimspiels bisher konnten die Eisbären für sich entscheiden, nur gegen den aktuellen Tabellenführer Kaufbeuren setzte es am Sonntag eine knappe Niederlage. Auswärts gelang bisher nur ein Sieg aus fünf Partien, dieser am vergangenen Wochenende in Selb. Topscorer im Team von Trainer Max Kaltenhauser ist bisher Richard Divis (4 + 8) vor Corey Trivino (6 + 5), Topi Piipponen und Nikola Gajovsky (beide 5 + 3). Punktbester Defender ist Tomas Gulda (0 + 4). Im Tor liefert der Deutsch-Amerikaner Devin Williams bisher eine Fangquote von gut 91 Prozent, ihm zur Seite steht Patrick Berger. Insgesamt setzt man in der Donau auf einen weitgehend eingespielten Kader, dem im Frühjahr der Aufstieg gelungen ist. Viele Spiele sind schon mehrere Spielzeiten zusammen auf dem Eis.

Nach den Leistungen vom vergangenen Wochenende gehen die Tigers positive an die kommenden Aufgaben: „Wir werden wieder alles reinlegen und wollen den nächsten Schritt gehen“, blickt Cheftrainer Marc Vorderbrüggen voraus: „Die Basis für den Erfolg wird sein, dass wir unsere Ziele umsetzen: Wir wollen Scheiben zum Tor bringen, bereit sein für die zweiten Chancen und die Pucks gewinnen. Wichtig wäre auch, dass wir mal das erste Tor machen und mit einer Führung im Rücken spielen können.“ Immer noch ist der ein oder andere Spieler erkrankt, hier wird man die Entwicklung bis zum Wochenende abwarten müssen, wer auflaufen kann. Unabhängig von der Personalsituation bleibt Vorderbrüggen aber optimistisch: „Wir dürfen und werden nicht verzweifeln. Auch am Wochenende werden wir alles tun, um den Dosenöffner zu finden und den Sieg einzufahren.“ Neuzugang Brendan Gracel kann unter Umständen am Sonntag beim Heimspiel gegen Regensburg erstmals mitwirken.
-kno-

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