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Bad Tölz. (PM Löwen) Nur zwei Tage nach der 1:5-Heimniederlage gegen die Eispiraten Crimmitschau wartet bereits die nächste schwere Aufgabe auf die Tölzer Löwen.... Gaudet: „Müssen besser spielen“

Kevin Gaudet – © Sportfoto-Sale (SD)

Bad Tölz. (PM Löwen) Nur zwei Tage nach der 1:5-Heimniederlage gegen die Eispiraten Crimmitschau wartet bereits die nächste schwere Aufgabe auf die Tölzer Löwen.

Am Dienstag, 18. Januar 2022, um 19:30 Uhr treffen sie in der heimischen RSS-Arena auf den EC Bad Nauheim.

Die Hessen liegen aktuell mit 62 Punkten aus 34 Spielen auf dem vierten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf Rang sieben und die Pre-Play-offs beträgt bereits zwölf Zähler. Am vergangenen Wochenende mussten die Cracks aus Bad Nauheim zweimal in die Verlängerung. Das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen entschieden sie in der Overtime mit 2:1 für sich, beim Derby in Frankfurt musste man sich in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben. Mit drei Punkten gegen den Tabellenersten und den Dritten kann man bei den Hessen aber sicherlich leben.

Wie die Löwen haben auch die Gäste mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. Philipp Wachter, Eric Stephan, Tomas Schmidt und Andreas Pauli fallen alle noch mehrere Wochen aus. Ähnlich prominent besetzt präsentiert sich das Lazarett bei den Tölzern. Ob Marco Wölfl diese Saison noch einmal auflaufen kann ist derzeit unklar, Samir Kharboutli fehlt aufgrund einer Unterkörperverletzung weiterhin, Dennis Miller wurde zurück nach Augsburg berufen, Grant Besse und Tyler McNeeley fehlen ebenfalls noch lange. Tom Horschel hat zwar am Montag das Training wieder aufgenommen, ein Einsatz käme aber noch zu früh.

Im Vergleich zum Heimspiel gegen Crimmitschau wird eine deutliche Steigerung nötig sein, will man die Punkte an der Isar behalten. „Es wird nicht einfacher für uns, Bad Nauheim hat ein hervorragendes Team. Wir wollen natürlich gewinnen, aber dafür muss die Mannschaft besser spielen“, erklärt Löwen-Coach Kevin Gaudet.

Aktuell müssen sich die Löwen aber erst einmal einspielen, schließlich fehlten Thomas Brandl und Thomas Merl jeweils mehrere Wochen und gaben erst kürzlich ihr Comeback. „Beide müssen noch fitter werden und in Schwung kommen, aber das ist schwer ohne Training.“, spielt Gaudet auf die Vielzahl der Spiele in den nächsten Wochen an. Jeweils drei angesetzte Partien pro Woche lassen nicht viele Trainingseinheiten zu. „Sie wollen dem Team helfen, aber sie brauchen noch Zeit“, erklärt Gaudet.

Neu im Team ist zudem Pascal Aquin, der am Sonntag seinen ersten Treffer für die Löwen erzielte. „Er hat schon gute Akzente gesetzt, ist groß, hat einen guten Schuss und ist sehr ehrgeizig.“, sagt der Löwen-Coach über den kanadischen Stürmer. Dass in der Eingewöhnungsphase noch Abstimmungsfehler passieren, lässt sich nicht vermeiden.

Zwischen den Pfosten wird gegen Bad Nauheim Josef Hölzl stehen, Jimmy Hertel fungiert als Back-up. Die Tölzer werden in der Defensive gefordert sein, sich zu steigern und die Fehler zu minimieren. Zudem gilt es im Angriff die Chancen effizienter zu nutzen. Betrachtet man die Schussbilanz gegen Crimmitschau, so brauchten die Tölzer 29 Versuche für einen Treffer. Dass die Bad Nauheimer aber nicht unschlagbar sind, haben die Löwen bereits bewiesen. Ende November setzten sie sich auswärts in der Overtime mit 2:1 durch.

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