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Basel. (PM EHC) Die erste Partie im Playoff-Viertelfinale im «Best-of-Seven»-Modus verliert der EHC Basel unglücklich mit 1:2. Matchwinner war Gästetorhüter Stefan Müller, der 39... Fehlendes Wettkampfglück. Basel verliert gegen Visp mit 1:2.

Basel. (PM EHC) Die erste Partie im Playoff-Viertelfinale im «Best-of-Seven»-Modus verliert der EHC Basel unglücklich mit 1:2.

Matchwinner war Gästetorhüter Stefan Müller, der 39 Schüsse auf sein Tor abwehren konnte. Auf der anderen Seite reichten 16 Torschüsse von Visp, um die spielentscheidenden zwei Tore zu schiessen.

Sehr effizientes Visp

Der Start in diese Playoff-Serie war zunächst sehr taktisch geprägt. Basel versuchte mit wirbligem und schnellem Spiel das Bollwerk an der gegnerischen blauen Linie zu durchbrechen oder wenn die Gäste die Räume in der Basler Verteidigungszone dicht machten, mit langen Pässen die neutrale Zone schnell zu überbrücken. Die Walliser ihrerseits lauerten nach Scheibengewinnen auf ihre Umschaltmomente. So entwickelte sich zunächst ein taktisch geprägtes Spiel, wobei Burgener mit der ersten Chance und einem Ablenker seine Mannschaft in Führung brachte. Sieben Minuten später erhöhte Haussener mit der praktisch zweiten Möglichkeit zum 0:2. Trotz spielerischer Überlegenheit gelang Basel im Startabschnitt kein Tor.

Zwanzig Schüsse, davon drei an die Torumrandung

Die Basler kamen entschlossen aus der Kabine. Die klarste Chance hatte aber in der 25. Minute Visp-Topscorer Nunn, der das leere Tor nicht traf. Praktisch im Gegenzug lief Ryser auf der linken Seite hinter das Tor, spielte die Scheibe zu Bircher, der noch an Müller hängen blieb. Stukel stand jedoch da und verwertete den Abpraller zum Anschlusstreffer. Was nachher passierte, war womöglich das Beste, was die Basler bisher in dieser Saison zeigten. Die Gäste kamen praktisch nicht mehr aus ihrem Drittel raus. Das aus zwanzig Torschüssen nur ein Tor resultierte war jedoch nicht nur dem starken Müller geschuldet, sondern auch dem Abschlusspech. So scheiterten Bachofner, Kummer und Supinski an der Torumrandung. Eine Chance nach dem anderen erkämpften sich die Basler durch viele Scheibengewinne in der Spielhälfte von Visp. Teilweise standen alle Walliser Spieler vor ihrem Torhüter, was es schwierig machte, überhaupt eine Lücke zu finden. Statt mit zwei, drei Toren Vorsprung mussten die Basler somit versuchen, den Rückstand in den letzten zwanzig Minuten wettzumachen.

Kein Wettkampfglück

Die Pause tat den Gästen gut. Zumindest liessen sie sich nicht mehr so unter Druck setzen wie im Mittelabschnitt. Trotzdem hatten Brügger, Rouiller und Kummer ihre Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Der österreichische Internationale im Tor von Visp machte es den Baslern aber auch nicht einfach. So blieb er jeweils lange stehen, gab so den Angreifern keine klaren Optionen, was aufgrund seiner Grösse von 182cm auf 84kg ein probates Mittel ist. Spielunterbrüche war zudem Mangelware, was die verbleibende Zeit rasch herunterlaufen liess. Noah Fuss hatte in der 57. Minute noch die Chance im Eins gegen Eins gegen Müller, konnte ihn aber ebenfalls nicht bezwingen. Zwei kleinliche Strafen gegen Basel gegen Schluss der Partie, die auf und neben dem Eis Unmut auslösten, verhinderten einen möglichen letzten Angriffswirbel der Basler.

Die gute Leistung, insbesondere im Mitteldrittel, wurde damit leider nicht belohnt. Der Auftritt macht aber Mut. Die Chance die Serie auszugleichen hat Basel am nächsten Freitag um 19:45 Uhr in der Lonza-Arena in Visp. (Bericht: Reto Büchler)

EHC Basel – EHC Visp 1:2 (0:2, 1:0, 0:0)
St. Jakob Arena, Basel – 2576 Zuschauende
Schiedsrichter: Michael Weber, Joshua Blasbalg; Baptiste Humair, Steve Wermeille
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Visp
Bestplayer Saison: Stukel (Basel); Nunn (Visp)
Bestplayer Spiel: Kummer (Basel); Müller (Visp)
Torschüsse: Basel 40 Visp 16 (10:8, 20:1, 10:7)
Tore: 6. Burgener (Pinana, Riatsch) 0:1. 14. Haussener (Nilsson) 0:2. 26. Stukel (Bircher, Ryser) 1:2
Bemerkungen: 27. Pfostenschuss Bachofner, 27. Pfostenschuss Kummer, 28. Pfostenschuss Supinski
EHC Basel: Henauer (ET: Haller); Füllemann, Nater; Bircher, Rouiller; Zubler, Aeschbach; Bachofner; Higgins, Rouiller; Aeschbach, Bachofner; Stukel, Supinski, Ryser; Fuss, Kummer Küng; Sturny, Brügger, Huber; Liniger, Rexha, Hüsler; Näf. HC: Eric Himelfarb AC: Michel Zeiter. Basel ohne: Higgins, Meile, Warmbrodt, Schaub, Sablatnig, Cavalleri.
EHC Visp: Müller (ET: M. Ritz); Eigenmann, Gähler; Grossniklaus, Pinana; Fuchs, Weisskopf; Eggenberger, Werder; Brüschweiler, Mäder, Nunn; Haussener, Nilsson, Wüest; Burgener, Conova, Riatsch; Chiriaev, A. Ritz, Kuonen. Head Coach: Heinz Ehlers.

Weitere Spiele
La Chaux-de Fonds – Winterthur 4:1. Olten – HC Thurgau 6:1. GCK Lions – Sierre 7:5.





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