
Duisburg. (MR) Mit den Iserlohn Roosters gab ein weiters DEL-Team dieser Vorbereitung in der Scania Arena seine Visitenkarte ab – und zeigte dem Fuchs ab dem zweiten Drittel deutlich den zweifachen Klassenunterschied.
Waren die Roosters, die zwei Tage zuvor Vizemeister Kölner Haie 4:1 geschlagen hatten, zu Beginn noch ein flatternder Hühnerhaufen, in dem die Duisburger Füchse zu wildern versuchten, so mussten die Gastgeber kurz vor der ersten Sirene einen folgenschweren Puckverlust hinnehmen. Im 2 auf 1 ließen Brooks Macek und Boris Blank Felix Bick im Tor keine Chance (19. Min.). Vorher hatten die Hausherren durchaus Chancen, doch Fabio Pfohl, Diego Hofland, Cornelius Krämer oder Marius Pöpel kamen nicht am Iserlohner Keeper Thomas Ower vorbei.
Auch im mittleren Abschnitt gehörte die erste Möglichkeit den Füchsen Hofland und Kevin Orendorz, der sich heute seinem Bruder Dieter gegenübersah. Den Treffer aber erzielte der Roosterskapitän Mike York (22.). Der Iserlohner Marcel Kahle, der mit Förderlizenz heute im Duisburger Team auflief, löffelte das Spielgerät an die Latte, ehe der erneut mit viel Übersicht spielende Fabio Pfohl den Anschlusstreffer erzielen konnte (30.). Doch nachdem Duisburgs neuer Verteidiger Jan Niklas Pietsch die Scheibe vertändelt und Iserlohns Routinier Collin Danielsmeier sich artig bedankt hatte (33.), verlagerte sich das Spielgeschehen zunehmend auf eine Seite. Die Sauerländer spielten erfahren den Klassenunterschied aus, nutzten eine Überzahl zum vierten Treffer (Colten Teubert, 36.), wohingegen der Fuchs einige Mühe hatte und im Powerplay kaum in die Aufstellung kam. Selbst als sie zu Beginn des Schlussabschnittes für 62 Sekunden sogar zwei Mann mehr auf dem Eis hatten, kamen die Schüsse zu platziert – auf den Goalie. Die Tore 6 und 7 waren dann schon die Kür der Gäste – ein doppelter Doppelpass fand durch Try Out Spieler Geoff Walker den Weg in die Maschen (47.), und Brent Raedeke jubelte einen „Querschläger“ mit der Rückhand in den Kasten (58.). Dazwischen hatte vor allem Felix Bick alle Hände voll zu tun, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Die letzten beiden Minuten war ein leichtes Auslaufen der Gäste, die den Fuchs an der langen Leine Kringel drehen ließen, aber nicht mehr ernsthaft auf das Tor schossen.
Die weiteren Testspiele werden allerdings für Duisburg gegen Gegner ausgetragen, die eher auf der Leistungsstufe des ambitionierten Oberligisten stehen; zunächst am kommenden Freitag mit den Fischtown Pinguins der amtierende DEL2-Meister aus Bremerhaven, wo es ein Wiedersehen mit Joel Keussen und Patrick Klöpper geben wird.
Das Spiel EV Duisburg – Iserlohn Roosters 1:7 (0:1 / 1:4 / 0:2)
Tore: 0:1 (18:07) Blank (Macek); 0:2 (21:03) York (Jares, Walker); 1:2 (29:23) Pfohl (Fröhlich); 1:3 (32:30) Danielsmeier (Lavallée); 1:4 (35:02) Teubert (Dieter Orendorz) 5-4;1:5 (39:06) Macek 6-5; 1:6 (46:06) Walker (Petersen, York); 1:7 (57:20) Raedeke (Macek, Blank)
Strafen: EVD – 4; IEC – 6
Zuschauer: 893
Es spielten: EVD – Felix Bick (Lucas Di Berardo) – Jan Niklas Pietsch, Max Faber; Manuel Neumann, Mike Schmitz; Finn Walkowiak, Marius Pöpel – Diego Hofland, Kevin Orendorz, Christoph Ziolkowski; Lars Grözinger, André Huebscher, Dominik Meisinger; Stephan Fellinger, Sebastian Busch, Fabio Pfohl; Marcel Kahle, Cornelius Krämer, Stephan Fröhlich, Leon Niederberger; Alexander Schneider
Roosters – Thomas Ower (Mathias Lange) – Jonas Liwing, Dieter Orendorz; Richard Jares, Kevin Lavallée; Colten Teubert, Ryan Button – Dylan Wruck, Chad Bassen, Marco Friedrich; Geoff Walker, Nicholas Petersen, Mike York; Brent Raedeke, Brooks Macek, Boris Blank; Collin Danielsmeier, Brodie Dupont, Jeff Guilliano
Best Players:
Fabio Pfohl / EVD
Brooks Macek / IEC
Fotostrecke zum Spiel
Teamvorstellung Füchse Duisburg


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