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Grefrath. (PM GEG) Nachdem sich Karel Lang nach über 10 Jahren Trainer-Tätigkeit bei der GEG in den „Trainer-Ruhestand“ verabschiedet hat, ist Gerrit Ackers beim... GEG-Trainer Gerrit Ackers im Interview „Wer im Sommer nix tut, hat’s im Winter schwer, dranzubleiben“

GEG-Coach Gerrit Ackers – © GEG Media/PR

Grefrath. (PM GEG) Nachdem sich Karel Lang nach über 10 Jahren Trainer-Tätigkeit bei der GEG in den „Trainer-Ruhestand“ verabschiedet hat, ist Gerrit Ackers beim Grefrath Phoenix der neue Chef an der Bande.

Bis die Corona-Pandemie die vergangene Eishockey-Saison komplett auf Eis gelegt hatte, war der 34jährige noch als Verteidiger für die Blau-Gelben aktiv gewesen. Inzwischen ist beim Phoenix unter Gerrit Ackers‘ Regie das Sommertraining und damit die aktive Vorbereitung auf die kommende Eishockey-Saison 2021/22 gestartet. Wir haben den neuen Phoenix-Trainer vereinsintern zu seiner neuen Rolle als Coach und zu den weiteren Saisonplanungen befragt.

Erst einmal Glückwunsch und alles Gute zum neuen Posten an der Bande, Gerrit Ackers. Wie fühlen sich die ersten Sommertrainingseinheiten als Phoenix-Coach an?
Vielen Dank erstmal für die Glückwünsche. Ich wurde als neuer Trainer vom Team gut aufgenommen und auch deshalb fühlen sich die ersten Einheiten wirklich gut an. Vieles ist mir natürlich vertraut, auch wenn ich nun in einer anderen Rolle dabei bin. Ich kann ein großes Lob an die Mannschaft richten, die bislang hart arbeitet und gut mitzieht. Wir sind zudem sehr froh, dass nach dem Corona-Lockdown wieder etwas Normalität eingekehrt ist und wir zusammen trainieren können.

Auf dem Eis kennen wir dich ja bereits. Was macht den Trainer Gerrit Ackers aus?
Puh, das ist keine leichte Frage. Ich denke dass sich das in den kommenden Wochen und Monaten und besonders dann, wenn es um Tore und Punkte geht, noch näher zeigen wird. Vielleicht warten wir mal die ersten 2 bis 3 Spiele ab. Als aktiver Spieler kann ich auf viele Begegnungen und wertvolle Erfahrungen zurückblicken. Als Trainer bin ich hingegen noch neu im Geschäft. Über den Sommer besuche ich den C-Lizenz-Lehrgang. Ich arbeite sozusagen noch an meinem Trainer-Profil (augenzwinkernd). Um so mehr bin ich der GEG dankbar, dass sie mir das Vertrauen schenkt, das Team von Karel Lang zu übernehmen.

Bleibt es für dich beim Job an der Bande oder sieht man dich künftig auch weiterhin auf dem Eis?
Nach einigen Verletzungen war es nötig, dass ich mich vor Kurzem einer Knie-OP unterziehen musste. Von daher muss ich allein aus gesundheitlichen Gründen zurückstecken. Natürlich ist es für mich nicht einfach, von einer aktiven Spielerposition direkt auf den Trainer-Posten zu wechseln. Ich bin vom Gefühl her selber noch voll im Spielgeschehen und würde am liebsten sofort auf dem Eis mithelfen. Ob ich aber irgendwann nochmal als Aktiver auf dem Spielberichtsbogen stehen werde, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Gewissheit sagen. Ich konzentriere mich im Moment ganz auf meine Rolle als Trainer. Davon abgesehen finde ich, dass es die sogenannten Spielertrainer oft sehr schwer haben, in einem Team das volle Vertrauen der Jungs zu genießen. Dieses ist mir jedoch besonders wichtig.

Wie sehen denn deine konkreten Planungen für’s Sommertraining aus und was sind deine Erwartungen an die Jungs im Team?
Das Sommertraining ist immer so ein Thema für sich (schmunzelnd). Sagen wir es so: Ich kenne nur wenige Eishockeyspieler, die sich wirklich gerne im Sommer quälen, schwitzen und hart ackern. Leider geht es aber auch nicht ohne. Von daher erwarte ich, dass wir als Team besonders in dieser Zeit die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison schaffen. Wer im Sommer nix tut und nicht fit wird, hat es im Winter auf dem Eis schwer, an den Teamkollegen und am Gegner dran zu bleiben. Der Plan ist, dass wir uns zweimal in der Woche als Team zum Sommertraining auf dem Außenfeld des Eissportzentrums treffen. Außerdem werden wir ab Ende Juni bei unserem neuen Partner „CrossFit Grefrath“ regelmäßig im Fitnessstudio trainieren.

Corona hat die letzte Saison komplett verhindert. Diesmal sieht es dank sinkender Infektions-Zahlen deutlich besser aus. Wisst ihr schon, wie es in diesem Jahr für den Phoenix sportlich weitergehen soll?
Tja, Corona. So ein…! Es ist traurig, dass die Pandemie uns alle so stark getroffen hat. Ob im Nachwuchsbereich oder im ganzen Amateursport; niemand konnte sein Hobby und seinen Sport ohne massive Einschränkungen ausüben, wenn dies überhaupt möglich war. Man kann wirklich nur hoffen, dass es nicht noch einmal zu einem so harten Lockdown kommt. Zum Glück sieht es im Moment ganz gut aus. Wir können aber Stand heute noch keine Prognose abgeben, wo die Reise sportlich hingehen wird. Dies hängt von mehreren Faktoren, wie den Vorgaben aus der Politik, aber auch von unseren eigenen organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten ab. Wir arbeiten daran.

Wie ist der aktuelle Stand bei der Team-Zusammenstellung? Stehen neben Patrick Büren (wurde in Aachen als Neuzugang vorgestellt) schon weitere Abgänge fest?
Mit Patrick verlieren wir einen guten und erfahreren Stürmer, der immer wusste, wo das Tor steht. Wir müssen seine Entscheidung zu wechseln aber auch akzeptieren. Ich kann verstehen, dass er sich nach seinem Umzug in die Region Aachen wieder den Grizzlies angeschlossen hat. Es ist noch nicht alles fix, aktuell gibt es aber keine weiteren Abgänge.

Gibt es auch schon neue Gesichter im Team?
Die gibt es. Mit Bennet Schroll (20), Xaver Loepp (17) und Timon Kemmerling (19) stoßen drei gute Jungs aus unserer U20 zum Team. Sie werden ganz sicher bei mir ihre Einsatzzeit kriegen. Darüber hinaus bin ich noch mit dem einen oder anderen möglichen Neuzugang im Gespräch. Vielleicht gibt es ja in absehbarer Zeit etwas Positives zu verkünden?

Dann wünschen wir dir und deinen Jungs eine erfolgreiche Saisonvorbereitung und dir, Gerrit alles Gute für deinen Trainer-Lehrgang.
Besten Dank.

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