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Duisburg. (MR) Für Felix Bick im Kasten der Duisburger Füchse war dieser Abend Schwerstarbeit, und obwohl er insgesamt acht Male hinter sich greifen musste,...
Iserlohns Brent Raedeke vor dem Tor von Felix Bick - © by Eishockey-Magazin (DR)

Iserlohns Brent Raedeke vor dem Tor von Felix Bick – © by Eishockey-Magazin (DR)

Duisburg. (MR) Für Felix Bick im Kasten der Duisburger Füchse war dieser Abend Schwerstarbeit, und obwohl er insgesamt acht Male hinter sich greifen musste, kann man ihn mit Fug und Recht als den besten Mann des heutigen Testspiels bezeichnen.

Zum vierten Mal in Folge testete Duisburg gegen eine Mannschaft, die in der DEL spielt also zwei Klassen höher. Dass Franz Fritzmeier eine ganze Reihe Spieler im Kader hat, die Förderlizenzen für eben diese Vereine haben, also in dieser Liga mitmischen wollen, zeigte sich im Vergleich mit Kooperationspartner Iserlohn Roosters wenig. Bis auf den bedauernswerten Goalie Felix Bick blieben diese Spieler über weite Strecken den Beweis ihrer DEL-Tauglichkeit schuldig.

Nachdem die Gäste in ihrem dritten Testspiel bald fünf Minuten und eine doppelte Überzahl benötigt hatten, um zum ersten Treffer zu kommen (Mulock), legte Hommel wenig später nach, doch das war es schon im ersten Abschnitt – Duisburg konnte noch halbwegs mithalten, und Vorstöße ins Angriffsdrittel wurden mit Szenenapplaus bedacht.

Im mittleren Abschnitt änderte sich das, und es wurde ein Spiel völlig auf ein Tor. Dass Bick nun gleich mehrfach die Scheibe aus dem Netz fischen musste, war teilweise auch seinen Vorderleuten zu verdanken, die die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone bekamen und teilweise ihren Goalie auch noch behinderten. So konnte Raedeke nachstochern (25.), Macek zwei Treffer beisteuern (30., 38.) und Frosch in der Schlusssekunde ein Powerplay abschließen. Die beste Szene hatte Iserlohns FöLi Marcel Kahle, dessen Schuss aber problemlos von Iserlohns Nr. 2 im Tor, Mathias Lange, entschärft wurde.

Ein hoher Stock gegen Huebscher (mit Platzwunde) brachte den Gastgebern zwei Minuten Überzahl, doch die Hälfte davon mussten sie das eigene Drittel verteidigen. Auch der siebte Gegentreffer (York, 46.) fiel im Gewühl um das Tor, ehe Jack Paul sich die Scheibe schnappte und platziert unter die Latte jubelte (50.). Mehr als dieser Ehrentreffer sollte aber nicht drin sein (Fröhlich, Krämer, Grözinger, Kahle, Hofland scheiterten allesamt). Dass die Roosters zwar einen achten Treffer erzielten (Sertich, 57.), nicht aber das Zweistellig der Kölner vor Wochenfrist überbieten konnten, lag an manch toller Parade von Bick aber auch im eigenen Unvermögen, jede Chance konsequent zu nutzen – Michael Wolf z.B. war so gar nicht zufrieden mit seinen Schüssen Richtung Tor. So blieb die Lernstunde des Fuchs beim „Hühnchen“ mit der 1:8 Niederlage noch in halbwegs erträglichem Rahmen.

Ein Gegner, der vielleicht mehr auf Augenhöhe mit dem Fuchs spielt, tritt am Sonntag in der Scania Arena an – die Roten Teufel aus Bad Nauheim, die hier gerade ihr Trainingslager abhalten.

EVD – Felix Bick (Eddy Renkewitz) – Jannik Woidtke, Mike Ortwein; Nico Turnwald, Maik Blankart; Oliver Püllen, Peter Zirnov – Diego Hofland, Lars Grözinger, Kevin Orendorz; Jack Paul,Scott Wösden, André Huebscher; Marcel Kahle, Cornelius Krämer, Stephan Fröhlich; Leon Niederberger, Fabio Pfohl, Anton Latuske, Niklas Hildebrand

Roosters – Mathias Lange (Sébastien Caron) – Mike Brennan, Lasse Kopitz, Colin Danielsmeier, Richard Jares, Bobby Raymond, Dieter Orendorz – Simon Fischhaber, Brent Raedeke, Michael Wolf, Marty Sertich, jeff Guiliano, Brooks Macek, Alexander Foster, Tyson Mulock, Dusan Frosch, Christian Hommel, Mike York

 

Fotostrecke zum Spiel

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