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Salzburg. (PM) Mit dem gleichen Team wie beim knappen Sieg vor drei Tagen in Székesfehérvár empfing der EC Red Bull Salzburg Sloweniens Vertreter HDD...

Logo des EC Red Bull SalzburgSalzburg. (PM) Mit dem gleichen Team wie beim knappen Sieg vor drei Tagen in Székesfehérvár empfing der EC Red Bull Salzburg Sloweniens Vertreter HDD TELEMACH Olimpija Ljubljana in der Salzburger Eisarena – also ohne die Rekonvaleszenten Evan Brophey, Fabio Hofer und Matthias Trattnig – und legte sich von Beginn an mächtig ins Zeug. Schon in den ersten Minuten, in denen die Slowenen aus ihrer Verteidigungszone nicht heraus kamen, hätten die Salzburger die Führung fixieren können.

 

Das blieb im Großen und Ganzen auch bis zur ersten Drittelsirene so; die Red Bulls umkreisten das slowenische Tor, die Gäste verteidigten und übten sich in Befreiungsschlägen. Erst in den letzten Minuten, als die Red Bulls etwas Tempo nachließen, wurde das Spiel offener. Salzburgs Goalie Luka Gracnar hatte noch nicht viel zu tun, Ljubljanas Jerry Kuhn hingegen hat alle gute Chancen der Red Bulls vereitelt und war warmgeschossen – und er hatte das 0:0 nach 20 Minuten festgehalten.

Im zweiten Drittel waren die Red Bulls weiterhin die dominierende Mannschaft, machten aber zu wenig aus ihren Chancen und mussten jetzt auch hinten besser raufpassen. Zunächst aber traf Garrett Roe zur 1:0-Führung der Red Bulls, hatte dabei aber viel Glück, denn die Scheibe sprang beim Bully direkt von seinem Schläger vorbei am überraschten Gäste-Goalie ins Tor. Verdient war diese Führung aber in jedem Fall, denn die Red Bulls hatten weiterhin deutlich mehr Scheibenbesitz und spielerische Vorteile. Vor dem Tor aber spielten sie nicht effektiv genug, wirkten oft zu zögerlich beim Abschluss. Joe Motzkos Hammerschuss im Powerplay aus dem Slot prallte am Goalie ab, Garrett Roes abgefälschter Schuss von Michael Boivin ging knapp am Ge-häuse vorbei. Auf der anderen Seite musste Luka Gracnar bei gut angetragenen Angriffen der Gäste jetzt öfter eingreifen, war aber Herr der Lage. Nach 40 Minuten führten die Red Bulls mit dem Minimalvorsprung von 1:0.

Im Schlussdrittel erlöste Manuel Latusa die Red Bulls in der 46. Minute, nachdem er einen schönen Pass von Doug Lynch aus dem Slot zur 2:0-Führung verwertete. Danach drückten die Salzburger sofort auf den nächsten Treffer, konnten aber vorerst eine Vielzahl an Chancen nicht nutzen. Die Slowenen waren vor dem Salzburger Tor nur mehr sporadisch zu sehen, konnten aber in der 56. Minute bei einem der wenigen Offensivmomente tatsächlich auf 1:2 verkürzen, nachdem Miha Verlic nach einem Abpraller am schnellsten reagierte. In der 59. Minute machte dann aber Daniel Welser den 3:1-Erfolg perfekt, nachdem Ljubljanas Goalie Jerry Kuhn hinter dem Tor die Scheibe verspielte, der nachsetzende Andreas Kristler nach vorne passte und dort wartete der Kapitän. Die Red Bulls gewannen schließlich hoch verdient mit 3:1, auch wenn sie sich mit der Chancenauswertung schwer taten.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg – HDD TELEMACH Olimpija Ljubljana 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)
Tore: Roe (25.), Latusa (46.), Welser (59.) resp. Verlic (56.)

Salzburgs Head Coach Don Jackson war zufrieden: „Wir waren insgesamt die bessere Mannschaft, haben in der Defensive gut gespielt und viele Chancen herausgespielt. Nur der starke Torhüter der Gäste hat mehr Tore verhindert.“ Das sah auch Kapitän Daniel Welser so: „Wir haben sehr geduldig gespielt und wussten, dass der defensive Spielstil der Slowenen und ihr starker Goalie schwer zu knacken sein würden. Es wurde dann sogar nochmal eng am Ende, aber prinzipiell haben wir die Partie über 60 Minuten kontrolliert und den zweiten Sieg in Folge eingetütet. Das sollte Selbstvertrauen geben.“

Auch in der kommenden Woche stehen wieder drei Spiele in der Erste Bank Eishockey Liga auf dem Programm. Dienstag und Freitag genießen die Red Bulls gegen Graz bzw. den KAC Heimrecht, und am Sonntag kommt es dann in Klagenfurt gleich zum ‚Rückspiel‘ gegen den österreichischen Rekordmeister.

Höchst erfreulich war auch das MHL-Spiel des Farmteams gegen Red Army Moscow vor der Bundesligabegegnung, das die Red Bulls in einem sehenswerten Spiel mit 4:2 für sich entschieden, nachdem sie gestern noch mit 2:7 gegen die Russen unterlagen.

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