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Krefeld. (RS) Eine erneut indiskutable Leistung der Krefeld Pinguine sorgte für eine 2-3 Heimniederlage gegen die Pinguins aus Bremerhaven. Krefeld gelang es über die... Fischtown bleibt Angstgegner der Krefeld Pinguine – Ernüchternde Zwischenbilanz nach 26 Spielen

Chad Costello – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (RS) Eine erneut indiskutable Leistung der Krefeld Pinguine sorgte für eine 2-3 Heimniederlage gegen die Pinguins aus Bremerhaven.

Krefeld gelang es über die komplette Spielzeit nicht in Fahrt zu kommen. So führten die Norddeutschen durch Treffer von Urbas (9.), Espeland (24.) und Kirk (29.) hochverdient mit 3-1. Lediglich nach den Treffern durch Costello (11. und 60.) war so etwas wie ein kurzes Aufbäumen zu spüren. Doch die Zeit war zu knapp, um das Blatt vielleicht noch zu wenden. So kassierte man die 13. Niederlage in Folge gegen Bremerhaven.

Die Trainerstimmen zum Spiel

Zwischenbilanz nach 26 Spielen

Mit Ablauf der Begegnung gegen die Fischtown Pinguins haben die Krefeld Pinguine 26 Spiele absolviert, also genau die Hälfte aller Hauptrundenspiele. Die Bilanz bis hier hin fällt alles andere als positiv aus. Mit 24 Punkten aus 26 Spielen liegt man bei einem Schnitt von unter einem Punkt/Spiel. Nur 7 Partien wurden nach der regulären Spielzeit gewonnen. Der Abstand zu dem erklärten Saisonziel – ein Pre-Playoff Platz – ist mit 8 Punkten zwar noch nicht gänzlich aus dem Fokus gerückt, jedoch auch nicht wirklich greifbar. Mit Platz 12 liegt man einen Zähler vor Iserlohn und zwei vor den Schwenningern. Bei entsprechenden Ergebnissen der Gegner am Freitag könnte man sich danach auf dem letzten Platz wieder finden. Was einem allerdings den Glauben auf eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte nimmt ist die Art und Weise, wie die Spiele verloren werden. In allen Mannschaftsteilen werden zum Teil haarsträubende Fehler gemacht und dadurch auch gute Abschnitte im Spiel immer wieder zu Makulatur.

Ein gutes Beispiel war das Heimspiel gegen München. Krefeld ging mit 2-0 in Führung, erzielte insgesamt 5 Treffer und verlor das Spiel mit 5-8 gegen stark ersatzgeschwächte Bayern, die auch auf ihre beiden Stammtorhüter verzichten mussten.

Mit 73 erzielten Treffern liegt man auf Platz 5 der Liga – allerdings ist man mit 92 Gegentreffern auch die Schießbude der Liga.
In Überzahl hält man sich mit knapp 18% gar nicht so schlecht, in Unterzahl stehen jedoch unterirdische 70,59%.
Bei den Scorern gibts zur Vorsaison kaum Veränderungen. Pietta und Costello punkten ähnlich, jedoch fehlen die Tore von Berglund. Grant Besse konnte bereits über 12 Treffer jubeln. Die Quoten von Jeremy Welsh, Justin Hodgman und Jakob Lagace sind jedoch deutlich zu schwach.
Laurin Braun und Philipp Kuhnekath fallen positiv auf. Braun arbeitet unermüdlich und konnte 9 Punkte erzielen und bei Kuhnekath ist ein deutlicher Leistungssprung zu erkennen.

In der Abwehr fehlt es den Schwarz-Gelben jedoch an zwei defensiv starken Spielern, die den Laden zusammenhalten. Noonan und Trivellato versuchen ihr Bestes, jedoch sind sie häufig mit der Einstellung alleine unterwegs. Bei Riefers ist zu spüren, dass die Rolle als Verteidiger noch recht neu für ihn ist. Bruggisser und Cundari haben beide ihre Stärken im Spiel nach vorne, doch leider auch mit zu vielen Fehlern im Spielaufbau.

Die sehr angespannte finanzielle Lage lässt auch vermuten, dass keine weiteren Spieler zum Kader stoßen werden.
So deutet sich bereits jetzt an, dass das Saisonziel frühzeitig aus den Augen verloren wird.

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