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Düsseldorf. (MR) Nach dem tollen 6-Punkte-Wochenende musste der Düsseldorfer Nachwuchs am Mittwoch und Donnerstag erneut ran, es galt das erste Wochenende gegen den Ligaprimus...
Jungadlercoach Helmut DeRaaf - © by Eishockey-Magazin (DR)

Jungadlercoach Helmut DeRaaf – © by Eishockey-Magazin (DR)

Düsseldorf. (MR) Nach dem tollen 6-Punkte-Wochenende musste der Düsseldorfer Nachwuchs am Mittwoch und Donnerstag erneut ran, es galt das erste Wochenende gegen den Ligaprimus Mannheim/Heilbronn nachzuholen. Doch mit Punkten wurde es nichts, und nach 2 Spieltagen hieß es für die DEG 4:10, also sozusagen.

Ließ man sich am Mittwoch noch – bei sowieso gefühlter Umgebungstemperatur von unter dem Gefrierpunkt – eiskalt erwischen – die Jungadler führten nach 10 Spielminuten bereits mit 3:0 – startete man am Donnerstag etwas gemächlicher oder zumindest ausgeglichener, denn die ersten Tore fielen erst nach diesen 10 Minuten. Andererseits gehörte die erste Hälfte des Mitteldrittels von Mittwoch zumindest vom Ergebnis her der DEG. Auf 2:3 war man herangekommen durch Tore von Püllen und Brazda. Doch der Serienmeister ist halt der Serienmeister und hat nach wie vor ein Top-Team am Start – postwendend noch keine zwei Minuten später war zumindest ein 2-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Auch im Schlussabschnitt am Mittwoch bestimmten die Jungadler das Spiel und konnten zwei weitere Treffer zum Endstand von 2:6 erzielen.

Blieb also das zweite Spiel, um den einen oder anderen Punkt noch am Brehmplatz zu halten. Dass die Gastgeber heute zum ersten Bully ziemlich verspätet erschienen, blieb zum Glück folgenlos. Auch die erste Unterzahl konnten sie ohne Gegentreffer überstehen wie überhaupt die ersten 10 Minuten – was ja schon ein Fortschritt gegenüber dem Vortag war. Doch dann wurde Levin Markus für einen Check gegen den Kopf für 2+10 Min hinausgestellt, und Mannheim zog ein sehr agiles Powerplay auf, gegen das die DEG nichts setzen konnte, die Scheibe lief schnell, der Schuss von der Blauen (Nationalspieler Dominik Tiffels) wurde am Kreis abgefälscht, keine Chance für DEG-Torsteher Niko Stark. Doch im Gegensatz zum Vortag ließ die Antwort nicht lange auf sich warten, denn Tobias Brazda tankte sich ins Angriffsdrittel, legte quer auf den mitgelaufenen Gereon Erpenbach, der zu seinem ersten DNL-Tor einschob (16.). Bei 4 gegen 4 gab es wildes Gestocher um das Düsseldorfer Tor, und eine Bogenlampe landete hinter Goalie und Linie zum Pausenstand von 1:2.

Ab dem mittleren Abschnitt zeigten sich dann die Specialteams – Mannheim mit sehr agilem Powerplay und konsequentem Penaltykilling, Düsseldorf in beiden Disziplinen weniger effizient. Ab Spielmitte dann stand eher der Hauptschiedsrichter im Mittelpunkt, war sehr schnell mit Spieldauerstrafen bei der Hand. Leon Niederberger wurde in die Bande integriert, blieb eine Weile am Boden, konnte aber auf seinen eigenen Beinen und ohne Stütze des Sanis wieder zur Bank fahren – der Mannheimer Kontrahent Tim Bender allerdings durfte frühzeitig duschen gehen. Für die Gastgeber jedoch sprang aus dieser fünfminütigen Überzahl nichts Zählbares heraus, wie auch aus mehreren Powerplays nacheinander, auch doppelten.  Während beim Spiel der Nordrhein-Westfalen die meisten Versuche von Eric Stephan ausgingen, der hängen blieb oder am Goalie scheiterte, gingen auf der anderen Seite im Powerplay die Scheiben zu Nationalspieler Dominik Tiffels, dass man sich an das Hannoversche Powerplay erinnert fühlte („alle Scheiben zu Goc“, der passender weise auch die #7 trägt). Nach dem Ausgleich durch Cornelius Krämer (38.), konnte Mannheims Gollenbeck mit einem Heber im Gewühl vor dem Tor postwendend die Mannheimer Führung wieder herstellen.

Mit einer Bankstrafe gegen die Gäste begann der Schlussabschnitt, doch wie schon erwähnt, konnten die Gastgeber auch hieraus keinen Vorteil ziehen. Dass Gästegoalie Kevin Reich hinter dem Tor eine Scheibe klären wollte, gereichte den Gastgebern auch nicht zum Vorteil, denn gar zwei Mann verpassten das leere Tor. Eine kleine Rangelei zwischen Cornelius Krämer und Janik Möser in der 52. Spielminute musste HSR Kissing mit Spieldauerstrafen belegen (hätten es nicht auch 2+2 getan?). Tobias Brazda hatte den Ausgleich auf dem Schläger, keiner kam an den Abpraller – und wie so oft waren die Gäste im Gegenzug erfolgreicher, als Yannick Drews Niko Stark die Sicht nahm und auch noch den Schuss von Tiffels abfälschte (57.). Das war dann der Endstand.

Und damit „überwintert“ die DEG auf Platz 6, dass Mannheim auf dem „Sonnenplatz“ bleibt, muss ja nicht extra erwähnt werden…

Mittwoch: Düsseldorfer EG – Heilbronn/Mannheim 2:6 (0:3/ 2:1/ 0:2)

Tore: Möser, Berezovskyy, Laub, Michaelis, Herpich, Laub (MAN) – Püllen, To. Brazda (DEG)

Schüsse: 20:38

Strafen: 14:20

Schiedsrichter: Marc-André Naust

Zuschauer: 81

Donnerstag: Düsseldorfer EG – Heilbronn/Mannheim 2:4 (1:2/ 1:1/ 0:1)

Tore: 0:1 (13:48) Walch (Tiffels, Herpich) 5-4; 1:1 (15:06) Erpenbach (To. Brazda, Stephan); 1:2 (18:32) Bender (Tuomie, Laub); 2:2 (37:21) Krämer (Schlipper); 2:3 (37:56) Gollenbeck (Lambacher); 2:4 (56:38) Drews (Tiffels, Kircher)

Schüsse: 17:34

Strafen: DEG – 21 + Diszi Markus + SD Markus + SD Krämer; MAN – 28 + Diszi Tuomie + SD Bender + SD Möser

Schiedsrichter: Andreas Kissing

Zuschauer: 63

 

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