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von Fabian Brändle Ab 1930 popularisierte sich der von ausländischen Touristen und Studenten in die Schweiz importierte Eishockeysport rasend schnell. Die Erfolge der Nationalmanschaft... Gefrorene Teiche, „Sohlenbickerli“ und Spazierstöcke – Zum schweizerischen Bubeneishockey der 1930er und 1940er Jahre

Spiele, wie hier auf dem Tegernsee, sind heute eher selten – © Eh.-Mag. (NE)

von Fabian Brändle

Ab 1930 popularisierte sich der von ausländischen Touristen und Studenten in die Schweiz importierte Eishockeysport rasend schnell.

Die Erfolge der Nationalmanschaft und des HC Davos beim Spengler Cup, Radioübertragungen und die Zeitungsberichterstattung trugen zu dieser Popularisierung bei, die nun auch die Städte und Dörfer des Mittellandes erfasste. Die Arbeiter- und Bauernbuben wollten ihre Idole wie „Bibi“ Torriani imitieren, doch kostete eine originale Aurüstung zu viel Geld für den elterlichen Haushalt.

Die Buben behalfen sich, indem sie auf gefrorene Teiche ausserhalb der Siedlung auswichen oder Kleinfelder selbst anlegten, billige Schlittschuhe mit abnehmbaren Kufen („Sohlenbickerli“) sowie gekrümmte Äste oder den Spazierstock des Vaters verwendeten. Dann konnte die wilde „Chneblerei“ trotz Kälte und trotz mancher Blessur losgehen.

Davon berichten viele Schweizer in ihren Kindheitserinnerungen. So mancher Verein entstand aus einer solchen Bubenclique.

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