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München. (PM Red Bulls / Eisbären) Red Bull München hat Spiel 2 des PENNY DEL-Finals gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 nach Verlängerung (1:1|0:0|1:1|0:0|0:1)... Frank Mauer: „Niemand hat drei Siege in Folge erwartet“ – Red Bulls verlieren zweites Finalspiel in der Verlängerung

Berlins Siegtorschütze Frans Nielsen – © Marco Leipold/City-Press

München. (PM Red Bulls / Eisbären) Red Bull München hat Spiel 2 des PENNY DEL-Finals gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 nach Verlängerung (1:1|0:0|1:1|0:0|0:1) verloren.

In der Best-of-Five-Serie steht es damit 1:1. Trevor Parkes erzielte die beiden Münchner Treffer im mit 5.533 Zuschauern ausverkauften Olympia-Eisstadion. Für die Mannschaft von Don Jackson war es die erste Niederlage nach zuvor sechs Playoff-Siegen in Folge. Am Montag (19:30 Uhr) steigt Spiel 3 in der Bundeshauptstadt. Der Ticket-Vorverkauf für Spiel 4 in München am Mittwoch um 19:30 Uhr hat bereits begonnen.

Spielverlauf

Die Red Bulls waren in einer intensiven Anfangsphase das aktivere Team. Berlin hatte Mühe, sich dem harten Forecheck der Gastgeber zu entziehen. Da die Eisbären jedoch gut verteidigten, fehlten zunächst die großen Torchancen – auf beiden Seiten wohlgemerkt. Dies änderte sich mit einem Powerplay der Gäste (10.), welches den Eisbären zu mehr Schwung verhalf. Der Druck auf das Tor von Henrik Haukeland nahm zu, doch die Red Bulls überstanden die Unterzahl-Situation schadlos und schalteten danach den Vorwärtsgang ein – mit Erfolg: Parkes (13.) feuerte den Puck aus dem Handgelenk zum 1:0 in den Winkel. Die Berliner Antwort sollte allerdings nicht lange auf sich warten lassen, denn Leo Pföderl stellte nur 35 Sekunden nach der Münchner Führung auf 1:1. Das Tempo weiterhin hoch. Beide Teams hatten vor der ersten Drittelpause noch Chancen, am Spielstand änderte sich aber nichts.

Berlin startete schwungvoll in den Mittelabschnitt, das gefährlichere Team war aber München. Zach Redmond im Powerplay (24.) und Justin Schütz (26.) hatten viel Zeit im Slot, Mathias Niederberger im Kasten der Gäste entschärfte jedoch die beiden Hochkaräter. Niederberger auch danach im Mittelpunkt, denn die Red Bulls übernahmen immer mehr die Spielkontrolle und standen wenig später mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Redmond und Co. zogen mehrere Male ab, doch am Eisbären-Keeper war kein Vorbeikommen. Haukeland auf der anderen Seite war selten gefordert, aber zur Stelle, wenn er gebraucht wurde – so wie in der 30. Minute beim Direktschuss von Matt White. Danach beide Teams mit guten Aktionen in der Offensive, weitere Treffer fielen im zweiten Drittel aber nicht mehr.

Die Eisbären starteten in Überzahl in den letzten Abschnitt und nutzten diesen Vorteil. Frans Nielsen fälschte einen Pass von Pföderl unhaltbar zum 1:2 ab (41.). Sekunden später glänzte Haukeland gegen White und verhinderte so den Doppelschlag der Gäste (42.). München versuchte danach alles, die Berliner verteidigten aber gut. Kai Wissmann hatte sogar eine große Chance auf das 1:3 (54.), Haukeland klärte jedoch mit der Stockhand und hielt sein Team damit im Spiel. In der 58. Minute machte der Keeper Platz für den zusätzlichen Feldspieler. Kurz nachdem Haukeland die Bank erreicht hatte, stocherte Parkes den Puck zum 2:2-Ausgleich über die Torlinie. Verlängerung.

München war in der ersten Overtime die zunächst spielbestimmende Mannschaft, doch auch Berlin hatte Drangphasen. Haukeland und Niederberger machten den Stürmern das Toreschießen weiterhin schwer und sorgten dafür, dass das Duell auch nach dem vierten Abschnitt auf einen Sieger wartete. Die Entscheidung fiel in der 84. Minute. Eisbären-Angreifer Nielsen traf unhaltbar für Haukeland zum 2:3 in den Winkel und sorgte damit für den 1:1-Ausgleich in der Finalserie.

Trevor Parkes von Red Bull – © Marco Leipold/City-Press


Stimmen und Statistik

Frank Mauer (München): „Niemand hat drei Siege in Folge erwartet. Trotzdem ist es eine bittere Pille, wenn du in der Overtime verlierst.“

Serge Aubin, Cheftrainer Berlin: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Spieler. Wir haben die gesamte Partie über sehr gut gespielt. Nach dem unglücklichen Ausgleich haben wir in der Verlängerung Charakter bewiesen. Wenn wir als Team arbeiten und jeder seinen Job macht, sind wir eine sehr gute Mannschaft. Das müssen wir morgen erneut zeigen. Jetzt spielen wir wieder in unserer Arena, mit unseren Fans im Rücken. Die werden uns Energie geben, so wie sie es heute auch überragend in München getan haben.“

Frans Nielsen, Zweifacher Berliner Torschütze: „Wir haben heute eines unserer besten Spiele der Saison bestritten. Wir haben hart gespielt und kaum Fehler gemacht, das hat sich richtig gut angefühlt. Es wäre bitter gewesen, hätten wir heute verloren.“

Endergebnis
Red Bull München gegen Eisbären Berlin 2:3 n. V. (1:1|0:0|1:1|0:0|0:1)

Tore
1:0 | 12:02 | Trevor Parkes
1:1 | 12:37 | Leo Pföderl
1:2 | 40:53 | Frans Nielsen
2:2 | 57:47 | Trevor Parkes
2:3 | 83:37 | Frans Nielsen

Zuschauer: 5.533

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