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Duisburg. (MR) Mühsam gestaltete sich das Spiel der Füchse gegen den Vorjahresmeister der Nordstaffel, 8 der insgesamt 10 Tore fielen erst im Schlussabschnitt, und... Füchse Duisburg „malochen“ sich am Freitag, dem 13. zum Sieg über Hannover Scorpions
Martin Schymainski und Cornelius Krämer jubeln – © Sportfoto-Sale (DR)

Martin Schymainski und Cornelius Krämer jubeln – © Sportfoto-Sale (DR)

Duisburg. (MR) Mühsam gestaltete sich das Spiel der Füchse gegen den Vorjahresmeister der Nordstaffel, 8 der insgesamt 10 Tore fielen erst im Schlussabschnitt, und am Ende stand ein 6:4 Heimsieg über die Scorpions auf der Uhr.

Von Beginn an dominierten und diktierten die Hannover Scorpions das Spielgeschehen, und die Hausherren blieben fast nur auf Verteidigungsarbeit beschränkt. Selten einmal kamen sie vor das gegnerische Tor, ja kaum überhaupt über die Mittellinie hinaus. Die Füchse konnten sich beim sehr gut aufgelegten Keeper Fabian Hegmann bedanken, dass es nach 20 Minuten noch 0:0 stand. Der erste Treffer fiel dann aber – entgegen aller Erwartung aus dem bisherigen Spiel – auf der anderen Seite (Schymainski, 29.), sehr zur Freude der EVD-Anhänger. Doch noch in diesem Mitteldrittel fiel der Ausgleich, wobei die Scorpions ihre Gegenspieler teilweise wie Statisten stehen gelassen haben (Kirsch, 37.).

Der Schlussabschnitt hatte es in sich

Nachdem Piskor das Spielgerät zu Beginn des dritten Durchganges von der Linie gekratzt hatte, war Hegmann kurz darauf bei viel Verkehr vor seinem Gehäuse machtlos, und Raabe konnte die Wedemarker erstmalig in Führung bringen (43.). Dann wurde es unübersichtlich, als gleich zwei Scorpione in die Kühlbox wanderten. EVD-Coach Schubert nahm die Auszeit, und es sollte sich auszahlen. Zwar konnten sich die Gäste mehrfach befreien, und es war schon viel Strafzeit abgelaufen, da traf Routinier Schymainski zum zweiten Mal (45.). Und es kam noch besser für die Montanstädter, denn Piskor und Krämer kamen zu einem schnellen 2 auf 1 Konter, den Krämer zum 3:2 für die Füchse abschloss (49.). Auf der anderen Seite – wie bereits erwähnt – stand Hegmann, denn es war ja nicht so, dass die Scorpions jetzt das Spielen eingestellt hätten. Bereits im nächsten Wechsel ging wieder keiner ran, und die Gäste glichen durch Wruck, der vergangene Saison noch DEL gespielt hatte, wieder aus. Aus einer Strafzeit gegen die Hausherren machten die Niedersachsen nichts, im Gegenteil konnte Fomin einen Befreiungskonter fahren und sogar versenken (52.). Die Füchse wurden jetzt stärker, und es ging gerne auch mal nach vorne. Pfeifer zeichnete für das 5:3 verantwortlich, ehe die Gäste nochmals herankamen (Aquin, 57.). Als die Scorpions dann in den Schlussminuten den Goalie gezogen hatten für den 6. Feldspieler, brannte es zunächst vor Hegmann, der teils auch ohne Kelle seinen Kasten verteidigen musste. Doch Piskor konnte befreien und die Scheibe ins verwaiste Tor tragen zum umjubelten Endstand von 6:4. EVD-Goalie Hegmann, der mit 49 gehaltenen Schüssen maßgeblichen Anteil an diesem Sieg hatte, wurde nach dem Spiel von den Fans noch extra gefeiert.

Impressionen und Stimmen zum Spiel





Die Tore erzielten:
1:0 (28:19) Schymainski (Piskor, Fomin)
1:1 (36:47) Kirsch (Götz, Thomson)
1:2 (42:41) Raabe (Kabitzky, Reiß)
2:2 (44:47) Schymainski (Fomin) PP2
3:2 (48:20) Krämer (Piskor, Neumann)
3:3 (48:59) Wruck (Airich, Kirsch)
4:3 (51:10) Fomin (Piskor) SH1
5:3 (54:20) Pfeifer (Mensch, Addison)
5:4 (56:21) Aquin (Heinrich, Wruck)
6:4 (59:06) Piskor ENG

Schiedsrichter: Strohmenger, Meißner (Alda, Walther)

Strafen: EVD – 4 Min.; HSC – 10 Min.

Torschüsse: EVD – 25; HSC – 53

Zuschauer: 785

Fotostrecke zum Spiel

Martin Schymainski und Cornelius Krämer jubeln – © Sportfoto-Sale (DR)
Martin Schymainski und Cornelius Krämer jubeln – © Sportfoto-Sale (DR)
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Michaela-Ross

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