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Berlin. (MiK) Für FASS Berlin wird die kommende Oberliga Ost-Saison etwas Besonderes. Nicht nur das 50jährige Bestehen wird gefeiert, die Mannschaft ist auch vom...

Berlin. (MiK) Für FASS Berlin wird die kommende Oberliga Ost-Saison etwas Besonderes. Nicht nur das 50jährige Bestehen wird gefeiert, die Mannschaft ist auch vom Wedding in den altehrwürdigen Wellblechpalast nach Hohenschönhausen umgezogen. Das ist sicherlich ein Plus für die jungen Spieler vom Kooperationspartner Eisbären Berlin. Denn der Rekordmeister samt dessen Nachwuchsmannschaften trainieren bereits dort.

Foto: Frank Noske, Fabio Partzek beim FASS-Spiel in der O2-World

Für die erfahrenen Spieler der Akademiker ist das auf jeden Fall eine Umstellung. Aber für einen der Leistungsträger ist der Umzug das „back to the roots“ – Erlebnis. Stürmer Fabio Patrzek begann seine Laufbahn 1999 im Welli bei den Eisbären Berlin. Der heute 31jährige kehrt nun zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Spagat zwischen Hockey spielen und täglich arbeiten

Für ihn wird diese Saison bedeutend aber nicht sentimental, denn die Vorteile des Umzuges liegen laut Patrzek auf der Hand: „Ganz klar die Trainingsbedingungen. Dort ist alles zentral. Das Training unter einem Dach mit dem Kooperationspartner Eisbären Berlin wird uns weiter nach vorne bringen.“

Für Patrzek sowie für viele erfahrene Spieler in den Oberligen gilt es, den beliebten Sport und den Alltag zu vereinbaren. Der Stürmer, der eben gerade mit FASS Berlin verlängert hat, muss neben der Jagd auf Punkte auch im beruflichen Leben bestehen. Und das tut er!

Gemeinsam mit seiner Familie betreibt er einen Sportladen in Berlin-Charlottenburg und ganz nebenbei macht er noch ein BWL-Sportmanagement-Studium. „Wir führen seit über 35 Jahren einen Eishockey- und Sport-Shop. Ich kümmere mich auch um die elektronischen Dinge, den Webshop eishockeykabine.de, die Werbung und so weiter.“

Klare Ziele, gute Laune

Aber wie geht es weiter mit FASS Berlin und der Kooperation mit den Eisbären? Hierzu hat Patrzek klare Ziele. Der Leistungsträger sammelte 34 Punkte in 30 Spielen (10 T, 24 V). Aber Luft nach oben gibt es, insbesondere in einem Bereich. „Ein paar mehr Tore sollen es schon sein. Und mein Strafzeiten-Kontingent muss ich auch abbauen. 107 Strafminuten sind da in der letzten Saison zusammen gekommen. Aber an erster Stelle steht das Erreichen der Play Offs.“

Foto: MiK, Fabio Patrzek betreibt einen Eishockey- und Sportladen in Berlin

Patrzek ist nicht nur aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen ein Vorbild für die „jungen Wilden“, die aus der DNL zu den Akademikern stoßen. Ein lockerer Umgang zwischen verschiedenen Spielergeneration ist immer vorhanden. Beispiele hierfür gibt es mehr als genug. „Da steht der Haase (Anm. d. Red.: Verteidiger Henry Haase) mit fünf Paar Socken in der Kabine. Ist kalt hier, oder? Nein, nur die Füße drücken im Schuh. Mit dem Hinweis auf meine Silikon-Socken konnte ihm geholfen werden.“

Während zur Saisonvorbereitung die jungen Spieler mit Coach Chris Lee im Welli ihre Runden drehten, waren die erfahrenen Spieler für ihre eigene Vorbereitung verantwortlich. „Da viele ältere Spieler im Job stehen, quer durch die Stadt reisen müssen und oft auch schon Familie haben stimmen wir unsere Trainingsziele mit dem Coach ab und setzen diese dann eigenständig um. Ich traf mich zum Beispiel mit Thomas Leibrandt vier bis fünf mal in der Woche zum Ausdauer- und Krafttraining in Charlottenburg.“

Er steht im Leben und verdammt gut auf dem Eis. Mit Fabio Patrzek und FASS Berlin muss auf jeden Fall in der Oberliga Ost gerechnet werden.

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