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Gabriel Fontaine: „Das war Playoff-Eishockey“ – Red Bull München gewinnt Top-Spiel gegen den ERC Ingolstadt

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Konrad Abeltshauser von Red Bull München und Kenny Agostino vom ERC Ingolstadt - © Bruno Dietrich / City-Press
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München. (PM Red Bulls) Der EHC Red Bull München hat zum Wiederbeginn nach der Olympiapause ein Ausrufezeichen gesetzt.

Am 45. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 gewann die Mannschaft von Trainer Oliver David das Oberbayern-Derby gegen den ERC Ingolstadt mit 4:0 (0:0|0:0|4:0). Gabriel Fontaine, Markus Eisenschmid, Yasin Ehliz und Tobias Rieder erzielten die Tore für den viermaligen deutschen Meister, der in der Tabelle an Ingolstadt vorbeizog und nun Platz drei belegt. Antoine Bibeau durfte sich über seinen vierten Shutout in dieser DEL-Saison freuen. Der SAP Garden war mit 10.796 Zuschauern ausverkauft.

Spielverlauf
Das Derby startete mit viel Tempo und Intensität. Fontaine hatte früh die Münchner Führung auf dem Schläger (2.), doch Ingolstadts Torhüter Devin Williams entschärfte den Alleingang. Kurz darauf überstanden die Gäste auch das erste Powerplay der Red Bulls sowie weitere druckvolle Minuten ohne Gegentor. Spätestens ab der Mitte des Drittels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen, die Torhüter blieben jedoch makellos. Williams rettete unter anderem gegen Ehliz (13.), auf der anderen Seite war Bibeau nicht zu überwinden. Nach 20 umkämpften Minuten ging es ohne Treffer in die Kabine.

Auch im Mittelabschnitt sahen die Fans ein offenes Top-Spiel. Die Teams suchten konsequent den Weg nach vorn und erspielten sich hochkarätige Möglichkeiten – darunter Stangentreffer auf beiden Seiten. Zunächst setzte Ingolstadts Myles Powell bei einem Unterzahlkonter die Scheibe an die Latte (29.), wenig später verhinderte der Pfosten die Münchner Führung durch Rieder (30.). Die Torhüter prägten weiterhin das Spiel. Etwas häufiger gefordert war Bibeau, der in der 32. Minute einen Alleingang von Powell souverän stoppte – und somit einen großen Anteil am torlosen zweiten Drittel hatte.

Im Schlussdrittel agierten die oberbayerischen Rivalen deutlich kontrollierter, klare Torchancen blieben nun Mangelware. Die Partie lebte vor allem von der Spannung – bis Fontaine sechs Minuten vor dem Ende den Torbann brach. Williams war gegen den platzierten Abschluss des Münchner Stürmers machtlos. Ingolstadt setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte und brachte den zusätzlichen Angreifer, doch der Plan ging nicht auf. Stattdessen sorgten Eisenschmid und Ehliz mit zwei Empty-Net-Treffern innerhalb von 30 Sekunden (59.) für die Entscheidung. Den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand setzte Rieder in der 60. Minute.

Gabriel Fontaine: „Es war über 60 Minuten ein enges Spiel zwischen zwei guten Teams. Das war Playoff-Eishockey. Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied ausgemacht. Das Trainerteam hat uns sehr gut eingestellt.“

Tore:
1:0 | 54:00 | Gabriel Fontaine
2:0 | 58:09 | Markus Eisenschmid
3:0 | 58:39 | Yasin Ehliz
4:0 | 59:36 | Tobias Rieder
Zuschauer: 10.796

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