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Bonn. (PM MagentaSport) Der „Hauptrunden-Meister“ Bremerhaven zieht ins Halbfinale ein – das erste der Vereinsgeschichte der Fischtowns: nach dem 3:1-Sieg beim bisherigen Vize-Meister Ingolstadt... Fischtown hat im Halbfinale „vor keinem Angst“, Eisbären eiskalt in Mannheim: „Echte Schlacht um diesen Extrazentimeter“

(L-R) Marcel Noebels von den Eisbären Berlin, Jyrki Jokipakka und Arno Tiefensee von den Adler Mannheim – © Marco Leipold / City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Der „Hauptrunden-Meister“ Bremerhaven zieht ins Halbfinale ein – das erste der Vereinsgeschichte der Fischtowns: nach dem 3:1-Sieg beim bisherigen Vize-Meister Ingolstadt schaffen die Norddeutschen einen „Sweep“, dem 4:0-Gesamtsieg einer Serie.

Weiter geht es für Bremerhaven am Ostermontag um 14 Uhr – live bei MagentaSport. Gegner offen, der scheint dem Fischtown-Chef Alfred Prey auch egal zu sein: „Wir haben vor keinem Angst! Wir stehen nun verdient dort, wovon wir immer geträumt haben.“ Erfolgstrainer Thomas Popiesch ist von seinem Team „immer wieder überrascht. Die Jungs sollen nun auf der Heimfahrt ruhig feiern, einen Feierbefehl wird es von mir aber nicht geben.“

Immer besser in Form kommen auch die Eisbären Berlin: Nach dem 3:1-Sieg in Mannheim steht es auch in der Serie 3:1 für die Eisbären – am Dienstag können die Berliner daheim alles klarmachen und ins Halbfinale einziehen. Die Adler lassen in einem starken Spiel allerbeste Chancen liegen. Daniel Fischbuch will nun in Berlin „schießen, schießen und noch mehr schießen“, um das Aus zu vermeiden. Tatsächlich entscheiden in dem Duell Eisbären gegen Adler Nuancen, findet Mannheims Coach Dallas Eakins: „Aktuell ist es eine echte Schlacht, diesen Extrazentimeter auf das Eis zu bekommen!“ Sein Berliner Trainer-Kollege Serge Aubin kann sich in der Serie gegen Mannheim auf seinen Führungsspieler Kai Wissmann verlassen: „Kai Wissmann spielt viel erwachsener. Er glänzt nicht nur offensiv, sondern erfüllt zunächst auch seine Defensivaufgaben exzellent.“

Nachfolgend die Stimmen vom Sonntagnachmittag in der 4. Runde der Viertelfinals in der PENNY DEL übersendet durch MagentaSport.

Morgen gibt´s ab 19.30 Uhr „Die Eishockey Show“ mit Constantin Braun als Studio-Gast. Die Viertelfinal-Serie wird am Dienstag fortgesetzt, 26.3., ab 19 Uhr – exklusiv bei MagentaSport mit Berlin gegen Mannheim sowie Straubing gegen Schwenningen.

Eršffnungsshow der Adler Mannheim – © Marco Leipold / City-Press


Adler Mannheim – Eisbären Berlin 1:3 (Serie 1:3)
Nach dem 3. Sieg in Serie steht Berlin vor dem Einzug ins Halbfinale: 21 von 28 Saisonspielen hat Berlin nun in dieser Saison auswärts gewonnen. Nun können die Eisbären gegen Mannheim am Dienstag vor heimischer Kulisse den Sack in der Serie zumachen.

Daniel Fischbuch, Adler Mannheim, greift vor der Partie am Dienstag im Berlin zum Klassiker „Viel, hilft viel“: „Wir müssen das hinnehmen. Wir haben einige Chancen kreiert. Das nächste Spiel wird kommen und das werden wir holen. Das Mittel: Schießen, schießen und noch mehr schießen.“

Dallas Eakins, Trainer Adler Mannheim, erklärt den Ritt auf der Rasierklinge in der engen Serie gegen Berlin: „Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ist dünn wie eine Rasierklinge. Es kommt auf eine gute Torwartleistung oder einen unglücklichen Pfostentreffer in dieser Serie an. Aktuell ist es eine echte Schlacht, diesen Extrazentimeter auf das Eis zu bekommen!“

Tobias Eder, Torschütze zum 2:1 für Berlin, hört seine Mitspieler gern schreien. Dass sein Schuss drin war, hat er erstmal gar nicht mitgekriegt: „Mannheim hat uns enorm unter Druck gesetzt. Wir sind bis aufs Gegentor sehr gut gestanden. Jake Hildebrand war einfach unglaublich. Ich habe bei meinem 2:1 gar nicht gesehen, ob der Schuss drin war. Ty Ronning hat dann zu Schreien angefangen. Der letzte Sieg ist der schwierigste. Das werden am Dienstag noch einmal harte sechzig Minuten.“

Serge Aubin, Trainer Eisbären Berlin, kann sich in der Serie gegen Mannheim auf seinen Führungsspieler Kai Wissmann verlassen: „Hier spielen 2 gute Teams gegeneinander, es geht um Zentimeter. Wir haben eine lange Serie erwartet und das scheint uns bevorzustehen. Kai Wissmann spielt viel erwachsener. Er glänzt nicht nur offensiv, sondern erfüllt zunächst auch seine Defensivaufgaben exzellent.“

ERC Ingolstadt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (Serie 0:4)
Bremerhaven zieht erstmals in Halbfinale ein, weil der ERC Ingolstadt in seinem 150. Playoff-Spiel zu lang auf ein Tor warten muss.

Fischtown-Boss Alfred Prey verneigt sich vor dem Team und kennt keine Angst vor der nächsten Runde: „Ich bin überglücklich und sprachlos. Es war immer mein Traum mit den Fischtown Pinguins das Halbfinale der DEL zu erreichen. Ich muss mich vor der Mannschaft verneigen. Wir stehen nun verdient dort, wovon wir immer geträumt haben. Wir sind ein wirkliches Kollektiv und haben ein unglaubliches Trainerteam. Es passt alles zusammen. Wir haben nun am Ostermontag vor niemand Angst“

Trainer Thomas Popiesch von den Fischtown Pinguins – © City-Press


Thomas Popiesch, Trainer Fischtown Pinguins, lässt sich feiern und bleibt fokussiert: „Es ist immer wieder ein neuer Schritt. Die Organisation überrascht immer wieder. Wir waren in der Serie kompakt und diszipliniert. Wir müssen einfach unsere Spielweise behalten. Die Jungs sollen nun auf der Heimfahrt ruhig feiern, einen Feierbefehl wird es von mir aber nicht geben.“

Mark French, Trainer ERC Ingolstadt, lobt die Moral seiner Mannschaft: „Wir haben hart gekämpft. Ich war stolz bis zum Schluss. Ich dachte wir hatten vor dem Spiel 1 trotz der Niederlage ein kleines Momentum und haben dann die Führung abgegeben. Das war der Knackpunkt. Wir müssen nun in aller Ruhe schauen, warum wir in dieser Saison so inkonstant waren.“

Fabio Wagner, ERC Ingolstadt, findet auch nach dem 0:4 Playoff-Aus keine Antwort auf Bremerhaven: „Wir waren gut im Spiel drin. Das war ein enges Spiel, haben uns schwer getan, Chancen zu erarbeiten. Wir haben keinen Weg gefunden, Spiele zu gewinnen in dieser Serie. Bremerhaven hat sehr stark gespielt. Glückwunsch! Es waren mehrere Situationen wie bei unserer Führung in Spiel 2.“

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 1:5 (Serie: 2:2)
Straubing hat sich viel vorgenommen nach zuletzt 2 Pleiten, führt schnell 3:0, die heimstarken Schwenninger werden düpiert. Etwas härter formuliert es Phil Hungerecker von den Wild Wings: „Wir waren einfach out of work. Straubing hat viel härter gearbeitet…Im Moment sag´ ich nix, weil…Ich sag dazu nix.“ Moderator Sascha Bandermann sagt: „Ich habe doch noch gar nix gefragt!“ Hungerecker antwortet: „Kann sein, dass du fragst, aber ich sag` dazu nix. Das ist eine…Frechheit! Eine ganze Halle steht hinter uns. Wir wollen eigentlich komplett Gas geben, aber – ich sag nix!“

Tom Pokel, Trainer Straubing, war stinksauer nach den letzten beiden Niederlagen und schaut selbst nach dem 5:1 unwesentlich weniger grimmig: „Wir hatten darüber gesprochen: wir machen einen Switch und wir haben dieses Switch-Spiel für uns entschieden. Wir wollen dieses Momentum jetzt mitnehmen in unser Stadion in Straubing.“

Yasin Ehliz von Red Bull München feiert den Sieg n – © Bruno Dietrich / City-Press


EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 2:1 (Serie-Endstand: 4:0)
Die 6. Niederlage in Serie besiegelt für die Grizzlys das Saisonaus. München dreht das Spiel und zieht als 2. Team nach Bremerhaven mit einem Sweep ins Halbfinale ein. Weiter geht es für München mit einem Auswärtsspiel am Ostermontag!

Toni Söderholm, Trainer Red Bull München, braucht nun wieder Energie: „Es war von uns läuferisch diesmal ein schwieriges Spiel. Aber ich muss sagen: Wie wir vom 0:1 zurückkommen, das ist sehr stark. Wir waren in der Serie von Spiel 1 an sehr fokussiert. Die Pause tut uns jetzt gut. Das hat auch mental Kraft gekostet. Wir gehen mit einem guten Gefühl in die nächste Runde.“

Filip Varecjka, Siegtorschütze von Red Bull München, freut die Steigerung der Münchner in den Playoffs: „Die ersten beiden Spiele der Serie waren entscheidend. Da haben wir gezeigt, dass Wolfsburg nicht mehr herkommen braucht. Wir haben solide gespielt und verdient gewonnen. Wir haben nun ein gutes Gefühl. Wii haben uns im Vergleich zur Saison um drei Stufen gesteigert. Es stimmt einfach alles besser. Wir haben keine Downs mehr.“

Maximilian Kastner, EHC Red Bull München, strotzt schon vor der Partie vor Selbstbewusstsein: „Wir mussten für die Playoffs definitiv etwas ändern an unserer Spielweise. Wir haben unser Playoff-Eishockey nun gefunden. Wir haben in dieser Saison nicht den Heimvorteil, das ist der Unterschied zum Meisterjahr. Wenn wir unser Spiel zu 100 Prozent zeigen, dann sind wir Titelfavorit.“

Mike Stewart, Trainer Grizzlys Wolfsburg, blickt versöhnlich auf das Playoff-Aus in München: „Über die ganze Saison haben wir viel erreicht. Wir sind jetzt sehr enttäuscht. Unser Kader ist durch die vielen Verletzungen ausgedünnt. Das Scheibenglück hat uns gefehlt und wir hatten mit München einen Topgegner. Ich weiß, wie hart meine Mannschaft arbeitet. Unser Einsatz war immer in Ordnung.“

Die DEL-Playoffs komplett live bei MagentaSport
Viertelfinal-Serie
Spiel 5
Dienstag, 26.03.24
Ab 19 Uhr: Eisbären Berlin – Adler Mannheim, Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings




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