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Bremerhaven. (PM) Als sich zu Beginn der Saison 2011/2012 der damals 20-jährigen Sam Verelst zum ersten Mal bei den Fischtown Pinguins einen Profivertrag unterschrieb, hatte...
Sam Verelst - © by Eishockey-Magazin (SP)

Sam Verelst – © by Eishockey-Magazin (SP)

Bremerhaven. (PM) Als sich zu Beginn der Saison 2011/2012 der damals 20-jährigen Sam Verelst zum ersten Mal bei den Fischtown Pinguins einen Profivertrag unterschrieb, hatte niemand vorhergesehen, was für eine Entwicklung der gebürtige Belgier machen würde. 

 

 

Mittlerweile ist Sammy, wie ihn seine Mitspieler liebevoll nennen, nicht mehr aus dem Kader der Pinguine wegzudenken. Besonders seine Tore in den entscheidenden Play Off Spielen der abgelaufenen Saison haben ihn einen festen Platz in den Herzen der Seestadt Fans gesichert. Kurzum: Sam Verelst hat sich als feste Größe im Kader der Seestädter etabliert. Das sieht auch Trainer Mike Stewart so: „ Sam ist ein Juwel, ein Spieler der laufstark, immer intensiv, hochbegabt und mit jeder Menge Engagement aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken ist. Er ist nach seiner Verletzungsmisere immer besser geworden und im Moment für uns nicht ersetzbar.“ Sollte Sam Verlest auch in dieser Saison mit der gleichen „performance“ aufwarten können, können seine Planungen, die vom Talent und Engagement nur einen Weg in die DEL vorzeichnen, nach dieser Saison Wirklichkeit werden. Nicht zuletzt aus diesem Grunde soll Sam Verelst auch in dieser Saison mit einer Doppellizenz für die Hamburg Freezers ausgestattet werden.
Vor seinem Engagement in der Seestadt spielte Verelst für die Preußen Berlin und die Düsseldorfer EG in der DNL und der Oberliga West. Verelst war bereits vor seinem Wechsel zu den Pinguinen an der der Unterweser kein Unbekannter. Nachdem man durch Empfehlungen auf den jungen Stürmer aufmerksam geworden war, wurde Verelst bereits zu Beginn der Saison 2010/2011 zu einem Probetraining an den Bremerhavener Wilhelm-Kaisen-Platz eingeladen. Schon damals  wusste Sam seine heutigen Mannschafts-kameraden und Offizielle zu überzeugen, die sich in ihrem damaligen Urteil, „ein hochbegabter Spieler“, mittlereile mehr als bestätigt fühlen.

 

Schaludek hat das Zeug zur Überraschung


Diese Meriten muss der letzte Zugang im Profikader, Max Schaludek erst noch erbringen. Der 20jährige gebürtige Straubinger steht seit sechs Wochen im freiwilligen Sommertraining bei den Pinguinen und hinterließ dabei einen hervorragenden Eindruck. Aufmerksam geworden waren die Seestädter bereits in der letzten Saison auf den Niederbayern in den Vorbereitungsspielen gegen die Hannover Scorpions. Bereits dort wusste der 176 cm große Rechtsschütze zu gefallen. Enorm laufstark, stark an der Scheibe und keinen Zweikampf aus dem Weg gehend, spielte er sich schnell auf den Wunschzettel der Bremerhavener. Aufmerksam geworden waren aber auch die Grizzly Adams aus Wolfsburg, bei denen der Niederbayer, ausgestattet mit einer Förderlizenz, in der letzten Spielzeit immerhin 10 DEL – Paarungen bestritt.  Umso erfreulicher ist es, dass es den Offiziellen vom Wilhelm-Kaisen-Platz mit Überzeugungskraft gelungen ist, den hoffnungsvollen Stürmer mit einem Vertrag ausstatten zu können.

 

Nach seiner Schülerzeit bei den Deggendorf Fire wechselte Schaludek in der Saison 2009/10 zum EV Landshut, wo er vier Jahre DNL spielte. In 136 DNL Spielen konnte er 48 Scorerpunkte für sich erringen. Nach seiner U18 Zeit in der Regierungshauptstadt Niederbayerns zog es ihn in den Norden. Bei den Hannover Scorpions scheint die Luftveränderung bei Max wahre Wunderdinge geleistet zu haben. Anders ist seine Ausbeute von immerhin 22 Toren und 12 Assists in der abgelaufenen Saison nicht zu erklären. Da waren die Spiele für die Grizzly Adams nicht mehr als das oft besungene „Tüpfelchen auf dem I“.

 

Dennoch gibt sich der sympathische Bayer, der bei den Pinguinen mit der Rückennummer #5 auflaufen wird betont zurückhaltend und bescheiden. Schaludek: „Ich freue mich, dass ich die Chance bekomme, hier in Bremerhaven zu zeigen, dass ich mit einer guten Ausbildung durch unseren Trainer Zweitliganiveau erreichen kann. Persönlich hoffe ich, dass ich die in mich gesetzten Erwartungen erfüllen kann.“

 

 Fotostrecke Sam Verelst

 

 

 

Ein Meisterstück

Hinschauen und den Emotionen freien Lauf lassen

 

Wenn die den Fischtown Pinguins nahestehende Glaserei Sterz bisher mit dem Slogan:“Pünktlich-Sauber-Zuverlässig“ gearbeitet hat, dann sollte der Slogan ab heute um das Prädikat „innovativ“ erweitert werden. Glasermeister Sven Sterz hat sich quasi den „4Stern“ selbst erarbeitet, als er heute den Meisterpokal, verpackt in einer mehr als ansehnlichen Vitrine am Wilhelm-Kaisen-Platz zur Auslieferung brachte.

 

Ab sofort soll die mit viel Schweiß und Ausdauer erkämpfte Trophäe bei allen Heimspielen der Pinguine im Foyer der Eishalle zur Ausstellung gebracht werden. Schon am Eingang sollen „Freund und Feind“ darauf hingewiesen werden, dass hier der Meister zuhause ist. Die Idee für diese bisher einmalige sportliche Exhibition kam von Sven Sterz selbst. Sterz: „Ich bin von Kindesbeinen auf immer ein Fan des Bremerhavener Eishockeys gewesen. Eishockey besitzt in unserer Familie einen sehr hohen Stellenwert. Jetzt, nach dem Gewinn der Meisterschaft kam mir spontan die Idee, dass der Pokal nicht in irgend einem Trophäenschrank verstauben durfte, sondern stets der Öffentlichkeit präsentiert werden muss. Damit war die Idee für diese Vitrine mehr oder minder  auf Kiel gelegt.“

 

Großen Anklang fand die Idee natürlich auch bei den Offiziellen des Seestadtclubs, die bei der Ausgestaltung der „Back-Stage-Räumlichkeiten „ ohnehin großen Wert auf ein emotionales Äußeres legen. Geschäftsführer Hauke Hasselbring: „ Durch die Unterstützung von Sven Sterz können wir den Pokal nun an den Spieltagen dort zur Schau stellen, wo er auch hingehört, nämlich in der Mitte der Fans. Für die Fans hat die Mannschaft den Pokal erkämpft und dort soll er auch weiterhin im Mittelpunkt stehen!“

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