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Duisburg. (MR) Für die Füchse war es das dritte Testspiel innerhalb von sechs Tagen, und der Gegner war kein geringerer als der DEL-Vizemeister der...
Philip Riefers (links) kann sich hier gegen Christian Kretschmann durchsetzen - © by Eishockey-Magazin (DR)

Philip Riefers (links) kann sich hier gegen Christian Kretschmann durchsetzen – © by Eishockey-Magazin (DR)

Duisburg. (MR) Für die Füchse war es das dritte Testspiel innerhalb von sechs Tagen, und der Gegner war kein geringerer als der DEL-Vizemeister der vergangenen Saison: die Kölner Haie. Zwar traten diese nicht in Bestbesetzung an (also ohne Holmqvist, Tjärnqvist, Gogulla, Minard und Tripp), doch auch so merkte man ihnen an, dass sie zum einen kaum Wechsel innerhalb des Teams hatten und zum anderen bereits eine kleine erfolgreiche Testspielreise absolviert haben.

Dass die Haie nicht so sehr um den Sieg kämpfen wollten wie noch zwei Tage zuvor deren Ligakonkurrent Krefeld Pinguine, machten sie bereits in den Anfangsminuten eindrücklich klar, konnten sich dabei allerdings auch ein bisschen dafür bedanken, dass Patrick Klein im Füchse-Tor heute keinen besonders guten Tag erwischt hatte. Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, und die Gästen hatten schon drei Male eingenetzt (Moritz Müller, 2., Tičar, 3., Kranjc, 4.). Dass auf Kölner Seite mehrere Spieler aufgelaufen waren, die ebenfalls für den Fuchs spielberechtigt sind, brachte Philip Riefers bei der ersten Strafzeit in Bedrängnis – wusste er doch nicht so recht, auf welche Strafbankseite er sich begeben sollte… Zur Drittelmitte legte Ohmann für die Haie nach, was einen Pausenstand von 0:4 bedeutete.

Im mittleren Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild, Duisburg versuchte gegen die übermächtig scheinenden Haie anzurennen, scheiterte aber ein ums andere Mal an der größeren Routine und Abgeklärtheit der Profis aus Köln. Unnötig war auch der fünfte Treffer (Alexander Weiß in Überzahl), den sich Klein selbst über die Linie wischte (24.). Woidtkes Schuss platziert auf den Mann war in der 26. Min. der gefühlt dritte Torschuss für Duisburg. Alexander Weiß war es dann, der zunächst Duisburgs Verteidiger Nico Turnwald aussteigen ließ und anschließend Klein über die Fanghand düpierte (28.). Zur Drittelmitte wechselte Uwe Krupp den Goalie, aber Ziffzer hatte noch nicht ganz seinen Platz zwischen den Pfosten eingenommen, als der Jüngste im Duisburger Team den umjubelten Ehrentreffer markieren konnte (Leon Niederberger, 33.). Allerdings machte Weiß wenig später seinen Hattrick mit dem 7. Haie-Treffer perfekt (35.), und Tičar stellte den Pausenstand von 1:8 her (38.).

Franz Fritzmeier erlöste Klein und stellte Felix Bick für den letzten Durchgang zwischen die Pfosten. Und fast schien es so, als haben die Haie einen Gang zurückgeschaltet, Pfohl kam zu einem Distanzschuss (in die Fanghand) und Klöpper mit schnellen Antritt verzog. Bick konnte zunächst einen verdeckten Schuss vom Kölner Try Out Spieler Hagos entschärfen, war dann aber gegen Schmölz machtlos (47.). Oldie Mirko Lüdemann zeichnete sich mit für den 10. Treffer verantwortlich, als er die Scheibe links vor dem Tor liegen ließ und „solo“ vor Bick kreuzte, Ohmann sagte artig „Danke“ (50.). Falk für Köln traf Metall ebenso wie Riefers, ehe Lüdemann einen verdeckten Schuss durch drei Beine in die Maschen schickte zum Endstand von 1:11 (52.). Beide Goalies konnten sich in der Schlussphase nochmals auszeichnen.

Duisburg hat nun zwei Tage Pause, ehe der nächste DEL-Verein seine Visitenkarte in der Scania-Arena abgibt. Am Sonntag, 18.8. ist es die Düsseldorfer EG, die mit einem erneut sehr jungen Team die wahrscheinlich gleichaltrigen Füchse herausfordert. Für Düsseldorf ist es das erste Testspiel der Saison, Spielbeginn ist 18:30 Uhr.

Da aufgrund der Förderlizenzen im Kader (noch) viel Bewegung ist, lohnt sich ein Blick in die Aufstellungen:

EVD – Patrick Klein (ab 40. Felix Bick) – Nico Turnwald, Oliver Mebus, Pascal Zerressen, Oliver Püllen, Jannik Woidtke, Mike Ortwein – Christian Kretschmann, Diego Hofland, Jack Paul, Lars Grözinger, Leon Niederberger, Scott Wasden, Dominik Lascheit, Fabio Pfohl, André Huebscher, Kevin Orendorz, Cornelius Krämer, Jörg Noack, Patrick Klöpper

KEC – Aus den Birken (ab 33. Youri Ziffzer) – Mirko Lüdemann, Ales Kranjc, Björn Krupp, Torsten Ankert, Moritz Müller – Philip Riefers, Nathan Robinson, Yared Hagos, Rok Tičar, Daniel Schmölz, Marcel Ohmann, Alexander Weiß, Marcel Müller, Andreas Falk

 

Kölns Nationalverteidiger Moritz Müller nach dem Spiel

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